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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Oktober 2015
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Liebe Leser_innen,

im Oktober-Newsletter der DRK Kinderhilfe finden Sie Aktuelles aus von der Bundesebene sowie Hinweise zu aktuellen Materialien und Medien. Ich freue mich, Ihnen die neue Handreichung "Inklusion in DRK-Kindertageseinrichtungen" vorstellen zu können. Aktuelle Informationen zu Handreichungen und Materialsammlungen rund um das Thema geflüchtete Familien und Kinder finden Sie unter Tipps und Links.

Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Neues aus dem DRK

Handreichung "Inklusion in DRK-Kindertageseinrichtungen" erschienen

Welche Kompetenzen befördern Inklusion in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, in der Zusammenarbeit mit Eltern und für die pädagogischen Fachkräfte? Die Handreichung "Inklusion in DRK-Kindertageseinrichtungen" beinhaltet Handlungsempfehlungen, Praxisbeispiele, Literaturhinweise zum Weiterlesen und Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen. Alle Anregungen und Checklisten lassen sich gut auf den interkulturellen Arbeitskontext und aktuell auf die pädagogische Arbeit mit Kindern aus geflüchteten Familien beziehen. Die Handreichung bietet den Kita-Teams hierfür einen guten Zugang.

Auf dem Titelblatt zeigen uns Kinder der DRK-Kita "Löwenzahn" in Großbeeren die Gebärde für Inklusion. In der Handreichung selber finden Sie zudem auch Statements von Schülerinnen und Schülern der DRK Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin, die sich im 3. Semester ihrer Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin mit dem Thema Inklusion und speziell der Frage "Was ist normal?" auseinandergesetzt haben. Erarbeitet wurde die Handreichung gemeinsam mit Fachkräften aus der Praxis im DRK (siehe unten) für Fachkräfte. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten für die wunderbare und gelungene Zusammenarbeit.

Sie können die Broschüre im Rotkreuzshop bestellen.

Zum Download steht Sie Ihnen auf unserer Website zur Verfügung

Begleitend zur Handreichung "Inklusion in DRK-Kindertageseinrichtungen" haben wir auch ein Plakat der Plakatserie "Profil der DRK-Kindertageseinrichtungen" zur Inklusion entwickelt.

Vielen Dank für Mitarbeit in der Projekt-AG an:

Trudi Baum - DRK Schwerpunktkindertagesstätte Inklusion und Familienzentrum Schönau

Astrid Bergst - DRK Landesverband Niedersachsen

Susanne Bühner - BRK Kreisverband Bayreuth

Karen Grabo-Goede  - DRK Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Nord, KV Stormarn

Barbara Wever, (ehemalig) Projektleitung, DRK Generalsekretatiat

DRK-Diskussionspapier zur Weiterentwicklung des SGB VIII

Das Vorhaben der Bundesregierung, das SGB VIII weiterzuentwickeln, hat das DRK zum Anlass genommen, dazu Anregungen und Diskussionsanstöße zu formulieren. Ausgangspunkt für uns sind dabei die Werte der Internationalen Rotkreuz-und Rothalbmondbewegung. Zu diesen Werten gehören: Schutz von Leben, Gesundheit und Würde des Menschen, Achtung vor dem Menschen, die Nicht-Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, gesellschaftlicher Stellung oder politischer Überzeugungen; gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und dauerhafter Frieden unter allen Völkern sowie Hilfsangebote durch Freiwillige.

Appell für eine inklusive Lösung und Hilfen aus einer Hand

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, der praktischen Sozialarbeit sowie aus verschiedenen Verbänden, darunter auch der die DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau von Schenck zu Schweinsberg und der DRK-Generalsekretär Christian Reuter, setzen sich in einem gemeinsamen  Appell für eine inklusive Lösung für Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ein. Bislang erhalten Kinder und Jugendliche ohne Behinderung oder mit (drohender) seelischer Behinderung ihre Leistungen durch die Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), während Kinder und Jugendliche mit körperlicher und sogenannter geistiger Behinderung im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII) unterstützt werden.
In der Praxis gestaltet sich diese Situation jedoch oftmals schwierig, wie auch der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz bestätigt: „Die Aufteilung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit Behinderungen auf die Sozialhilfe und die Kinder- und Jugendhilfe führt in der Praxis zu erheblichen Definitions- und Abgrenzungsproblemen, aus denen Zuständigkeitsstreitigkeiten, erheblicher Verwaltungsaufwand und vor allem Schwierigkeiten bei der Gewährung und Erbringung von Leistungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien resultieren.“
Vielen behinderten Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien wird eine bedarfsgerechte Unterstützung somit erheblich erschwert, gefordert wird daher eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen.
Für mehr Informationen oder wenn Sie die Initiative unterstützen möchten, dann klicken Sie hier.

LICHTHERZ, die Initiative des DRK für Kinder auf der Flucht.

Geflüchtete Menschen kommen von weit her. Oft haben sie Entsetzliches erlebt. Flucht, Hunger, Angst – Dinge, die wir uns kaum vorzustellen wagen. In der Fremde leiden vor allem die Kinder. Denn geflüchtete Kinder können häufig den Verlust der vertrauten Umgebung oder gar eines Elternteils nicht verwinden. Unter ihnen sind viele Minderjährige, die ganz alleine zu uns nach Deutschland gekommen sind – ohne Eltern, Verwandte oder Freunde.

Die Initiative „LICHTHERZ“ wurde im November 2014  ins Leben gerufen, unter anderem, um geeignetes Personal für die Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingskindern zu finden und zu finanzieren. Die Betreuer der Kinder verfügen über Sprachkenntnisse wie z.B. Arabisch sowie über psychologische Fachkenntnisse, um den Kindern bei der Integration und Trauma-Bewältigung zu helfen. Nach knapp einem Jahr der gemeinsamen Analyse der Situation und vielen Gesprächen mit Politik und Fachkundigen ist diese Form der Unterstützung dringend notwendig.

Mit „LICHTHERZ“ soll ein Netzwerk von Menschen und Förderern entstehen, das Kinder und Jugendliche unterstützt und im positiven Sinne fordert, sie begleitet und stark macht für Erfolg, ihnen Perspektiven gibt, sie willkommen heißt und einlädt, in unserem Land eine Heimat zu finden. Aufgerufen, sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, sind alle, die helfen wollen: Menschen, die ehrenamtlich eine Aufgabe suchen, Kompetenzen haben und diese weiter geben möchten, Vereine, Sportverbände, Initiativen, Unternehmen, Institutionen - jeder kann auf seine Weise helfen. Sie alle werden im Rahmen der Initiative "LICHTHERZ" zu SCOUTS, die Flüchtlinge in Deutschland - vor allem Kinder und Jugendliche - begleiten und ihnen Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.

Für „LICHTHERZ“  ist ein Spendenkonto beim DRK eingerichtet worden. Über die  Mittelvergabe der Spenden an DRK-Projekte entscheidet ein Gremium bestehend aus der Staatsministerin Prof. Maria Böhmer, der DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, der Designerin Jette Joop und Dr. Isabelle Jandura. Einrichtungen und Projekte des DRK können sich dieses Netzwerkes bedienen und/oder Spendengelder aus dem „LICHTHERZ“-Fond für eigene Projekte erhalten. Zu den Antragsmodalitäten werden wir - soweit bekannt - sofort informieren.

Jette Joop ist DRK-Botschafterin und Initiatorin von Lichtherz. Wir laden Sie ein die Aktion in Ihrem Wirkungskreis bekannt zu machen. www.drk.de/lichtherz

 

 

 Veranstaltungen

Grundkurs "Kinderschutz - eine Aufgabe für DRK-Einrichtungen und deren Netzwerkpartner_innen", April 2016

Vom 25.-29. April 2016 bietet das DRK Generalsekretariat e.V. den Grundkurs "Kinderschutz - eine Aufgabe für DRK-Einrichtungen und deren Netzwerkpartner_innen!" in Oberwinter am Rhein an.

Der Grundkurs richtet sich an: pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte, Fachberater_innen, Fachkräfte von Netzwerkpartner_innen, wie z.B. kooperierende Grundschule

Inhalte des Grundkurses sind:
Kinderschutz - eine ethische und gesetzliche Verpflichtung, ein Spagat zwischen Elternrecht und Kindeswohl, Auseinandersetzung mit den Kinderschutzkategorien, Bindungstheorie und Bezug zum Kinderschutz, Resilienzforschung, Rechtliche Grundlagen des Kinderschutzes, Prävention, Erziehungshaltung, Partizipation von Kindern, Elternrecht, Netzwerke, Intervention, Kinderschutz als Qualitätsstandard von DRK- Kindertageseinrichtungen.

Der Teilnehmerbeitrag (inklusive Unterkunft, Verpflegung und Tagungsmaterial) beträgt 300,00€ für DRK-Mitarbeiter_innen und 375,00€ für externe Teilnehmer_innen. Der Anmeldeschluss ist der 04.02.2016.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter folgendem Link: drk-kinder-jugend-familienhilfe.de/veranstaltungen/einzelansicht.html

 

Die Zahl der Teilnehmer_innen ist auf 15 beschränkt. Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie eine verbindliche Zu- oder Absage für die Teilnahme.

 

 

Bund-Länder-Konferenz "Frühe Bildung lohnt sich" am 05.11.2015 in Berlin

Bund und Länder haben sich vor einem Jahr auf das gemeinsame Ziel verständigt, die Qualität in der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln und finanziell zu sichern, damit alle Kinder in Deutschland unabhängig von ihrem Lebensort, ihrem Geschlecht, ihrer Abstammung, ihrer Sprache und ihrer Herkunft von Anfang an gleiche Bildungschancen erfahren. Mit dem Communiqué „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ wurden konkrete Handlungsfelder definiert, für die Qualitätsziele verabredet werden sollen. Dies war der Beginn des gemeinsamen Qualitätsprozesses von Bund und Ländern unter Beteiligung der Kommunalen Spitzenverbände und im Dialog mit der Wissenschaft und den verantwortlichen Verbänden und Organisationen. Es hat sich eine Arbeitsgruppe konstituiert, die relevante Handlungsziele und Erfolg versprechende Umsetzungsmaßnahmen für die Handlungsfelder des Communiqué identifizieren soll und von einem Expertendialog mit Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Organisationen unterstützt wird. Seither haben sich in Deutschland auch ganz neue Herausforderungen durch die Aufnahme der großen Anzahl von Flüchtlingen ergeben. Die Frage der Qualität der Kindertagesbetreuungsangebote ist dabei wichtiger denn je. Denn für eine gelingende Integration von Flüchtlingskindern kann eine qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung einen wichtigen Beitrag leisten.

Donnerstag, den 5. November 2015
von 10:00 bis 16:00 Uhr im Römischer Hof,
Unter den Linden 10, Eingang Charlottenstraße, 10117 Berlin

Zum Programm und zur Anmeldung kommen Sie hier: http://bmfsfj-veranstaltungen.bafza.de/fruehe-bildung-lohnt-sich/start.html

 Fachpolitisch Aktuelles

AGJ Diskussionspapier "Kinderarmut und Familienpolitik in Deutschland – eine fachpolitische Einordnung"

Laut aktueller Studien wächst rund jedes sechste Kind in Deutschland in Armut auf. Für über die Hälfte dieser Kinder ist Armut keine Episode in ihrem Leben, sondern ein anhaltendender Normal- oder Dauerzustand. Auffallend ist vor allem, dass die Armutsbetroffenheit von Kindern abhängig von der Familienform ist, in der die Kinder aufwachsen und leben: Kinder aus Haushalten von Alleinerziehenden, Mehrkindfamilien oder Familien mit Migrationshintergrund sind laut amtlicher Statistik häufiger von Armut betroffen, als solche aus Paarfamilien mit einem oder zwei Kindern. Mit dem Diskussionspapier „Kinderarmut und Familienpolitik in Deutschland – eine fachpolitische Einordnung“ wird das erhöhte Armutsrisiko insbesondere dieser Kinder und ihrer Familien kritisch betrachtet. Armut wird dabei in ihren verschiedenen Dimensionen beleuchtet und mit familienunterstützenden Leistungen in Bezug gesetzt. Einkommen wird in der Diskussion zwar als ein wichtiges, aber nicht das einzige Instrument betrachtet, um Verwirklichungschancen für Familien und ihre Kinder zu schaffen. Abschließend werden in dem Papier Empfehlungen für eine bessere und effektivere Förderung von armutsbetroffenen Kindern und ihren Familien vorgestellt.

Die Kooperation der Lernorte stärken! Auf gemeinsame Mindeststandards verständigen! – Der Praxisbezug und dessen Bedeutung für die staatliche Anerkennung in den Studiengängen der Sozialen Arbeit

Mit dem Diskussionspapier nimmt die AGJ die einphasigen, grundständigen BA- Studiengänge der Sozialen Arbeit an (Fach-)Hochschulen in den Blick. Dabei werden sowohl strukturelle als auch inhaltlich-fachliche Anforderungen an die Lernorte und ihres Zusammenspiels sowie Voraussetzungen für eine gelingende Berufseinmündungsphase formuliert, damit auch unter den veränderten Bedingungen der Verkürzung der Regelstudienzeit der Praxisbezug in ausreichendem Maße Berücksichtigung findet, die Studierenden die Handlungskompetenz zur Bewältigung der Anforderungen des konkreten beruflichen Alltags erwerben können und die staatliche Anerkennung als „Gütesiegel“ im Sinne des tradierten Ausdrucks von fachlicher Eignung und Professionalität weiterhin Bestand hat.

Statistisches Bundesamt: Statistik der Kindertagesbetreuung

Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung ist zum 1. März 2015 gegenüber dem Vorjahr um rund 32.600 auf insgesamt gut 693.300 Kinder gestiegen. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als in den Vorjahren (2014: + 64.500). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand der Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote am Stichtag bundesweit bei 32,9 Prozent (2014: 32,3 Prozent).Die Betreuungsquote betrug im März 2015 in den westdeutschen Bundesländern durchschnittlich 28,2 Prozent. In Ostdeutschland (einschließlich Berlin) lag sie bei 51,9 Prozent. Von den westdeutschen Flächenländern hatten Schleswig-Holstein mit 31,4 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 30,6 Prozent die höchsten Betreuungsquoten, die niedrigste hatte Nordrhein-Westfalen (25,8 Prozent). In Sachsen-Anhalt gab es bundesweit die höchste Betreuungsquote (57,9 Prozent).Bei der Betreuungsquote handelt es si ch um de n Anteil der in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege tatsächlich betreuten unter 3-Jährigen an allen Kindern dieser Altersgruppe. Die Quoten können sich noch geringfügig ändern, da endgültige Bevölkerungszahlen erst zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen.
In den einzelnen Altersjahren der unter 3-Jährigen sind die Betreuungsquoten sehr unterschiedlich. Mit bundesweit 2,6 Prozent hatte die Kindertagesbetreuung bei Kindern unter 1 Jahr eine vergleichsweise geringe Bedeutung. Dagegen haben die Eltern von 35,8 Prozent der 1-Jährigen ein Angebot der Kindertagesbetreuung in Anspruch genommen; bei den 2-Jährigen waren es 61,3 Prozent. Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Anfang März 2015 gab es bundesweit 54.536 Kindertageseinrichtungen. Das waren 1.121 Einrichtungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (+ 2,1 Prozent). Die Zahl der dort als pädagogisches Personal oder als Leitungs- und Verwaltungspersonal beschäftigten Personen stieg um 5,2 Prozent auf 555.000. Gleichzeitig nahm die Zahl der Tagesmütter und -väter um 753 auf gut 44.107 ab (- 1,7 Prozent ).
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
Quelle: Pressemitteilung des Statischen Bundesamtes vom 1.10.2015

Betreuungsgeld fließt an Bundesländer

Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sind mit ihrem Vorstoß gescheitert, die im Bundeshaushalt 2015 eingestellten Mittel direkt in den Ausbau der Kindertagesbetreuung zu investieren. Der Familienausschuss lehnte am Mittwoch die beiden entsprechenden Anträge der Linken (18/6041) und der Grünen (18/6063) mit der Stimmenmehrheit der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD ab. Die beiden Oppositionsfraktionen kritisierten übereinstimmend, dass bei der Einigung zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten auf dem sogenannten Flüchtlingsgipfel in der vergangenen Woche die frei werdenden Mittel den Ländern nach Umsatzsteuerpunkten und Einwohnerzahl anteilsmäßig zur Verfügung zu stellen, keine Auflagen über deren konkrete Verwendung gemacht worden seien. Union und Sozialdemokraten wiesen diese Kritik zurück. Das Geld komme in den Ländern den Familien und Kindern zugute. Dies sei zu begrüßen. Misstrauen gegenüber den Ländern sei an diesem Punkt nicht angebracht. Es sei zudem richtig, es den Ländern zu überlassen, wie sie die Gelder konkret verwenden.
Ebenfalls abgelehnt wurde mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD der Gesetzentwurf der Linksfraktion (18/5), mit dem sie das Betreuungsgeldgesetz aufheben lassen will. Die Koalitionsfraktionen argumentierten, dass das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 21. Juli dieses Jahres das Betreuungsgeldgesetz für verfassungswidrig erklärt habe. Das Gesetz werde deshalb auch nicht angewendet. Eine gesetzliche Aufhebung des Gesetzes sei deshalb überflüssig.

Quelle: Heute im Bundestag, 30.09.2015

Manuela Schwesig gibt Startschuss für das neue Bundesprogramm Kindertagespflege

Viele Familien wünschen sich ein familiennahes Betreuungsangebot, das sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und sich möglichst flexibel an den Erfordernissen des Familienalltags ausrichten lässt. Genau das kann die Kindertagespflege bieten: Tagesmütter und Tagesväter unterstützen Kinder ganz individuell in ihrer Entwicklung und helfen Eltern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Mittlerweile nutzen rund 150.000 Kinder unter drei Jahren dieses Angebot. Unter dem Motto „Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ fand am 25. September die Auftaktveranstaltung zum „Bundesprogramm Kindertagespflege“ statt: Ab Januar 2016 werden ca. 30 Modellstandorte über drei Jahre mit insgesamt 21 Mio. Euro gefördert. Im Mittelpunkt dieser Förderung steht das neue Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gibt hier den Startschuss für das Inte ressenbekundungsverfahren: „Für mich ist Kindertagespflege ein fester Bestandteil von Kinderbetreuung und damit ein fester Bestandteil frühkindlicher Bildung. Kindertagespflege ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In meiner Qualitätsinitiative für die Kinderbetreuung spielt die Kindertagespflege deswegen eine wichtige Rolle. Kindertagespflege bringt in die Infrastruktur der Kinderbetreuung etwas Besonderes ein: flexible Betreuungszeiten, individuelle Betreuung in kleinen Gruppen und eine familiäre Atmosphäre. Das schätzen die Eltern sehr“, betont Manuela Schwesig. Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums wurde vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) ein neues Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege, das „Kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege (QHB)“entwickelt. Im Rahmen des neuen „Bundesprogramms Kindertagespflege“ werden Kommunen gefördert, die dies es neue Qualifizierungshandbuch anwenden. Sie erhalten einen finanziellen Zuschuss für die Durchführung der Kurse. Zusätzlich können sie weitere Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung finanzieren lassen, wie: Festanstellungsmodelle und Inklusion in der Kindertagespflege, Weiterqualifizierung von Kindertagespflegepersonen und Fachberatung.
Weitere Informationen unter: www.fruehe-chancen.de/interessenbekundung-kindertagespflege
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 25.9.215.

 Tipps und Links

Anwaltschaft für Menschlichkeit - Beitrag über das DRK

Das in Fachkreisen bekannte ZUKUNFTS-Handbuch Kindertageseinrichtungen unterstützt sowohl Träger wie auch Leitung von Kindertageseinrichtungen bei der Bewältigung umfangreicher Managementaufgaben. Die Loseblattsammlung wird vierteljährlich ergänzt, informiert zuverlässig über neue und bewährte Methoden sowie Rechtsgrundlagen und bietet viele Praxis-Tipps.

Unter dem Titel „Anwaltschaft für Menschlichkeit“ ist kürzlich ein Beitrag über das Deutsche Rote Kreuz erschienen. Der Artikel verschafft einen Überblick über das DRK im Einsatz für Kinder und Familien, stellt das Profil der DRK-KiTas vor und widmet sich der Frage, was professionelle Leitung kennzeichnet.

Mehr Infos über das ZHB finden Sie unter:
https://www.walhalla.de/soziales-&-gesundheit/zukunfts-handbuch-kindertageseinrichtungen-inkl.-cd-rom.produkt.html

WiFF bietet Fachwissen: Kinder mit Fluchterfahrungen in Kitas

Wie alle Familien haben Flüchtlingsfamilien in Deutschland für ihre Kinder ab dem ersten Lebensjahr Anspruch auf einen Kita-Platz. Dies gilt unabhängig vom Ausgang des Asylverfahrens sobald die Familie einer Kommune zugeordnet wurde und in einer sogenannten Erstaufnahme-Einrichtung angekommen ist. Daher werden in Kitas künftig mehr als bisher Kinder mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen aufeinandertreffen. Neu ist auch, dass Kinder und Eltern bisher noch wenig Gelegenheit hatten, mit der Umgebungssprache Deutsch in Kontakt zu kommen. Um den Kindern gemäß dem Konzept der Inklusion unabhängig von ihren Fähigkeiten und ihrer Zugehörigkeit gemeinsames Lernen und gleiche Chancen auf Teilhabe und Bildung zu ermöglichen, brauchen Kita-Fachkräfte spezifische Kompetenzen. Für ihre Weiterentwicklung bietet WiFF wissenschaftlich fundiertes Fachwissen, das kostenlos heruntergeladen werden kann. Fachkräfte müs sen offe n sein für kulturelle Unterschiede und sich kritisch gegenüber Abwertung und Diskriminierung verhalten. Vorrausetzung dafür sind Fachkenntnisse über die Vielfalt von Familienkulturen in Deutschland, die rechtliche und soziale Situation zugewanderter Familien, Mechanismen von Diskriminierung und über den Spracherwerb von Kindern. Hinzu kommt die Reflexion der eigenen Haltung sowie der eigenen Vorstellungen und Erfahrungen in Bezug auf z.B. kulturelle Heterogenität oder prekäre Lebenslagen. Eine enge Vernetzung mit Institutionen wie dem Sozialdienst, dem Gesundheitsamt, Familienbildungsstellen oder Sportvereinen, unterstützt sie dabei, benachteiligte Familien zu begleiten.


WiFF-Publikationen, die bei der Gestaltung kompetenzorientierter Weiterbildungen für Fachkräfte zu den Themen Sprache, kulturelle Heterogenität und Kinder in Armutslagen unterstützen: Sprachliche Bildung. Grundlagen für die kompetenzorientierte Weiterbildung. WiFF Wegweiser Weiterbildung, Band 1
Inklusion – Kulturelle Heterogenität in Kindertageseinrichtungen. Grundlagen für die kompetenzorientierte Weiterbildung. WiFF Wegweiser Weiterbildung, Band 5
Inklusion – Kinder und Familien in Armutslagen. Grundlagen für die kompetenzorientierte Weiterbildung, WiFF Wegweiser Weiterbildung, Band 9
WiFF-Publikationen zu den Themen Spracherwerb, kulturelle Heterogenität und Armut für Fachkräfte und Lehrkräfte in Ausbildung, Studium und Weiterbildung:
Der Erwerb des Deutschen bei Kindern mit nichtdeutscher Erstsprache. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertise, Band 12
Kulturelle Vielfalt bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren. Anforderungen an frühpädagogische Fachkräfte. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertise, Band 16
Kinder in Armutslagen. Grundlagen für Armutssensibles Handeln in der Kindertagesbetreuung. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertisen, Band 18
Kulturelle Heterogenität in Kitas – Anforderungen an Fachkräfte. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertisen, Band 34
Behinderung und Migration – eine intersektionale Analyse im Kontext inklusiver Frühpädagogik. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertisen, Band 36

Weitere Informationen: www.weiterbildungsinitiative.de/aktuelles/news/detailseite/data/fluechtlingskinder-in-kitas/
Quelle: Pressemitteilung des Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) des Deutschen Jugendinstituts e.V. vom 1.10.2015
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Kita-Server (Sachsen) veröffentlicht Themenfeld Flucht und Migration

Ab sofort finden Sie auf dem Kita-Bildungsserver Sachsen einen Informationspool zum Thema "Flucht und Migration" mit zahlreichen Hinweisen und Links zu Mehrsprachigkeit oder Folgen von Flucht, zu Förder- möglichkeiten, Fortbildungen, rechtlichen Grundlagen, relevanten Publikationen und aktuellen Projekten u.v.m.

Praxisnahe Orientierungshilfe für Kitas zum Thema Flucht - Kath. Erzbistum Köln

Die aktuelle Orientierungshilfe zur Betreuung von Flüchtlingskindern und ihren Familien in Kitas und Familienzentren im Erzbistum Köln hilft, sich der schon vorhandenen Ressourcen zu vergewissern, die Praxis zu reflektieren und die nächsten Schritte gezielt anzugehen. Darüber hinaus liefert sie Hinweise auf Arbeitshilfen, Materialien sowie praxisbezogene weiterführende Adressen in der Region Köln.

Broschüre "Grundlagen für diskriminierungsfreie Pädagogik"

Die Broschüre „Grundlagen für eine diskriminierungsfreie Pädagogik“ zeigt auf, wo Diskriminierung in der Kita stattfindet und stellt Methoden vor, wie mit den Kindern zu der Thematik Diskriminierung gearbeitet werden kann.
Pädagogische Fachkräfte tragen eine Verantwortung, gesellschaftliche Abwertung und Ausgrenzung zu hinterfragen und sich dagegen zu positionieren. Dazu müssen sie ihren eigenen Umgang mit Unterschieden kritisch reflektieren und für Vorurteile, Diskriminierung und deren Folgen sensibler werden. In erster Linie beinhaltet eine diskriminierungsfreie Pädagogik im Kindergarten eine kritische Selbstreflektion der Erzieher_innen. Erst wenn wir unsere eigenen Vorurteile erkennen können und bemerken, wann wir diese reproduzieren, können wir einen Raum für eine vorurteilsbewusste Pädagogik schaffen und Diskriminierungen entgegen wirken.

Die Broschüre finden Sie hier zum downlad: http://www.reachoutberlin.de/docs/8-2015-Grundlagen-Kitabroschuere.pdf

Neue Kiggi Messenger-App revolutioniert Kommunikation zwischen Kitas und Eltern

Unter dem Slogan “Gemeinsam stark für Kinder” ist die Kinderhilfsinitiative Kiggi angetreten, um die mehr als 50.000 Kitas in Deutschland mit gewerblichen und privaten Sponsoren zu vernetzen. Auf www.kiggi.de kann jede registrierte Kita vier unterschiedlich große Wünsche auf einer Liste pädagogisch hochwertiger Produkte auswählen. Das Kiggi-Team macht sich dann umgehend auf die Suche nach engagierten Sponsoren, die diese Wünsche auslösen.

Kiggi bietet aber noch einen weiteren, echten Mehrwert: Zum Paket gehört eine kostenfreie Messenger-App für iOS und Android, mit der Kitas, Träger und Eltern zeitgemäß miteinander kommunizieren können. Mit der innovativen Kiggi App erreichen Einrichtungen schnell und einfach alle Eltern. Über die Kiggi App könnnen Nachrichten und Erinnerungen versendet werden, wenn zum Beispiel kurzfristige Änderungen auftreten durch personelle Engpässe oder Krankheiten. Da es sich um ein geschlossenes System handelt, ist sichergestellt, dass die Nachrichten nur an den vorgesehenen Empfängerkreis gehen. Die lästige Zettelwirtschaft gehört damit der Vergangenheit an. Eltern erhalten alle wichtigen Informationen direkt auf ihr Smartphone und sind stets auf dem aktuellen Stand. Gleichzeitig werden die Betreuer entlastet und haben mehr Zeit für eine optimale pädagogische Betreuung der Kinder. Nicht zuletzt profitiert auch die Umwelt, da weniger Papier verbraucht wird.

Die Kita App kann individuell an die Bedürfnisse der Träger angepasst werden. Sie ist bereits bei der Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V. mit cirka 560 Einrichtungen und Pro-Liberis im Einsatz. Gegen eine Lizenzgebühr können die Träger zudem auch eine sogenannte White-Label-Lösung nutzen, die sie im Corporate Design mit eigenem Logo gestalten und unter ihrem Namen anbieten können. Sie möchten ebenfalls die neue Kiggi Messenger App nutzen? Dann kontaktieren Sie Tobias Reisbeck, E-Mail: Tobias.Reisbeck@kiggi.de, Tel. 0721 20 400 238.  Weitere Informationen zu der App finden Sie auch unter: https://www.kiggi.de/kiggi-kita-messenger

Neues Zartbitter-Plakat zu Kinderrechten

Das neue Zartbitter-Kinderrechte-Plakat richtet sich an alle Mädchen und Jungen. Es informiert über grundlegende Rechte – zum Beispiel das Recht auf ein eigenes Bett, auf Hilfe und Trost, auf Schutz vor Gewalt. Die Illustrationen sind so klar gestaltet, dass das Plakat auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist. Das Plakat eignet sich nicht nur zur Information über Kinderrechte in Unterkünften, sondern ebenso als Informationsmaterial für alle Schulen, Jugendzentren, Jugendämter, Beratungsstellen, Vereine, Kirchengemeinden…
In einen gesonderten Kasten „Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Freunde“ können die Kinderbeauftragten der Institutionen ihren Namen eintragen, in einen weiteren Kasten kann auf lokale Fachberatungsangebote für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen hingewiesen werden.
Jugendämter, Verbände und Fachberatungsstellen können gegen Kostenbeteiligung die Druckdaten erwerben und ihre Logos einfügen.

Qualität in aller Munde Themen, Positionen, Perspektiven in der kindheitspädagogischen Debatte

Seit über zwanzig Jahren wird in der pädagogischen Fachwelt intensiv die Frage nach guter Qualität in der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern diskutiert. Das neue Jahrbuch des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes will hier Orientierung und Anstöße liefern. Der erste Teil beinhaltet neben einem Überblicksbeitrag und einem kritischen Gegenentwurf Kommentare aus der Praxis. Im zweiten Teil werden Perspektiven der Beteiligten auf die Qualitätsfrage vorgestellt und diskutiert.

Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Detlef Diskowski, Prof. em. Peter Moss, Ulla Grob-Menges, Lothar Krappmann, Michael Wünsche, Judith Durand, Kornelia Schneider, Claus-Peter Rosemeier, Wilfried W. Steinert, Prof. Dr. Jörg Maywald, Jens-Christian Möller.

Mehr Informationen: http://pfv.info/produkt/qualitaet-in-aller-munde/

Sicherheit in der Kindertagespflege: Neues Online-Tool verfügbar

Tagespflegemütter und Tagespflegeväter betreuen Kleinkinder zumeist in den eigenen Räumlichkeiten. Damit vom Jugendamt eine Pflegeerlaubnis an die Tagespflegeperson erteilt werden kann, müssen die privaten Räumlichkeiten bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen erfüllen, damit es nicht zu Unfällen und Verletzungen kommt. Während in institutionalisierten Betreuungseinrichtungen wie Kindertageseinrichtungen und Schulen schon beim Bau konkrete Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden müssen (z. B. niedriger Handlauf an Treppen), gelten diese strengen Maßstäbe nicht für Privatwohnungen von Tagespflegepersonen. Jetzt gibt es für alle Akteure in der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich selbst eine Checkliste mit Sicherheitstipps für die Wohnung zusammenzustellen. Nach den eigenen Bedürfnissen und Schwerpunkten können sich alle, die für mehr Sicherheit in der Kindertagebetreuung verantwort lich sin d, eine Checkliste erstellen. In dieser Liste sind dann nur die für den eigenen Zusammenhang wichtigen und relevanten Tipps zu finden – alle anderen Tipps bleiben außen vor. Um sich eine solche Checkliste zusammenzustellen, werden die Nutzerinnen und Nutzer auf der Internetseite www.kindersicherheit.de in nur vier Schritten durch ein Menü geführt. Dabei können sie aus den angebotenen Tipps die wichtigen und relevanten markieren und in einen „Einkaufskorb“ schieben. Bevor aus den Tipps im Einkaufskorb eine fertige Checkliste entsteht, wird die Titelseite der Checkliste noch individuell gestaltet: Das eigene Logo und ein Begleittext können eingefügt werden. Erst dann wird die individuelle Checkliste automatisch erstellt, kann heruntergeladen, gespeichert und ausgedruckt werden. Entwickelt wurde dieses System von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Unterstützung durch das Bundesm inisteri um für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es richtet sich an Jugendämter, Fachberatungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Begutachtung der Räumlichkeiten in der Kindertagespflege. Die individuelle Sicherheits-Checkliste erstellen Sie hier: www.kindersicherheit.de/fachinformationen/sicherheits-checkliste.html
Quelle: Newsletter 2/2015 der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder vom 24.9.2015

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727