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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe März 2017
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Liebe Leser*innen,

 

 

Entspanntes Lesevergnügen wünscht

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Neues aus dem DRK

DRK als neuer Partner in der Verbändeerklärung Kita-Qualität

DRK fordert gemeinsam mit einem breitem zivilgesellschaftlichens Verbände-Bündnis einheitliche Qualitätsstandards für Kitas.

Um überall in Deutschland eine hohe Betreuungsqualität sicherzustellen, müssen verbindliche, bundesweit einheitliche und wissenschaftlich fundierte Standards eingeführt werden: Gemeinsam fordern dies Familien-, Kinderrechts- und Wohlfahrtsverbände sowie Gewerkschaften. Die Verbände begrüßen den von Bund und Ländern eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der Qualität in Kitas und Kindertagespflege und gehen davon aus, dass nunmehr konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet werden.Die Verbändererlklärung finden Sie hier.

Das DRK hat sich im Februar 2017 dem Berbändebündnis abgeschlossen. Geplant sind begleitend zum Bund-Länder-Prozess weitere gemeinsame Aktionen auf der Bundesebene.

Der Appell für gemeinsame Aktionen kann aber auch auf Landesebene oder kommunaler Ebene aufgegriffen werden. Nur ein breites

DRK-Positionspapier Fach- und Praxisberatung in Kindertageseinrichtungen

DRK-Position zu Ehen von Minderjährigen Geflüchteten

 Veranstaltungen

DRK auf den 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag - 28.-30.03.2017

In Kooperation mit DRK LV Nordrhein ist das DRK vor Ort auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28.-30.März auf der Messe in Düsseldorf.

Mit spannenden Programmen freuen wir uns, Sie am Stand des DRK (D 37) und dem Stand des Jugendrotkreuzes (B 44) zu begrüßen. Beide Stände halten ein interessantes Programm vor. Am 28.03.2017 können Sie sich zudem von 14:30 - 16:30 Uhr in einem DRK-Workshop zu Inklusion in Kindertageseinrichtungen informieren.

 

Auf der Fachmesse in Halle 3 und 4 präsentieren sich an über 250 Messeständen mehr als 380 gewerbliche und nicht-gewerbliche Ausstellerinnen und Aussteller.

Mit über 240 Veranstaltungen im Fachkongress und auf der Fachmesse erwartet Sie ein vielfältiger Kinder- und Jugendhilfetag.

 Wettbewerbe/Fördermittel/Forschungsprojekte

MIXED UP Preis Kita 2017

Seit 2005 prämiert MIXED UP herausragende Modelle der Zusammenarbeit von Akteuren aus Kultur und Schule. Doch Kinder haben nicht erst, wenn sie in die Schule kommen, ein Recht auf Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben. Von klein auf erschließen sie sich die Welt über Musik, Bewegung, Tanz, Spiel, Malen, Gestalten und Geschichten. Grund genug, den MIXED UP Kanon um die frühkindliche Bildung zu erweitern und ab 2017 auch Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen in den Wettbewerb aufzunehmen.

Ausgelobt wird MIXED UP vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Auf die teilnehmenden Kooperationsteams warten insgesamt neun Preise in Höhe von jeweils 2.500 Euro.

Bewerben Sie sich um den MIXED UP Preis Kita, wenn ...

... Ihnen daran gelegen ist, bereits im frühkindlichen Bereich kulturelle Teilhabegelegenheiten zu schaffen und den Bildungsalltag der Jüngsten mit Kunst und Kultur zu bereichern.

... sich Ihr Kooperationsteam aus mindestens einem kulturellen Partner und einer frühkindlichen Bildungseinrichtung (Kindertagesstätte, Kindergarten, Elterninitiative, etc.) zusammensetzt.

... Sie darüber hinaus (möglicherweise) mit weiteren Akteuren aus den Bereichen Jugend, Kultur oder Bildung kooperieren.

Weiterführende Informationen zu den Preiskategorien sowie der Ausschreibungsflyer werden Anfang März auf www.mixed-up-wettbewerb.de zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie pünktlich zum Wettbewerbsstart am 15. März 2017 auch die Teilnahmebedingungen und den Zugang zum Online-Formular.

Forschungsprojekt "Mit Eltern im Gespräch" (MEiG)

Das Forschungsprojekt "Mit Eltern im Gespräch" wird von der Katholischen Hochschule NRW durchgeführt. Es werden noch interessierte Einrichtungen/Fachkräfte für die Teilnahme gesucht.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Mit Eltern im Gespräch“ (MEiG) wird davon ausgegangen, dass trotz zum Teil schwieriger Rahmenbedingungen schon heute nahezu flächendeckend Tür- und Angelgespräche sowie verabredete Elterngespräche in Kindertagesstätten geführt werden. Neben der pädagogischen Arbeit mit den Kindern, wurde insbesondere die Zusammenarbeit mit den Eltern bisher kaum erforscht. Wir möchten ein Stück zur Schließung der bestehenden Forschungslücke in Bezug auf Elterngespräche beitragen und legen den Fokus auf den Verlauf und die Struktur der Gespräche zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren. Die Studie hat keineswegs eine weitere Zusatzaufgabe von Fachkräften im Blick, sondern strebt vielmehr die Erforschung und Sichtbarmachung des bereits bestehenden Ist-Standes von Elterngesprächen an.

Bei der Untersuchung werden alltägliche Gespräche (Tür- und Angelgespräche sowie verabredete Elterngespräche) zwischen der Fachkraft und den Eltern akustisch aufgenommen. Bei der Auswertung stehen dann nicht die Gesprächsthemen im Mittelpunkt, sondern der grundsätzliche Aufbau und die allgemeine Struktur solcher Gespräche.

Interessiert? Mehr Informationen erhalten Sie bei Kontaktaufnahme unter www.meig-studie.de

 

 

 

 Fachpolitisch Aktuelles

Bedarf steigt weiter – Daten zum Betreuungsbedarf zwischen 3 und 11 Jahren

Die aktuellen Zahlen zeigen: Der Ausbau in der Kindertagesbetreuung muss weitergehen.

In der Publikation "Kindertagesbetreuung Kompakt" hat das BMFSFJ die aktuellen Zahlen zusammengetragen. Erstmals auch für Grundschulkinder bis 11 Jahre.Der Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren ist weiter gestiegen, von 43,6% in 2015 auf 46% in 2016. Doch nur 32,7% der Kinder dieser Altersgruppe – das entspricht einer Zahl von knapp 720.000 Kindern – wurden auch tatsächlich in 2016 betreut. Nicht nur das Platzangebot, sondern auch die angebotenen Betreuungsumfänge sind für Eltern ein wichtiges Thema. Bei etwa der Hälfte der Eltern von Drei- bis Fünfjährigen unterschreitet die tatsächliche Betreuungszeit der Kinder die von ihren Eltern benötigte Betreuungszeit um mindestens fünf Stunden die Woche. Betreuungsbedarf steigt auch für GrundschulkinderAuch ein Teil der Eltern von Grundschulkindern bis unter elf Jahren hat einen erweiterten Betreuungsbedarf. Eltern von Kindern ohne Betreuungsangebot nach dem Unterricht äußern einen zusätzlichen Betreuungsbedarf von über 22 Prozent. Aber auch bei Eltern von Kindern, die einen Hort besuchen, haben 14 Prozent einen zusätzlichen Betreuungsbedarf von durchschnittlich 10 Stunden pro Woche. Bei Ganztagsschülerinnen und -schülern nennen über 22 Prozent der Eltern einen zusätzlichen Bedarf von durchschnittlich 9 Stunden pro Woche. Es zeigt sich, dass ganztägige Betreuungsangebote auch für Grundschulkinder weiter auszubauen sind.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 03.02.2017

 Tipps und Links

Kindertagesbetreuung Kompakt. Ausbaustand und Bedarf 2016

Die Broschüre „Kindertagesbetreuung Kompakt“ bündelt alle wichtigen Daten zum Ausbaustand der Kindertagesbetreuung in Deutschland zum Stichtag 1. März 2016. Die Publikation gibt Aufschluss über die Betreuungssituation der unter Dreijährigen, der Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt sowie der Schulkinder bis unter 11 Jahre. Die interaktive Landkarte zeigt die Betreuungsquote und den Betreuungsbedarf der Eltern von unter Dreijährigen sowie Drei- bis Fünfjährigen in den einzelnen Bundesländern. In den Themenrubriken können Sie sich über die Betreuungszahlen für die Altersgruppen der unter Dreijährigen, der Drei- bis Fünfjährigen sowie der Schulkinder bis unter elf Jahren informieren.

Broschüre „Profis für die Kita“ erschienen

Die sich stetig verändernden Ansprüche an das Pädagogische Fachpersonal in der Frühen Bildung führen auch zu einem Bedeutungszuwachs der Aus-, Fort- und Weiterbildung dieser Fachkräfte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat daher im Jahr 2011 die Forschungsförderung „Ausweitung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte“ (AWiFF) initiiert. Im Mittelpunkt standen u. a. Fragen rund um die Berufseinmündung der frühpädagogischen Fachkräfte in den Arbeitsmarkt sowie die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung. Auch Fragen zur Berufswahl, zum Studium der Kindheitspädagogik und zu Qualifikationsprofilen des Personals wurden betrachtet. In diesen Themenfeldern haben die Projekte vielfältige neue Erkenntnisse geliefert. Diese wurden als Bilanzbroschüre veröffentlicht.

Quelle: Presseinformation des Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 17.2.2017

Filme zur Integration von Kindern mit Fluchthintergrund

Wie können pädagogische Fachkräfte mit Kindern umgehen, die belastet oder traumatisiert sind? Ein Kurzfilm gibt Einblick in die Praxis und zeigt mögliche Wege auf. Weitere Filme, Praxismaterialien und Fachpublikationen zur Integration von Kindern mit Fluchthintergrund sind in einer aktualisierten Linkliste zu finden.

Eltern-Kind-Gruppen - ein Angebot für Familien mit Fluchterfahrung

In diesem Film zeigt das Haus der Familie in Guben (Brandenburg)wie Familien mit Fluchterfahrungen von Eltern-Kind-Gruppen profitieren können.

Zum Anschauen unter: https://www.youtube.com/watch?v=6d6LyGZaGsg

Demokratie in Vielfalt: Begleitheft zu rechtsextremen Symbolen in sieben Sprachen

Migrantinnen und Migranten sind in besonderer Weise von fremdenfeindlichen Übergriffen betroffen. Dabei erkennen viele die Bedeutung von rechtsextremen Styles und Codes nicht, die ihnen im Alltag begegnen. Die Info-Broschüre des LAMSA informiert hierüber in sechs Sprachen.

Die Broschüre "Symbole und Codes des Rechtsextremismus" (pdf 902 KB) ist auf www.lamsa.de  abrufbar. Weitere Informationen stehen auch unter www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de zur Verfügung.

Neuer Elternratgeber "Computer-Spiele in der Familie – Tipps für Eltern"

Der in leichter Sprache verfasste Elternratgeber "Computer-Spiele in der Familie - Tipps für Eltern" ist ab sofort erhältlich und steht in gedruckter Form oder online zur Verfügung. Einfach verständliche Informationen und alltagstaugliche Tipps geben Hilfestellung beim Umgang mit Games in der Familie.

Modellprojekt "Natur bildet": Handreichung für die pädagogische Praxis vorgelegt

Zusammen mit dem Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) Marburg und der Stadt Marburg hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration einen Leitfaden für Kindertagesstätten vorgelegt, der aufzeigt, wie Kinder, insbesondere aus sozial belasteten Familien, in der Natur gefördert werden können.

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


Alle angegebenen Informationen über externe Veranstaltungen, Wettbewerbe, Kampagnen, Links etc. haben wir gründlich recherchiert. Für dennoch enthaltene Fehler übernehmen wir keine Gewähr.

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Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
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