Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter März 2015
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns Ihnen den Newsletter Kinderhilfe im DRK nun in neuem Design präsentieren zu können. Die An- und Abmeldung wird durch dieses Format deutlich erleichtert. Sie können den Newsletter direkt in Ihrem E-Mail Programm lesen oder über den Klick auf "HTML" Ansicht direkt auf der Website.

Unter der Rubrik "DRK extern" werden Sie nun auf die Internetseiten und damit direkt zu den passenden Infoportalen geleitet. Sollte ein Link mal nicht funktionieren, melden Sie das doch gern zurück.

Der Informationsgehalt bleibt gewohnt hoch. Die Rubrik "aus den Landesverbänden" kann ab April auch gern wieder mit Aktuellem gefüllt werden.

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Sabine Urban & Barbara Wever

 DRK intern

Profil-Handreichung erschienen

Die Handreichung „Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt in DRK-Kindertageseinrichtungen“ beinhaltet Handlungsempfehlungen, Praxisbeispiele, Literaturhinweise zum Weiterlesen und Informationen zu gesetzlichen Grundlagen mit folgenden Schwerpunkten: Informieren und Motivieren, Raum für Ehrenamt schaffen, Anerkennung füreinander, Management des ehrenamtlichen Engagements und gesellschaftliches Engagement von Kindern.

Sie steht zum Download bereit unter: http://drk-kinder-jugend-familienhilfe.de/veroeffentlichungen.html

Den DRK-Landesverbänden wurden gedruckte Exemplare zur Verfügung gestellt. Einige wenige sind aktuell noch unter der Artikelnummer 882147 unter www.rotkreuzshop.de zu bestellen. Ein Nachdruck wird angestrebt. 

Letztes Treffen der Projekt AG Inklusion

Am 16./17. März fand in Bayreuth unter Leitung von Barbara Wever das fünfte und letzte Treffen der Projekt AG zur Erarbeitung der Handreichung „Inklusion in DRK-Kindertageseinrichtungen statt. Mit einer breiten Palette an Erfahrungshintergründen haben die AG-Mitglieder eine vielfältige Handreichung zusammengestellt, die vor allem ein breites Verständnis von Inklusion verdeutlicht. Die konstruktiv-kritischen Praxisbeispiele  werden die fachlich fundierten Beiträge unterlegen und sollen die pädagogischen Fachkräfte zur Diskussion anregen. Inklusion als gesellschaftlicher Prozess benötigt mehr als eine Handreichung bieten kann, weshalb in der Handreichung einige Vielfaltsaspekte näher beleuchtet werden als andere.

Für die engagierte und fachlich qualifizierte Mitarbeit möchten wir uns auf diesem Wege bedanken bei: Trudi Baum, Leiterin des Familienzentrums Schönau in Euskirchen; Susanne Bühner, Abteilungsleiterin im Kreisverband Bayreuth e.V.; Karen Grabo-Goede, Fachberaterin in Schleswig-Holstein; Astrid Bergst, Fachberaterin im LV Niedersachsen.

Die Handreichung wird nun weiterhin mit den Fachreferent_innen der DRK-Landesverbände im Rahmen des Landesreferent_innentreffens Kinderhilfe sowie der Fachkollegin für Behindertenhilfe im DRK Generalsekretariat abgestimmt. Für die kommende Sitzung des Steuerkreises im Hauptaufgabenfeld ist die Vorlage zur Freigabe für den Verband geplant, so dass wir uns bereits heute darauf freuen Ihnen die Handreichung im Laufe des Jahres zur Verfügung stellen zu können.

Evaluation Bundeskinderschutzgesetz

Zum 31.12.2015 soll der Bundesregierung ein Evaluationsbericht zu den Wirkungen des Budneskinderschutzgesetzes vorgelegt werden, welcher aktuell von einem bundesweiten Forschungsverbund erstellt wird. Das DRK hat diese Gelegenheit genutzt und unter Einbezug zahlreicher Rückmeldungen aus dem Verband eine Stellungnahme erarbeitet. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns ihre Erfahrungen mit dem Bundeskinderschutzgesetz und Entwicklungsbedarfe für einen besseren Kinder- und Jugendschutz mitgeteilt haben. Ohne diese wäre das vielfältige Meinungsbild der Stellungnahme nicht möglich gewesen.

Den Überblick zu den Kinderschutzkonzepten zu den einzelnen Bundesländern finden Sie hier:

www.fruehehilfen.de/qualitaetsentwicklung-im-kinderschutz/kinderschutzkonzepte-der-bundeslaender/

„Die Rechte der Kinder - wir fragen nach“ – bisher neun Artikel auf der Website

Die Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet und gilt in Deutschland seit 2010 ohne Vorbehalt - aber was beinhaltet diese Konvention, wer profitiert von ihr, wer hat sich nach ihr zu richten und was sind eigentlich die Rechte der Kinder?
Wir fragen Kinder, Jugendliche und Erwachsene im DRK nach ihrer Meinung und veröffentlichen auf der Webseite der Kinder-,  Jugend- und Familienhilfe im Verlaufe des Jahres 2015 zu jedem einzelnen Artikel der Konvention eine einzelne Meinung oder Reaktion. Auf unserer Website finden Sie bereits neun Kommentierungen und Meinungen zu einzelnen Artikeln. Auf der Hompepage haben Sie nun auch die Möglichkeit die Kommentare zu abonnieren und jede Woche über den neuen Artikel informiert zu werden.

Überarbeitung "Erste Hilfe für Personal in Bildungs- und Betreuungsrichtungen/Erste Hilfe am Kind"

Die Erste Hilfe Ausbildung in Deutschland wird zurzeit grundlegend überarbeitet, modernisiert und den neuen pädagogischen Erkenntnissen angepasst. Im Rahmen dieser "Erste Hilfe Novelle" ist bereits der Grundkurs Erste Hilfe überarbeitet und u.a. von 16 Unterrichtseinheiten auf 9 Unterrichtseinheiten reduziert worden. Die Kurse nach dem neuen Konzept werden ab dem 01. April 2014 starten.
Nun gilt es, auch unsere anderen Erste Hilfe Kurse für besondere Zielgruppen (EH am Kind, EH-Training, EH für Senioren...) dieser Novellierung anzupassen. In einer Arbeitsgruppe, welche den Kurs "Erste Hilfe für Personal in Bildungs- und Betreuungsrichtungen/Erste Hilfe am Kind" überarbeitet, wirkt  Frau Filkow auch eine Praxisberaterin für Kindertageseinrichtungen aus dem Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e. V.nun neben Erste Hilfe Fachleuten und einer Kinderärztin mit. Wir freuen uns, dass wir die Arbeitsgruppe um eine Praxisperspektive erweitern konnten.

Erster erfolgreicher Fachtag für DRK-Kita Fachberatungen

"MitWirken - Partizipation von Anfang an!" - unter diesem Motto stand der erste Fachtag für Fachberater_innen von DRK-Kitas, Horten und Angeboten an Ganztagsschulen am 23. und 24. März in Berlin.

Wie lassen sich erfolgreich Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in den Einrichtungen installieren und welches Know-How brauchen Fachberater_innen für eine sensible Prozessbegleitung. Rüdiger Hansen, Leiter des Institutes für Partizipation und Bildung Kiel, führte am ersten Tag durch die Tür des Kinderschutzes und der Auseinandersetzung mit der Macht der pädagogischen Fachkräfte in die Notwendigkeit von Beteiligung und Beschwerde ein. Barbara Wever vertiefte dies am zweiten Tag mit konkreten Methoden und Ansätzen für die Prozessbegleitung.

Partizipation und Empowerment gehören zum Profil der Anwaltschaftlichen Vertretung im Hauptaufgabenfeld der DRK-Kindertagesbetreuung.

Mitwirkung von Fachberatung - der Fachtag diente zudem als erste Vernetzungsplattform für DRK Fachberater_innen.

Im Frühjahr 2016 wird der zweite Fachtag zum Thema "Begriff und Rolle von Fachberatung" (Arbeitstitel) stattfinden.

Aufbaukurs Kinderschutz

Anfang März fand in Bad Sulza der Aufbaukurs "Kinderschutz - eine Aufgabe für DRK-Kindertageseinrichtungen" statt. Unter der Leitung von Hannegret Frohn und Petra Schlegel haben sich die zehn Teilnehmerinnen in der Woche mit folgenden Themen auseinandergesetzt:

  • Bindungstheorie, Bindungsformen und Bindungsfallen
  • Gelingende Zusammenarbeit mit Eltern im Konfliktfall
  • Resilienz
  • Entwicklungsfördernde Pädagogik und Selbstbemächtigung
  • Netzwerke und Jugendamt
  • Modelle der Intervention
  • UN-Kinderrechtskonvention
  • Psychohygiene

Im kommenden Jahr wird das DRK Generalsekretariat voraussichtlich wieder einen Grundkurs für 15 Teilnehmerinnen anbieten, diesmal in der Region Nordrhein-Westfalen. 

Neuerscheinung des Projektes „Stark für Erfolg“

Wir freuen uns, Ihnen das Praxishandbuch „Bildungsübergänge gemeinsam gestalten – Praxis für die Zusammenarbeit mit Familien und Netzwerkpartnern in der Migrationsgesellschaft“  zugänglich zu machen.

Im Projekt „stark für Erfolg – Begleitung von Kind und Familie bei Bildungsübergängen“ wurden von 2012 bis 2014 an bundesweit 30 DRK-Standorten Bildungspartnerschaften mit Familien aufgebaut. Das Projekt wird vom BMFSFJ gefördert und vom DRK-Generalsekretariat koordiniert. Mit über 17.000 Teilnehmer_innen aus 33 Ländern und über 93.000 Beratungen zeigt es, wie Familien mit Zuwanderungsgeschichte erfolgreich erreicht und gleichberechtigt beteiligt werden können und wie Kinder und Jugendliche in ihrem Bildungsverlauf wirksame Unterstützung erfahren können.

Empfehlungen des DV zur Schulkindbetreuung

Die Empfehlungen (DV 6/14) wurden von der Arbeitsgruppe „Schulkinderbetreuung“ erarbeitet und nach Beratungen im Arbeitskreis „Familienpolitik“ sowie im Fachausschuss „Jugend und Familie“ am 11. März 2015 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet.

Infolge der 2013 verabschiedeten Empfehlungen des Deutschen Vereins zu Fragen der Qualität in Kindertageseinrichtungen – welche sich in erster Linie auf die  Betreuungsangebote für Kinder bis zu sechs Jahren richten – sieht es der Deutsche Verein für zwingend notwendig an, auch die Angebote der Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder im schulpflichtigen Alter in den Blick zu nehmen. Das vorliegende Papier formuliert Empfehlungen für die Sicherstellung und Weiterentwicklung eines flächendeckenden, erlässlichen und qualitativ guten Angebotes der Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder im schulpflichtigen Alter. Ausgehend von einer Begriffsklärung, den Bedarfen schulpflichtiger Kinder und deren Eltern sowie einer kurzen Situationsbeschreibung nimmt der Deutsche Verein folgende zentrale Punkte in den Blick: Qualität der pädagogischen Angebote, Hausaufgaben/Lernzeiten, Mittagessen und -pause und die Ferienangebote. Zugleich thematisiert er die Partizipation von Kindern, die Gestaltung von Übergängen, die Kooperationen zwischen den Fach- und Lehrkräften und den Eltern sowie das Personal hinsichtlich Anforderungen, Qualifizierung und Arbeitsbedingungen. Schließlich formuliert er Empfehlungen zur Entwicklung eines gemeinsamen Rahmens der Erziehung, Bildung und Betreuung zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Schule sowie zu den strukturellen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Die Empfehlungen richten sich an Vertreter/innen aus Politik, der Schule und der Kinder- und Jugendhilfe, der Kommunen und Freien Wohlfahrtspflege.

Die Empfehlungen stehen hier zum Download bereit: https://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/Kinder_und_Jugendhilfe/Empfehlungen-des-Deutschen-Vereins-zur-oeffentlichen-Erziehung-Bildung-und-Betreuung-von-Kindern-im-Alter-von-Schuleintritt-bis-zum-vollendeten-14.-Lebensjahr

Rundschreiben zur Lebensmittelverordnung – Nachtrag zur Umsetzung

Mit dem Rundschreiben 6-61 - 16/14 hatte das DRK Generalsekretariat über die neue Lebensmittelverordnung zur Allergenkennzeichnung loser Ware informiert.

In einem Rundschreiben zur Lebensmittelverordnung (6/61 - 6/15) wird nun eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ergänzt. Diese schränkt die Verordnung insofern ein, das für den gelegentlichen Verkauf bzw. die gelegentliche Abgabe von Lebensmitteln durch Privatpersonen eine Ausnahme in der EU-Verordnung gemacht wird. Der Geburtstagskuchen in der Kita muss also auch weiterhin nicht gekennzeichnet werden. Die Beachtung der Allergien und Krankheiten von Kindern wird damit dennoch nicht in Frage gestellt.

 DRK extern

Kita-Ausbau geht voran

Das Bundeskabinett hat am 4. März den fünften Bericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) beschlossen. Der Bericht bewertet erstmalig nach Inkrafttreten des Rechtsanspruches auf einen Kita-Platz die Betreuungssituation in Deutschland seit 2008. 

Die Zahlen sprechen für sich: Am 1. März 2014 wurden in Deutschland 660.750 Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder der öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut, das sind fast 300.000 Kinder mehr als im Jahr 2008. Zwischen 2008 und 2014 stieg die Betreuungsquote der unter Dreijährigen von 17,6 auf 32,3 Prozent.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=213952.html

(Pressemitteilung BMFSFJ)

Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag: 28. bis 30. März 2017 in Düsseldorf

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat in seiner Sitzung am 26./27. Februar 2015 den Termin für den kommenden 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag beschlossen. Vom 28. bis 30. März 2017 werden sich die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe erneut für drei Tage zusammenfinden und gemeinsam mit allen Interessierten die neuesten Themen, Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen aus den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren. Gastgebende Stadt 2017 ist die Stadt Düsseldorf.

Zur vollständigen Pressemitteilung der AGJ gelangen Sie hier: https://www.agj.de/Deutscher-Kinder-und-Jugendhilfetag.41.0.html

Bertelsmann-Studie: Armut ist Risiko für Entwicklung von Kindern

In Deutschland wachsen mehr als 17 Prozent der unter Dreijährigen in Familien auf, die von staatlicher Grundsicherung leben. Wie wirkt sich das auf die Entwicklung dieser Kinder aus? Eine Analyse von Schuleingangsuntersuchungen im Ruhrgebiet zeigt: Armutsgefährdete Kinder sind schon bei Schuleintritt benachteiligt.
Ein Aufwachsen in Armut beeinträchtigt die Entwicklung von Kindern. Schuleingangsuntersuchungen erkennen bei Kindern, deren Familien von staatlicher Grundsicherung leben, mehr als doppelt so häufig Defizite in der Entwicklung wie bei Kindern, die in gesicherten Einkommensverhältnissen aufwachsen. Das belegt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Fünf- und Sechsjährigen aus SGB-II-Familien sprechen schlechter Deutsch, können schlechter zählen, leiden öfter unter Konzentrationsmängeln, sind häufiger übergewichtig und verfügen über geringere Koordinationsfähigkeiten.
Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) an der Universität Bochum und die Stadt Mülheim an der Ruhr haben im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Daten von knapp 5.000 Schuleingangsuntersuchungen aus den Jahren 2010 bis 2013 ausgewertet.

Weitere Informationen: www.bertelsmann-stiftung.de und www.kein-kind-zuruecklassen.de

Zur vollständigen Pressemitteilung gelangen Sie hier: http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse-startpunkt/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/armut-ist-risiko-fuer-entwicklung-von-kindern/

Neue Inhalte auf www.kindergesundheit-info.de: Entwicklung des Kindes stärken

Psychisches oder seelisches Wohlbefinden gehört zu den Grundpfeilern einer gesunden kindlichen Entwicklung. Gerät die Seele dauerhaft aus dem Gleichgewicht, werden bei Kindern und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten diagnostiziert – Ängste, depressive Störungen, hyperkinetische Störungen wie beispielsweise ADHS. Die Auslöser und Ursachen hierfür können vielfältig sein und von biologischen Faktoren bis hin zu besonders belastenden und ungünstigen Lebensbedingungen reichen. Häufig sind es auch Unsicherheiten von Eltern und Bezugspersonen im Familien- und Erziehungsalltag, welche die Entwicklung von psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten begünstigen. Im Umkehrschluss können Eltern und andere Bezugspersonen vorbeugend einiges tun, damit ein Kind sich auch psychisch gesund entwickelt und seelisch wohlfühlt. Ein feinfühliges Eingehen auf die kindlichen Bedürfnisse gehört ebenso dazu wie nachvollziehbare Grenzen und Regeln.
Auf www.kindergesundheit-info.de erfahren Eltern, wie sie Kinder in ihrer Entwicklung so begleiten und unterstützen können, dass sie die jeweils alterstypischen Entwicklungsaufgaben erfolgreich bewältigen, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entwickeln und genügend Raum für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein eigenständiges Leben haben.

Empfehlungen in leichter Sprache

Nachdem der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. seine Empfehlungen für eine praxisgerechte Unterstützung von Eltern mit Beeinträchtigungen und deren Kinder am 30.9.2014 beschlossen hat, hat er erstmals die Übertragung der Empfehlungen in Leichte Sprache vorgenommen.
Damit können insbesondere auch Eltern mit kognitiven Beeinträchtigungen sich den Inhalt der Empfehlungen gleichberechtigt erschließen. Somit eignen sich die Empfehlungen auch gut für die Beratung. In den Empfehlungen werden Leistungsgrundsätze beschrieben, um so bedarfsgerecht und reibungslos eine Unterstützung der Eltern und deren Kinder zu bewirken. Grundlage dafür ist eine leistungsträgerübergreifende, personenzentrierte Bedarfsermittlung und Hilfeplanung. Diese kann durch Vereinbarungen, etwa zwischen den Leistungsträgern, befördert werden.

App: Süßmacher unter der Lupe

Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe, süßende Zutaten, Zuckerarten – kaum ein Mensch blickt noch durch bei der Masse der Bezeichnungen für Süßmacher in verarbeiteten Lebensmitteln. Selbst gut informierte Verbraucher_innen durchschauen nicht alle Tricks und werden von Werbung geblendet. Das Problem: Neben Zucker kommt in verarbeiteten Lebensmitteln eine enorme Vielzahl an anderen Süßmachern zum Einsatz. Auf den ersten Blick sind diese oft nicht erkennbar. Fruktose, Maltodextrin, Molkenerzeugnis sind nur eine kleine Auswahl von Begriffen, hinter denen sich letztendlich Zucker verbirgt. Damit Sie herausfinden können, was in welchem Produkt steckt, hat die Verbraucherzentrale eine App entwickelt, mit der Sie sich direkt vor dem Supermarktregal informieren können. Lernen Sie verschiedene Zuckerarten und Zuckersynonyme in Lebensmitteln kennen. Wer weiß schon, dass Dextrose, Glukose und Traubenzucker das Gleiche bedeuten und wie viel Energie in Glukosesirup, Invertzucker und Maltodextrin steckt?

Um die App nutzen zu können, benötigen Sie ein Smartphone mit Internetzugang. Die App erhalten Sie als kostenlosen Download im App Store unter "Süßmacher unter der Lupe"

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

12. ADHS-Förderpreis ausgeschrieben

Der von der Shire Deutschland GmbH verliehene Förderpreis prämiert innovative praxisorientierte Projekte, die sich für eine verbesserte Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) engagieren. Er richtet sich fachübergreifend an alle, die in der ADHS-Versorgung tätig sind.
In diesem Jahr liegt das besondere Interesse auf Projekten, die ADHS mit den alltagsrelevanten Themen „Inklusion“, „Verbesserung der Alltagsfunktionalität“, „Transition“ oder „Öffentlichkeitsarbeit und Medien“ verknüpfen.
Die Ausschreibungsunterlagen können auch unter http://www.adhs-foerderpreis.de/ heruntergeladen werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2015.

„Leipziger Lesekompass“: Auszeichnung von 30 Kinder- und Jugendbüchern

Die Leipziger Buchmesse und die Stiftung Lesen haben am 12. März 30 besonders empfehlenswerte Kinder- und Jugendbuchtitel mit dem „Leipziger Lesekompass“ ausgezeichnet und auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Die Siegertitel sind nach Auffassung der interdisziplinären Jury besonders geeignet, Freude am Lesen zu vermitteln und so Lesekompetenz zu fördern. Der „Leipziger Lesekompass“ spricht bewusst auch Wenigleser an und umfasst Romane genauso wie Bilder-, Sach- und Hörbücher. Ein in diesem Jahr neuer Trend für die jüngste Zielgruppe sind Bilderbücher ohne oder mit nur sehr wenig Text, die sich auch hervorragend für Kinder mit begrenzten Sprachkenntnissen eignen. Ein Überblick über alle prämierten Titel ist unter www.leipziger-lesekompass.de verfügbar.

KIM-Studie 2014 zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger

Die Verbreitung von Tablet-PCs ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, aufgrund der intuitiv bedienbaren Oberfläche wird oft auch die Nutzung der Geräte durch Kinder diskutiert. Laut Ergebnissen der aktuellen KIM-Studie ist die Nutzung eines Tablets jedoch nur für eine Minderheit der deutschen Kinder eine Option: Ein Tablet-PC ist in 19 Prozent der Haushalte mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren vorhanden (2012: 12 %), nur zwei Prozent der Kinder dieser Altersgruppe besitzen selbst ein Tablet (2012: 1 %).

Die Studienreihe KIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1999 durchführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2014 wurden rund 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2014 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

Download unter http://mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf14/KIM14.pdf

Kinder- und Jugendhilferecht-Portal gestartet

Das neue elektronische Kinder- und Jugendhilferecht-Portal KiJuP-online.de, ein gemeinsames Projekt des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) und Nomos, ist gerade gestartet. Das Online-Angebot bietet allen Mitarbeiter_innen der öffentlichen Jugendhilfe, die Mitglied des DIJuF sind, laufend aktuelle und praxisgerechte Informationen zum Kinder- und Jugendhilferecht. Nicht-Mitgliedern steht das Portal gegen Entgelt offen.

Weitere Informationen zu KiJuP-online.de unter www.kijup.nomos.de

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


Alle angegebenen Informationen über externe Veranstaltungen, Wettbewerbe, Kampagnen, Links etc. haben wir gründlich recherchiert. Für dennoch enthaltene Fehler übernehmen wir keine Gewähr.

Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, klicken Sie bitte einfach hier.

Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727