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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Juli 2017
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

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Liebe Leser*innen,

der Newsletter DRK-Kinderhilfe bündelt aktuelle wissenschaftliche und verbandspolitische Informationen zur Kindertagesbetreuung für Sie.

Entspanntes Lesevergnügen im Juli wünscht

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Neues aus dem DRK

DRK unterzeichnet Kooperationsvereinbarung zu Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung

Demokratie ist dem Menschen nicht in die Wiege gelegt, er muss sie lernen. Kindertageseinrichtungen sind die ersten Bildungs- und Erfahrungsräume für Kinder ausserhalb der Familie. Deshalb legt ein neuer Teilbereich des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" den Fokus auf frühkindliche Demokratiebildung und Extremismusprävention in Kitas. Am 4. Juli hat der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Ralf Kleindiek, eine Kooperationsvereinbarung zu Demokratiebildung und Extremismusprävention in der Kindertagesbetreuung unterzeichnet. Im Rahmen des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" bildet die Vereinbarung den Auftakt für mehrere Projekte in Kindertagesstätten. Kooperationspartner des Bundesfamilienministeriums sind die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammengeschlossenen Verbände sowie die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe e.V. (AGJ).

Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen

Diskriminierungen entgegenwirken, demokratiefeindlichen Äußerungen begegnen und Barrieren durch Begegnung abbauen. Mit diesen Zielen startet das DRK in das Projekt. Grundlage für die Arbeit bildet ein mit dem Kita- Kinderschutznetzwerk gemeinsam erarbeitetes Curriculum für pädagogische Teams. Das Curriculum regt über die Auseinandersetzung mit eigenen biografischen Erfahrungen an, sich mit erzieherischer Macht im professionellen Kontext beschäftigen. Verantwortungsvoller Umgang mit Macht ist eine Basis für demokratisches Handeln. Die vielfältigen Ansätze zur Demokratiebildung und Demokratieförderung in den DRK-Kindertageseinrichtungen sollen über das Projekt mehr Aufmerksamkeit und Stärkung erfahren. Zielgerichtete Präventionsstrategien und Angebote, die Demokratie und Vielfalt im frühkindlichen Bildungsbereich fördern, sollen zudem über eine breite verbändeübergreifende Kooperation weiterentwickelt werden. Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" unterstützt Initiativen, Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander einsetzen. Die Kooperationsvereinbarung ist im neuen Teilbereich "Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung" des Programmbereichs "Demokratiebildung im Bildungsbereich" angesiedelt. Schon bisher wurden unter anderem im Rahmen der „Partnerschaften für Demokratie“ einzelne Projekte im Bereich der frühkindlichen Präventionsarbeit gefördert. Durch die Bündelung der Ressourcen wird den Vertragspartnern nun ermöglicht, modellhaft gemeinsam tätig zu werden und Projekte im Rahmen des entsprechenden Teilbereichs wirkungsvoller zu verwirklichen als es ihnen einzeln möglich wäre.

 Veranstaltungen

Online-Konferenz Weiterbilden: Sicheres Aufwachsen mit Medien am 14.7. - bequem vom PC aus

Für die sichere Nutzung des Internets von Kindern und Jugendlichen gibt es verschiedene Jugendschutzprogramme, die Sie in Ihrer Organisation oder Familie nutzen oder bei der pädagogischen Arbeit empfehlen können. In der Online-Konferenz des Initivativbüros "Gutes Aufwachsen mit Medien" zeigt Experte Mark Bootz, welche wichtigen Funktionen diese Programme haben und welche Begrenzungen und Schwachstellen berücksichtigt werden müssen. Weiter erklärt er, wie pädagogische Fachkräfte und Eltern Jugendschutzprogramme sinnvoll einsetzen können. Da diese Programme keinen umfassenden Schutz bieten, muss die Mediennutzung begleitet werden. Dies ist besonders beim Thema Datenschutz relevant. Hier gibt Michaela Brauburger praktische Tipps, wie Sie Kinder und Jugendliche für einen kompetenten Umgang mit den eigenen Daten sensibilisieren.

Online Konferenz Weiterbilden: „Sicheres Aufwachsen mit Medien - von Jugendschutzprogrammen bis zu Kompetenzförderung“

Freitag, 14. Juli 2017, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Unsere Experten Mark Bootz, Leiter des Bereichs technischer Jugendmedienschutz bei www.jugendschutz.net und Michaela Brauburger von www.medien-sinnvoll-nutzen.de bieten einen verständlichen Einstieg in das Thema und beantworten Ihre Fragen.

Anmelden können Sie sich hier.

Das Initiativbüro bietet verschiedene Weiterbildungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema Medienerziehung in der Familie an. Das Format der Online-Konferenz ist eine Live-Veranstaltung im Internet, bei der Expertinnen und Experten Informationen zu einem spezifischen Thema präsentieren und Ihre Fragen beantworten. Zur Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät (PC, Tablet, etc.) sowie einen Zugang zum Internet.

Webinar zum Thema Jahresarbeitszeitmodelle - 18.07.2017, 14:00 Uhr - jetzt anmelden

Im Webinar der Website kita.brandenburg.de wird wird Martin Cramer, Autor des Buches: Arbeitszeitmodelle und Dienstplangestaltung, Verlag Cornelsen scriptor, am 18.7.2017 um 14:00 über Dienstplangestaltung und Jahresarbeitszeitmodelle reden.

Hier können Sie sich kostenfrei für das Webinar anmelden.

Sachsen: Fachtag "Was tun, wenn Kinder sich fremdenfeindlich äußern?" am 12. September 2017 in Meißen

Die gesellschaftliche Debatte zum Umgang mit Flüchtlingen und Ausländern in Deutschland ist täglich in den Medien präsent. Die Sprache dazu ist härter geworden, diskriminierende, fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen werden zum Teil sehr laut vertreten. Diese Entwicklung berührt auch die Arbeit in Kindertageseinrichtungen und Horten. Kinder hören und lesen viele Meinungen, werden von den Positionen in ihrem Elternhaus und in ihrer Bekanntschaft geprägt. Die Fachtagung hat das Anliegen, sich mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen und zu beleuchten, wie pädagogische Fachkräfte mit den ihnen anvertrauten Kindern im Kontext dieser gesellschaftspolitischen Herausforderung umgehen können.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • „besorgte Bürger“ oder „ausländerfeindlich“?
  • Kommunikation mit Kindern zu diesem Thema
  • Rolle der Elternmeinungen für Kinder
  • Umgang mit ausländerfeindlichen Eltern
  • Rolle der pädagogischen Leitung gegenüber dem Fachpersonal
  • Dialog als Weg
  • die eigene gesellschaftspolitische Vision

Veranstaltungsinformationen: Anmeldeschluss: 31.07.2017

Anmelden können Sie sich hier.

Zukunft Inklusion – Schwerpunkt der ConSozial 2017

Die ConSozial findet am 08. und 09. November in Nürnberg statt. Mehr als 100 Beiträge diskutieren aus den unterschiedlichsten Perspektiven das Schwerpunktthema Inklusion. Am zweiten Tag findet wieder ein Kita-Kongress statt. Der Veranstalter der ConSozial, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sieht Inklusion keineswegs begrenzt auf den Bereich der Menschen mit Behinderung. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Felder der sozialen Arbeit, etwa wenn es um die Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt geht. Von zentraler Bedeutung ist die Unterstützung für geflüchtete Kinder, die ohne Eltern bzw. ohne erwachsene Verwandte in unser Land gekommen sind. Diese Kinder müssen nicht nur in das Schulsystem integriert werden. Die Inklusion in Bildungseinrichtungen nimmt aber auch unter diesem Aspekt einen gewichtigen Stellenwert ein.

KITA - Kongress: Zum Glück gibt es Werte

Am zweiten Veranstaltungstag steht der KITA - Kongress im Mittelpunkt der fachlichen Diskussion. Die Eröffnung übernimmt in diesem Jahr Autorin Maike van den Boom. Sie ist seit Jahren auf der Suche nach dem Glück. In Schweden hat sie bei Unternehmen danach gesucht und festgestellt, dass diese das persönliche Potential ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen. Glücklich ist ihrer Meinung nach also, wer das Gefühl hat, wichtig zu sein für andere. Davon handelt auch ihr Vortrag "Zum Glück gibt’s Werte“.

Für mehr Informationen geht es hier zur Website der ConSozial.

 

 

Lernplattform "Frühe Hilfe und frühe Interventionen im Kinderschutz"

Der E-Learning-Kurs „Frühe Hilfen und frühe Interventionen im Kinderschutz“ vermittelt theoretisches und praktisches Wissen sowie umfassende Handlungskompetenzen im Bereich der Frühen Hilfen und im Kinderschutz. Der Kurs ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Frühförderung, der Schwangerenberatung, der Familiengerichtsbarkeit sowie an all diejenigen, die mit Familien mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten.

Als Fachkraft kann man sich kostenfrei regisitrieren und am Kurs teilnehmen!

Inhalte des Kurses

  • Entwicklungspsycho(patho)logische Kenntnisse, um Entwicklungsverzögerungen rechtzeitig entgegenzuwirken
  • Verhaltensbeobachtung, um Risiken in der Eltern-Kind-Beziehung zu erkennen
  • Fachwissen über psychische Auffälligkeiten der Eltern, um rechtzeitig Hilfen einleiten zu können
  • Wahrnehmung spezifischer Anhaltspunkte für die Gefährdung von Kindeswohl
  • Handlungssicherheit in der Risiko- und Ressourceneinschätzung und anschließender Güterabwägung
  • Rechtliche Grundlagen (Datenschutz, Ausführung des Schutzauftrages, interdisziplinärer Kommunikation im Bereich Früher Hilfen etc.), um Sicherheit im Vorgehen in Kinderschutzfällen zu erlangen,
  • Gesprächsführungskompetenzen mit Eltern, um für die Inanspruchsnahme von Hilfen zu werben
  • Wissen über das Spektrum Früher Hilfen sowie der entsprechenden Sozialleistungssysteme, um Unterstützung bedarfsgerecht zu planen
  • Kompetenzen im Fallmanagement, in der Prozessplanung und der interdisziplinären Vernetzung
 Fachpolitisch Aktuelles

Bundestag - Beschlüsse vom 07.07.2017

Nach einem Mammutprogramm verabschiedeten sich die Mitglieder des Bundesrates in die Sommerpause. 112 Vorlagen behandelten die Länder insgesamt – grünes Licht gab es für 63 Gesetze aus dem Deutschen Bundestag und 28 Verordnungen aus dem Bundeskabinett. Folgende sind für die Kinderhilfe relevant:

Bundesrat nimmt Abstimmung über KJSG von der Tagesordnung

Der Bundesrat hat am 7. Juli 2017 die eigentlich geplante Beratung zum Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz von seiner Tagesordnung abgesetzt. Es kam daher nicht zu einer Abstimmung über das zustimmungsbedürftige Gesetz, das der Bundestag am 29. Juni 2017 verabschiedet und dem Bundesrat kurzfristig zugeleitet hatte. Die Länder werden sich am 22. September 2017 damit befassen.

Bundesrat stimmt für verbesserten Schutz vor übertragbaren Krankheiten

Erweiterte Meldepflichten sollen den Schutz vor übertragbaren Krankheiten verbessern. Der Bundesrat hat am 7. Juli 2017 einem entsprechenden Beschluss des Bundestages vom 1. Juni 2017 zugestimmt. Das Gesetz muss jetzt noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden. Es tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft. Kitas sind über eine Änderung durch das Gesetz im bestehenden Infektionsschutzgesetz künftig verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn Kinder nicht nachweislich geimpft sind. Über die Auswirkungen dieser Änderungen werden wir die Landesverbände in einem gesonderten Rundschreiben informieren.

Bundesrat billigt Verbot von Kinderehen

Wer heiraten möchte, muss künftig mindestens 18 Jahre alt sein. Der Bundesrat hat am 7. Juli einen Gesetzbeschluss des Bundestages vom 1. Juni 2017 gebilligt. Er soll Minderjährige in Deutschland vor zu früher Heirat schützen und bereits am Tag nach der Verkündung in Kraft treten. Neue Regeln für verheiratete Minderjährige Danach gelten Ehen von unter 16-Jährigen pauschal als nichtig. Eine formelle Aufhebung ist nicht erforderlich. Die bisherige Möglichkeit, dass 16-Jährige unter bestimmten Voraussetzungen heiraten können wird abgeschafft. Bei Ehen, die zwischen 16 und 18 Jahren geschlossen wurden, erfolgt die Aufhebung in der Regel durch richterliche Entscheidung. Nur in besonderen Härtefällen kann davon abgesehen werden. Die neuen Regelungen schließen auch im Ausland geschlossene Ehen ein. Keine asyl- oder aufenthaltsrechtlichen Nachteile Um zu vermeiden, dass Minderjährigen infolge der Unwirksamkeit oder Aufhebung der Ehe asyl- und aufenthaltsrechtliche Nachteile entstehen, sieht das Gesetz Änderungen des Asyl- und Aufenthaltsgesetzes vor.

Offensive für mehr Erzieherinnen und Erzieher

Bund und Länder setzen gemeinsame Arbeitsgruppe zur Fachkräftegewinnung für die Kindertagesbetreuung ein Bund, Länder, Kommunen und Träger haben in den vergangenen Jahren das Angebot an Kindertagesbetreuung massiv ausgebaut. Trotz oder gerade wegen dieser gemeinsamen Erfolgsgeschichte muss der Ausbau – quantitativ wie qualitativ – weitergehen. Denn Kindertagesbetreuung kommt an: Immer mehr Eltern fragen für immer mehr Kinder, immer früher und länger einen Platz in Kita oder Kindertagespflege nach. Entscheidend für ein gutes Angebot und die Bewältigung des weiteren Ausbaus sind die Fachkräfte. Bund und Länder wollen deshalb mehr Erzieherinnen und Erzieher für Kindertageseinrichtungen gewinnen, ihre Arbeitsbedingungen dauerhaft verbessern und für mehr Anerkennung dieses Berufsfeldes sorgen.

Mit diesem Ziel tagt heute erstmals eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Fachkräftegewinnung Erzieherinnen und Erzieher“ aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK), der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) und der Kultusministerkonferenz (KMK). Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley: „Erzieherinnen und Erzieher leisten wichtige Arbeit von unschätzbarem Wert für unsere Kinder, ihre Familien und unsere Gesellschaft als Ganzes. Diese große Bedeutung spiegelt sich noch nicht entsprechend in Einkommen, Anerkennung und Aufstiegsmöglichkeiten der Erzieherinnen und Erzieher wider. Diese strukturellen Benachteiligungen müssen wir aufbrechen. Ich freue mich, dass Bund und Länder ab heute gemeinsam an einem Tisch sitzen, um weitere Wege und Maßnahmen zu erarbeiten, wie wir den Beruf attraktiver machen können.“

Die Arbeitsgruppe will Maßnahmen zur Aufwertung des Berufsfeldes erarbeiten. Ein wichtiger Baustein dazu ist, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Jugend- und Familienministerkonferenz hat am 18./19. Mai 2017 den Beschluss „Frühe Bildung weiter entwickeln und finanziell sichern. Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz“ gefasst. Das bietet die Grundlage, damit Bund und Länder in der kommenden Legislaturperiode die Qualität der Kindertagesbetreuung spürbar verbessern können. Ein Plus an Qualität heißt, dass mehr Fachkräfte in den Kitas arbeiten, die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden kann und so für alle die Arbeitsbedingungen attraktiver werden. Bundesministerin Dr. Katarina Barley: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren schon viele Menschen für den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers zusätzlich gewinnen können. Der Kitaausbau ist auch ein gigantischer Jobmotor, der für vergleichsweise sichere Arbeitsplätze sorgt. Wir haben jetzt die Chance, den Beruf so attraktiv zu machen, wie er es verdient. Nur so werden wir in Zukunft die Fachkräfte zur Verfügung haben, die wir für die Kitas dringend brauchen.“

Quelle: Pressemitteilung BMFSFJ, 10.07.2017

Aufstiegs-BAföG: Aufstiegsfortbildung vermehrt auch in sozialen Berufen

Insgesamt wurden im Jahr 2016 rund 162.000 Personen mit Aufstiegs-BAföG gefördert. Vermehrt nutzen auch Fachkräfte der sozialen Arbeit das Instrument der beruflichen Aufstiegsfortbildung. So ist allein im Kita-Bereich die Zahl der Geförderten um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Bundesbildungsministerin Wanka äußerte sich zur am 07. Juli 2017 veröffentlichten AFBG-Bundesstatistik 2016 zum neuen Aufstiegs-BAföG: „Die Trendwende ist geschafft. Berufliche Aufsteigerinnen und Aufsteiger nehmen das neue Aufstiegs-BAföG verstärkt in Anspruch. Mit der Novelle des AFBG und ihren Verbesserungen in allen Bereichen haben wir ein modernes und attraktives Förderangebot für Berufsbildungskarrieren geschaffen. Es freut mich besonders, dass auch vermehrt Menschen in sozialen Berufen das Aufstiegs-BAföG nutzen. So ist alleine die Zahl der geförderten Erzieherinnen und Erzieher um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf über 17.000 Geförderte gestiegen.“

Hintergrund

Das Statistische Bundesamt hat am 07.07.2017 die AFBG-Statistik zum neuen Aufstiegs-BAföG für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die Förderleistung ist 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf rd. 576 Mio. Euro angestiegen. Der 2015 zu verzeichnende Rückgang um fast 6 Prozent bei den AFBG-Geförderten ist mit der Novelle des Gesetzes und dem neuen Aufstiegs-BAföG vom 01. August 2016 gestoppt worden Die Zahlen steigen wieder. 2016 wurden insgesamt erneut rund 162.000 Personen mit Aufstiegs-BAföG gefördert. Seit Bestehen des AFBG (1996) konnten über 2,0 Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern für Fachkräfte von morgen mit einer Förderleistung von fast 8 Milliarden Euro ermöglicht werden. Mit dem AFBG werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 07.07.2017

Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung online

Am 20. Juni 2017 hat die Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) den Aktionsplan für Deutschland verabschiedet. Der Nationale Aktionsplan nennt 130 Ziele und 349 Handlungsempfehlungen. Sie sollen dazu beitragen, Maßnahmen der nachhaltigen Entwicklung in den Strukturen der Bildung zu verankern, damit der Wandel zu nachhaltigem Denken und Handeln gelingt.

Kindertageseinrichtungen und andere Formen der Kindertagesbetreuung sind erste Orte der Bildung außerhalb der Familien. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur frühen Bildung und le-gen neben dem Elternhaus einen Grundstein für die individuelle Bildungslaufbahn der Kinder und für ein lebenslanges Lernen. Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtun-gen umzusetzen bedeutet, Kindern im Alter von null bis sechs Jahren die Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch mit zukunftsrelevanten Themen und Fragestellungen zu beschäftigen, ihnen den Raum zu geben, selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr unmittelbares Lebensumfeld im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Die konkreten Alltagserfahrungen, Be-dürfnisse und Interessen der Kinder stellen hierbei primäre Bezugs- und Ansatzpunkte für die Bearbeitung und das Aufgreifen der vielfältigen Themen einer nachhaltigen Entwicklung dar.

Den kompletten NAP BNE finden Sie hier.

Mit den nachfolgenden Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen werden die Aufgaben definiert und konkretisiert, die erforderlich sind, um entsprechend der Zielsetzung des Welt-aktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig in den Strukturen der früh-kindlichen Bildung zu verankern. Diese fokussieren Idealvorstellungen für die Zukunft und ha-ben sowohl einen inhaltlichen als auch einen politischen Kern.

  • BNE in den Bildungsplänen verankern

In den zurückliegenden Jahren haben einige Länder das Konzept von BNE bereits in unter-schiedlicher Form in ihre Bildungspläne aufgenommen. Zu prüfen ist, an welchen Stellen Weiterentwicklungen notwendig sind und welche Empfehlungen anderen Ländern für die Aufnahme von BNE gegeben werden können. Zugleich gilt es, Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die eine Umsetzung der Bildungspläne in die Kita-Praxis sicherstellen.

  • BNE im Sinne eines institutionellen Auftrags von Trägern etablieren

Kommunen und Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege haben die Notwendigkeit sowie den langfristigen Nutzen von BNE im Elementarbereich erkannt. Daher fördern sie die Entwicklung pädagogischer Konzepte, die auf BNE ausgelegt sind. Kita-Träger und deren 12 Spitzenverbände werden durch das Fachforum darin unterstützt, BNE in den jeweiligen Leitbildern und Qualitätsmanagementkonzepten zu verankern und verbindlich umzusetzen.

  • BNE in die Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften integrieren

An Fach- und Hochschulen soll BNE einerseits als ein eigenes Modul, andererseits als Querschnittsbereich eingeführt werden, der die gesamte Ausbildung bzw. das Studium durch-zieht. Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema während des Studiums sind mit Blick auf die spätere Vermittlung von BNE auch Praktika in den Kitas erforderlich. Im Bereich der Weiterbildung soll Wissen vermittelt und ein persönlicher Zugang zum Thema eröffnet werden, z.B. orientiert an erfolgreichen Fortbildungs- und Qualifizierungs-konzepten von Leuchtpol oder dem Haus der kleinen Forscher.

  • BNE als Basis professionellen Handelns unterstützen

Auf ihrem Weg zu Lernorten nachhaltiger Entwicklung benötigen Kindertageseinrichtun-gen Unterstützung. Dazu zählen Instrumente zur Förderung eines umfassenden Verständ-nisses für Ziele und Inhalte von BNE und die Rolle des Leitungspersonals und der pädagogi-schen Fachkräfte im konkreten Alltag bei der Umsetzung des Bildungskonzeptes. Gleichzei-tig bedarf es konkreter Unterstützungs- und Vernetzungsangebote zur Gestaltung eines nachhaltigen pädagogischen Alltags.

  • Vernetzungsstrukturen zu informellen und formellen Bildungsorten aufbauen

Bei der Initiierung von Netzwerken für BNE kommt den Kommunen eine besondere Verantwortung zu, denn sie kennen die relevanten Akteure vor Ort. Die Kommunen sollen da-bei helfen, diese miteinander in Kontakt zu bringen und eine themenbezogene Netzwerkar-beit zu institutionalisieren, um BNE im Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen zu etablieren.

 Tipps und Links

Kita Tip - Die bebilderte Verständigungshilfe für das Elterngespräch

Die Förderung unserer Kinder beruht nicht zuletzt auf einer gelungenen Kommunikation zwischen Eltern und BeraterInnen. Fremdsprachige Eltern stehen vor der großen Herausforderung, ihren Alltag in einem Land, dessen Sprache und Strukturen ihnen noch fremd sind, zu bewältigen und ihren Kindern die bestmöglichen Zukunftschancen zu sichern. Für das Gespräch mit fremdsprachigen Eltern hat der Setzer-Verlag eine umfassende Verständigungshilfe mit Bildern und kurzen Untertiteln in Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Farsi entwickelt. Der Ordner Kita-tıp ermöglicht mit rund 550 anschaulichen Zeichnungen einen niederschwelligen Zugang im Elterngespräch, darüber hinaus oftmals eine Basisverständigung auch mit Eltern anderer Sprachen. Auf 135 Seiten werden unter anderem Themen wie Aufnahme in die Kita, Angebote der Kita, Krankheit und Entschuldigung, Spiel- und Bastelmaterial, Kleidung, Ernährung, Eltern in der Kita, Anregungen für Zuhause, Verhalten und Entwicklung, Einschulungsuntersuchung und Fördermaßnahmen behandelt.

Das Projekt Kita-tıp des Vereins Bild und Sprache e.V. entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bildung und Erziehung, Abteilung Kindertageseinrichtungen, der Stadt Waiblingen und wurde gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und ist erschienen im Setzer Verlag.

Auf der Verlagswebsite stehen Kopiervorlagen zum kostenlosen Download in vielen Sprachen bereit. Der Ordner Kita-tıp ist direkt erhältlich auf der Website oder in jeder Buchhandlung (ISBN: 978-3-9816248-8-5) für 24,90 €.

Kita-Fachtexte.de: Wie Kinder Vielfalt wahrnehmen: Vorurteile in der frühen Kindheit und die pädagogischen Konsequenzen

Artikel von Caroline Ali-Tani.

In der Kindertagesstätte gilt Vielfalt als etwas Selbstverständliches und wird weniger als pädagogische Herausforderung betrachtet, wie etwa im schulischen Bereich, wenn es z.B. um leistungsrelevante Momente geht. Kinder werden im Umgang mit Vielfalt meist als unvoreingenommen und vorurteilsfrei beschrieben. Tatsächlich finden jedoch tagtäglich Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Hänseleien unter Kindern statt und diese geschehen meistens nicht willkürlich, sondern beziehen sich auf bestimmte Vielfaltsmerkmale. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwieweit Kinder bereits vorurteilsbehaftet sind und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Kinder Vielfalt wahrnehmen, benennen und bewerten und welche Konsequenzen sich daraus für eine inklusive Frühpädagogik ergeben.

 Den gesamten Text finden Sie hier.

 Tipps und Links für Kita und Hort/Ganztag aus dem Bundeszentrum für Ernährung

Schmeckt Wasser wirklich nach nichts? Kinder auf den Geschmack bringen

Wer ausreichend trinkt, kommt leichter fit und konzentriert durch den Tag. Kita und Schule bieten die besten Gelegenheiten regelmäßiges Trinken von Wasser zur Gewohnheit werden zu lassen. Wasser ist dabei die erste Wahl, schließlich sollen Getränke den Körper mit Flüssigkeit versorgen, nicht mit Zucker. Mit dem SinnExperiment „Der Wassertest“ aus dem Material „Schmecken lernen – Der Feinschmeckerkurs für 4- bis 7-jährige“ lernen Vorschulkinder und Erstklässler das Lebensmittel Wasser schmecken, schätzen und als naheliegendes Getränk kennen. Ein Waschbecken mit Leitungswasser gibt es in jeder Einrichtung. Alles was für die Übung benötigt wird, sind ein Krug mit Leitungswasser, eine Flasche Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, eine Flasche Mineralwasser mit viel Kohlensäure und eine entsprechende Anzahl Becher. Nun dürfen die Kinder probieren und zwar mithilfe dieser Fragen: Wie sieht das Wasser aus? Wie fühlt es sich an? Welche Geräusche macht es beim Trinken und wenn ich den Becher an mein Ohr halte? Wie schmeckt es mir? Alle werden überrascht sein, wie unterschiedlich Wasser schmecken kann. Das Beschreiben der Sinneseindrücke ist dabei nicht immer einfach, aber wichtig. Denn nur so wird uns bewusst: Wir alle haben einen eigenen Geschmack. Daher dürfen die Kinder die Frage „Wie schmeckt es mir?“ auch ganz individuell beantworten. Als Unterstützung helfen Beschreibungskarten mit passenden Adjektiven oder Bildern, die auf dem Probiertisch oder im anschließenden Gespräch ausgelegt werden können. Perfekt ist die Begeisterung dann, wenn die Kinder ihr persönliches Lieblingswasser zum Abschluss mit einer vorbereiteten Zitronenscheibe oder etwas Fruchtsaft „verzaubern“ dürfen.

Weitere Informationen hier.

„Was rappelt in der Frühstücksdose?“ Den Austausch mit den Eltern suchen

Was gehört in die Brotdose und was nicht? Welche Getränke sind für Kinder geeignet? Sind Süßigkeiten zum Frühstück erlaubt und wenn ja, wie viele? Das mitgebrachte Frühstück ist ein wiederkehrendes Thema in der Erziehungspartnerschaft mit Eltern. Manchmal ist es auch ein Diskussionsthema, das zwischen den Eltern untereinander oder im Schul- oder Kitaalltag aufkeimt. Ein aktiv gestalteter Elternabend kann hier eine Lösung sein. Sorgen Sie für eine angenehme Umgebung und bereiten Sie, gerne mit den Kindern am Vormittag, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken vor. Als Diskussionsanregung eignen sich auch ein paar lecker gefüllte Frühstücksdosen oder eine kleine Zuckerausstellung, bei der Sie den Zuckergehalt von Süßigkeiten und süßen Getränken durch die entsprechende Anzahl Würfelzucker veranschaulichen. Stellen Sie den Eltern Rezepte zur Verfügung und heben Sie hervor, worauf Sie in der Einrichtung Wert legen. Damit haben Sie einen praktischen Einstieg in das Thema und die Eltern können die Anregungen zu Hause mit den Kindern nachmachen. Eltern möchten nicht ausgefragt oder bevormundet werden, aber an einem Erfahrungsaustausch beteiligen sich die meisten gern. Dafür gibt es viele interessante Methoden. In Murmelrunden, Partnerinterviews oder Brainstormings können die Teilnehmer*innen in kleinen Gruppen oder auch zu zweit über ein Problem oder eine Frage nachdenken und das Ergebnis anschließend mit allen Gästen besprechen. Wenn die Räumlichkeiten es zulassen, können Sie auch zu einer Pausenbrot-Werkstatt einladen. Hier lernen die Eltern voneinander und bringen sich mit ihren Erfahrungen, ihrem Wissen und ihren Kompetenzen ein. Eine externe Fachkraft kann empfehlenswert sein. Sie kann fachlichen Input geben und darüber hinaus helfen, Probleme rund ums Essen in der Einrichtung aus ihrer Sichtweise zu lösen. Bei allen Veranstaltungen mit Eltern steht der wertschätzende Umgang miteinander im Vordergrund. Alle lernen voneinander, denn die richtige Ernährung und das richtige Essverhalten gibt es nicht.

Weitere Informationen hier.

Macht Lust auf Obst, Gemüse und Milch Das neue EU-Schulprogramm

Zum Schuljahr 2017/2018 gibt es das neue EU-Schulprogramm. Es bündelt die bisherigen EU-Programme zur Schulmilch und zum Schulobst und -gemüse. Das Ziel bleibt gleich: Kinder sollen über Extra-Portionen Gemüse, Obst und Milch Appetit darauf bekommen – in der Schule und möglichst darüber hinaus. Denn Vorlieben und Gewohnheiten rund ums Essen werden schon im Kindesalter geprägt. Die Abgabe erfolgt in der Regel kostenlos an mehreren Tagen der Woche. Das Programm richtet sich vor allem an Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe. Zum Teil können auch Kindergärten und Kitas mitmachen. Mittlerweile gibt es das Schulprogramm in den meisten Bundesländern. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein steigen 2017/2018 beim Schulobst neu ein. Die Bewerbungsphase für das kommende Schuljahr ist in vielen Bundesländern bereits angelaufen. Jetzt ist deshalb eine gute Zeit, sich über Voraussetzungen und Möglichkeiten zum Mitmachen zu informieren. Teilnehmenden Schulen verpflichten sich dazu, das Programm pädagogisch zu begleiten. Das ist wichtig, um die Vorliebe und Akzeptanz für die Lebensmittel wirklich zu fördern. In begleitenden Aktionen können Kinder zum Beispiel lernen was zum gesunden (Schul)Frühstück gehört, erfahren wo das Essen herkommt und Lebensmittel mit allen Sinnen erforschen. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat dazu fertig ausgearbeitetes und flexibel einsetzbares Material, mit dem Sie diese Anforderung erfüllen könne.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Milchprodukt oder Süßigkeit? Mit Grundschülern auf Zuckerjagd

Süße Milchprodukte wie Fruchtjoghurt, Pudding-Desserts, Obstquark und Milch-Mischgetränke sind bei Kindern beliebt. Bei den Eltern erwecken sie den Eindruck, sie seien gute Milchmahlzeiten. Tatsächlich gehören die meisten Kindermilchprodukte nicht in die Milchebene in der Ernährungspyramide, sondern haben ihren Platz in der Spitze bei den Süßigkeiten. Dass ein Glas (200 ml) oder ein Becher (150 g) im Schnitt 5 bis 7 Zuckerwürfel enthält können Grundschulkinder im Rahmen einer „interaktiven Zuckerausstellung“ erfahren. Im Vorfeld heißt es zunächst, leere Verpackungen von Milchprodukten sammeln und die Zuckerwürfelzahl der Produkte auf den Boden der Verpackung schreiben. Die Menge an Zuckerwürfeln ergibt sich anhand der Zuckerangaben auf der Produktverpackung: 1 Zuckerwürfel entspricht 3 Gramm. Sind im Fruchtjoghurt 12,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm, sind im 150-Gramm-Becher rund 6 Zuckerwürfel. Jedes Kind kann sich eine Leerverpackung auswählen und schätzt zunächst die Zuckerwürfelzahl. Dann wird das Ergebnis überprüft und die Zuckerwürfel neben der Verpackung aufgebaut. Fertig ist die Zuckerausstellung! Nun können die Kinder einen Museumsgang machen und den Zuckergehalt anderer Milchprodukte erfahren. Welche Milchprodukte sind sehr süß und welche weniger süß? Am Ende der Ausstellung können die Milchprodukte nach ihrem Zuckergehalt sortiert werden. Zur Nachbereitung sollten Lehrkräfte mit den Kindern über ihre Erfahrungen sprechen und darüber, was sie oft essen und wie viel. Weiterführend können gemeinsam Ideen gesammelt werden, wie die Kinder die Zuckermenge selbst reduzieren können, z. B. fertigen Joghurt mit Naturjoghurt mischen oder weniger Kakao in die Milch rühren. Weitere Anregungen rund um das Thema Milch und Milchprodukte gibt es in den neuen Unterrichtsmodulen „Für Milchforscher und Joghurtdetektive“ des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Sie machen Grundschulkindern Lust auf Milch und Milchprodukte: Sie entdecken und schmecken die Vielfalt, bereiten selbst einfache Speisen zu, forschen und experimentieren und gehen wertschätzend mit den Lebensmitteln um.  Das Material eignet sich zur pädagogischen Begleitung des EU-Schulprogramms.

Mehr Informationen hier.

Extraportion Wissen: Die Service-Boxen für Kita und Schule

Oft fehlt es in Kitas und Schulen an Expertenwissen, Erfahrung und engagierten Personen, um in puncto Mittagsverpflegung aktiv zu werden. Die Service-Boxen bündeln deshalb die wichtigsten Tipps der Kampagne „Macht Dampf! – Für gutes Essen in Kita und Schule“.

Sie sind hilfreich für alle Engagierten rund um die Schul- und Kitaverpflegung – Kita-Leitung, Schulleitung, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder Eltern. 

Die Box ist jeweils für Kitas oder Schulen kostenlos bestellbar – so lange der Vorrat reicht.
Die Service-Boxen Kita und Schule auf einen Blick:

  • DIN A4-Karten als Kopiervorlage (u.a. mit Checklisten und weiterführenden Infos)
  • „Die Besseresser“ – eine Broschüre mit Beispielen gelungener Verpflegung aus allen Bundesländern
  • Individualisierbares Poster (z.B. für die Bekanntmachung von Terminen)
  • „Das beste Essen für mein Kind – was Sie für gutes Essen in Kita & Schule tun können“ – eine Broschüre zum Verteilen an interessierte Eltern (5 x)
  • Langfassung des DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung bzw. für Kindertageseinrichtungen
  • KLASSE, KOCHEN!-Journal mit Ideen zur Ernährungsbildung (nur in der Schulversion enthalten)
  • Flyer „Ernährungsbildung in der Grundschule – so gelingt es!“ (nur in der Schulversion enthalten)

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  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727