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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Januar 2018
DRK-Generalsekretariat
Inhalt

Liebe Leser*innen,

der Newsletter DRK-Kinderhilfe bündelt aktuelle wissenschaftliche und verbandspolitische Informationen zur Kindertagesbetreuung für Sie. Im Jahr 2018 erwarten Sie monatliche Newsletter. Wir begleiten gespannt auf die Entwicklungen auf der Bundesebene, beschäftigen uns mit aktuellen Foschungen und Veranstaltungen und zeigen exemplarisch was sich in den Bundesländern im Bereich der Frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung tut. In der Rubrik Tipps und Links finden Sie zudem Hinweise auf neue Bücher und weitere Medien für den Kita-Alltag.

Entspanntes Lesevergnügen wünscht

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Projekt "Demokratie leben - von Anfang an!"

Curriculum „Was MACHT was?!“

Nun ist es soweit! Das Curriculum „Was MACHT was?!“ ist fertig. Durch viel Engagement, Arbeit und Zeit ist ein Werk entstanden, das nachhaltigen Einfluss auf die Kita-Welt nehmen wird. Denn mit diesem Curriculum wollen wir als Verband die Entwicklung der pädagogischen Qualität der Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe unterstützen.

Macht ist Bestandteil jeder Beziehung, erst recht pädagogischer Beziehungen. Ob sich pädagogische Fachkräfte ihrer Wirkungen von Macht bewusst sind und wie sie diese einsetzen, ist bedeutungsvoll für ein demokratisches Aufwachsen von Kindern. Hier setzt das entwickelte DRK-Curriculum „Was MACHT was?!“ an. Die Idee dahinter ist einfach. Fachkräfte setzen sich mit ihren eigenen Demokratie- und Machterfahrungen auseinander und reflektieren ihre professionelle Arbeit vor diesem Hintergrund. Das Curriculum vermittelt umfangreiches Wissen und die sieben Module bieten Reflexionsfolien für Teams und Fachkräfte. Mit Unterstützung von Fach- und Praxisberater*innen können Einrichtungsteams durch folgende Themen begleitet werden: Definitionen von Macht, Kinderrechten, den Konzepten von Schuld, Lob, Strafe, Regeln und Grenzen; Partizipation, Wertschätzung füreinander, Selbstfürsorge und Teamkultur.

Die Module regen an:

  • Sich behutsam und selbstreflexiv an das Thema Adultismus anzunähern.
  • Sich mit Macht in der eigenen Biografie und im professionellen Kontext auseinanderzusetzen. 
  • Demokratieförderliche Strategien in der pädagogischen Arbeit zu betrachten
  • Sich mit Konzepten wie Schuld, Lob, Strafe, Regeln und Grenzen auseinanderzusetzen.
  • Bewusst an sich und seine Selbstfürsorge zu denken und dies zuzulassen.

Das Curriculum kann ab dem 25.01.2018 unter folgender E-Mail-Adresse bestellt werden: versand@sachsenwerbung.de

Bei Fragen oder Anmerkungen kontaktieren Sie sehr gerne: Ramona Sikora – Projektleitung Demokratieförderung in den DRK-Kindertageseinrichtungen DRK – Generalsekretariat Team 42 – HELP Carstennstraße 58 12205 Berlin Fon: 030/ 85 404 – 284 Fax: 030/ 85 404 – 6284 E-Mail: r.sikora@drk.de

 Veranstaltungen

DRK Tagung: „Inklusion.Medien.Profil – Schätze heben für die Beratungskompetenz“ 07. - 09. März 2018 in Göttingen

Schätze für die Beratungskompetenz heben - keinen geringeren Anspruch setzt sich die Fachtagung für Fach- und Praxisberater*innen in DRK-Kindertageseinrichtungen im Jahr 2018.

Die Fachtagung ist ein jährliches Forum für den Fachaustausch und Profilbildung in der DRK-Kindertagesbetreuung. Sie richtet sich explizit an die Gruppe der Fach- und Praxisberater*innen von DRK-Kindertageseinrichtungen und weiteren Angeboten der Kindertagesbetreuung.

Im Jahr 2018 stehen die Themen Inklusion, Profilbildung in der Praxis, Stärkung der Beratungskompetenz sowie Medienpädagogik im Fokus. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Anmelden können Sie sich bis zum 31.01.2018 unter dem Veranstaltungstitel auf folgender Website: www.drk-wohlfahrt.de/veranstaltungen

 Fachpolitisch Aktuelles

OECD-Fachkräftebefragung in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung startet im März 2018

Pädagogische Fachkräfte sind ein entscheidender Schlüssel für hohe Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. In der internationalen „OECD-Fachkräftebefragung in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung“ stehen sie daher im Fokus und beschreiben ihre Arbeitsbedingungen und -zufriedenheit, ihre pädagogische Praxis und ihr professionelles Selbstverständnis. Es ist davon auszugehen, dass die Studie auch über Deutschland hinaus große Beachtung in Wissenschaft und Politik finden wird und zur Weiterentwicklung der Qualität im Bereich Kita und Kindertagespflege beiträgt.

Die Studie startet im März 2018; teilnehmen werden bundesweit etwa 500 Kitas und Tagespflegestellen mit rund 3000 pädagogischen Fach- und Leitungskräften. Ausgewählte Einrichtungen werden zu Beginn des Jahres 2018 persönlich kontaktiert und zur Teilnahme eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn sich die DRK-Kindertageseinrichtungen bei einer Anfrage beteiligen. Mehr zu den Hintergründen...

Bundesverwaltungsgericht: Einrichtungsbegriff bei mehreren Einrichtungsteilen an verschiedenen Standorten

Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 24. August 2017 Az. 5 C 1.16

Die Klägerin ist Trägerin einer viergruppigen Kindertagesstätte. Nach Übernahme der Trägerschaft einer eingruppigen Kindertagesstätte im Nachbarort beantragte sie beim zuständigen Landesjugendamt, die bestehende Betriebserlaubnis für die viergruppige Kindertagesstätte abzuändern und ihr eine einheitliche Betriebserlaubnis für eine fünfgruppige Kindertagesstätte, bestehend aus einer Haupt- und einer Nebenstelle, zu erteilen. Das Landesjugendamt lehnte den Antrag ab und führte zur Begründung aus, es läge nicht eine Einrichtung vor, da es am unmittelbaren örtlichen Zusammenhang fehle. Es handele sich vielmehr um zwei selbständige Einrichtungen. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat das beklagte Landesjugendamt verpflichtet, der Klägerin eine einheitliche Betriebserlaubnis zu erteilen. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Berufung des Beklagten zurückgewiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision des Landesjugendamtes mit der Begründung zurückgewiesen, dass eine Einrichtung im Sinne des SGB VIII auch aus zwei oder mehr Einrichtungsteilen bestehen könne, auch wenn diese in größerer Entfernung zueinander lägen. Es sei nicht erforderlich, dass sich die genutzten Räumlichkeiten „unter einem Dach“ befänden. Es genüge vielmehr, dass die Einrichtungsteile der Rechts- und Organisationssphäre des Trägers so zugeordnet seien, dass sie gemeinsam als Einrichtungsganzes anzusehen seien. Dies gelte jedenfalls dann, wenn die Einrichtungsteile alle im Zuständigkeitsbereich desselben überörtlichen Trägers der Jugendhilfe lägen.

Die Entscheidung ist auf der Internetseite des Bundesverwaltungsgerichts abrufbar.

Quelle: Newsletter "Rechtsfragen der Jugendhilfe" LVR, 11.01.2018

Das ändert sich 2018 - Bundesgesetzliche Regelungen

Zum Jahreswechsel sind mehrere gesetzliche Änderungen in Kraft getreten. Der Mutterschutz wird ausgeweitet und einige Familienleistungen werden erhöht. Ab dem 6. Januar gilt der individuelle Auskunftsanspruch nach dem Entgelttransparenzgesetz. Damit können Beschäftigte bei ihrem Arbeitgeber erfragen, nach welchen Kriterien sie bezahlt werden. Das Wichtigste im Überblick.

Aktuelles auf Länderebene - Kita Gesetzgebung und Planungen 2018

2018 bringt Bewegung in die Kita Landschaft. Hier eine Auswahl:

Berlin: Künftig haben Kinder vom ersten Geburtstag an einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Teilzeitplatz mit bis zu sieben Stunden Betreuung. Außerdem werden Zuzahlungen neu geregelt, für Kita-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der berufsbegleitenden Ausbildung werden deutlich mehr Anleitungsstunden finanziert und Kita-Leitungen werden ab dem 1. August 2019 bereits bei 90 Kindern für ihre Tätigkeit freigestellt. Das sieht das Gesetz zur Änderung des Kita-FöG (Kindertagesförderungsgesetz) und der Kindertagesförderungsverordnung vor, das am 14. Dezember vom Abgeordnetenhaus beschlossen wurde und am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Die wichtigsten Änderungen im Einzelnen finden Sie hier.

Thüringen: Der Thüringer Landtag hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 das „Thüringer Gesetz über die Neuregelung der Kindertagesbetreuung“ beschlossen. Damit kann es zum 1. Januar 2018 in Kraft treten. U.a. wird das letzte Kita-Jahr in Thüringen beitragsfrei, die Mitwirkungsrechte der Eltern sollen ausgebaut und der Betreuungsschlüssel sowie die Verpflegung verbessert werden. Der Gesetzestext selber ist noch nicht im Netz einsehbar. Mehr zu den Inhalten finden Sie hier.

Niedersachsen: Niedersachsen will die Gebühren für Kindergärten und Kindertagesstätten für Drei- bis Sechsjährige abschaffen. Darauf haben sich SPD und CDU Mitte November bereits in ihren Verhandlungen über die Bildung einer Großen Koalition verständigt. Die kostenlose Kita ab dem Jahr 2018 war ein Wahlversprechen von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Auch die CDU hatte im Wahlkampf damit geworben. Derzeit ist in Niedersachsen nur das dritte Kindergartenjahr vor der Einschulung kostenfrei. Künftig werden es auch das erste und das zweite Jahr sein. Für die Umsetzung der Pläne wird das Land rund 250 Millionen Euro aufbringen müssen.

Schleswig-Holstein: Neuordnung der Kita-Finanzierung. In den vergangenen Jahren hat sich in Schleswig-Holstein eine hochkomplexe und mitunter hochkomplizierte Struktur des Kita-Finanzierungssystems ergeben. Die Neuordnung der Kita-Finanzierung in ein transparenteres, bürokratieärmeres und landesweit vereinheitlichtes Finanzierungssystem ist ein Leitprojekt dieser Landesregierung, das bis zum Ende der Legislaturperiode, also bis 2022, umgesetzt werden soll.

Bremen: 100 zusätzliche Teilzeit-Ausbildungsplätze für Erzieher sollen in Bremen der Bildungsbehörde zufolge entstehen. Vier Klassen für diese Form der Ausbildung sollen ab Sommer starten. Zudem entsteht in Bremen ein neuer praxisorientierter Bildungsgang für Erzieher. Dabei orientiert sich Bremen am Vorbild Baden-Württembergs, wo es einen solchen Ausbildungsgang schon gibt. Er soll ähnlich funktionieren wie eine duale Ausbildung im Kindergarten: Drei Tage pro Woche sollen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in die Kita gehen, zwei Tage in die Erzieherschule. Der neue Ausbildungsgang und die Teilzeit-Ausbildung sollen dazu dienen, mehr Fachkräfte für Kindergärten zu gewinnen.

Welche Diskussion um Rahmenbedingungen auf der Bundesebene in 2018 laufen werden bleibt wohl noch abzuwarten. Kritisch begleiten wir das Thema Beitragsfreiheit. Die Kostenbeiträge der Eltern für die Kindertagesbetreuung fallen in den einzelnen Bundesländern und Kommunen unterschiedlich aus, sie sind intransparent und gefährden eine gleichmäßige Entwicklung in der Daseinsvorsorge. Für das DRK ist eine vollständige Befreiung der Eltern von Kita-Beiträgen daher langfristig ein wichtiges Ziel. Voraussetzung hierfür ist aber eine quantitativ und qualitativ gesicherte Basis der Angebote.

Reckahner Reflexionen – ein Manifest für Pädagog*innen

Gute pädagogische Beziehungen sind das Fundament, damit Lehren und Lernen in frühpädagogischen, schulischen und sozialpädagogischen Feldern gelingen kann. Doch was macht eine gute pädagogische Beziehung aus? Wie gestaltet man sie? Und nicht zuletzt: nach welchen ethischen Leitlinien sollen sich Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte richten?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Arbeitskreis Menschenrechte bei seinen jährlichen Expert*innen-Treffen im Rochow-Museum in Reckahn. Herausgekommen sind nun die "Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen".

Die Reflexionen sollen dazu beitragen, pädagogische Beziehungen menschenwürdig zu gestalten. Kern der Reckahner Reflexionen ist eine freiwillige Selbstverpflichtung bestehend aus zehn Leitlinien, die ethische Orientierungen für den Alltag in schulischen, frühpädagogischen und sozialpädagogischen Feldern formulieren. Kinder- und weitere Menschenrechte stellen dabei den normativen Orientierungsrahmen. So heißt es bei den Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Akteure: "Menschenrechtlich orientierte Schul- oder Einrichtungsordnungen werden vereinbart, sie enthalten demokratische Verfahren zur Bearbeitung von Konflikten zwischen allen Beteiligten."

Die Reckahner Reflexionen richten sich an alle Pädagog*innen – unabhängig von der Bildungsstufe, -institution, -richtung und -konzeption. Ziel des Manifests ist die Stärkung anerkennender und die Verminderung verletzender Handlungsweisen in schulischen und außerschulischen Arbeitsfeldern. Die Reckahner Reflexionen widmen sich allen Kindern und Jugendlichen in ihren vielfältigen Lebenslagen und sind ein Beitrag zu Antidiskriminierung und Inklusion auf der Beziehungsebene.

Erhältlich sind die Reckahner Reflexionen beim Institut für Menschenrechte.

Studie: Was leisten Fachberater in der Kindertagespflege?

Wie Fachberatung zur Qualität in der Kindertagespflege beiträgt: Eine neue Studie an der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) gibt erstmals Einblick in die Praxis und liefert die Grundlage, um den nötigen Personalbedarf an Fachberaterinnen und -beratern zu berechnen sowie eine angemessene Aus- und Weiterbildung zu sichern.

Ob ein Kind in der Kita oder bei einer Tagesmutter beziehungsweise einem Tagesvater betreut wird, sollte für die Qualität seiner Betreuung keine Rolle spielen. Denn seit dem Jahr 2005 ist die Kindertagespflege gegenüber der Betreuung in Kindertageseinrichtungen im Sozialgesetzbuch VIII gleichgestellt. Die seitdem verstärkt eingerichtete Fachberatung für Kindertagespflege soll dazu beitragen, die Qualität der Betreuung sicherzustellen. Eine besondere Herausforderung dabei ist, dass Tagespflegepersonen überwiegend keine pädagogische Ausbildung haben und meist als Einzelpersonen ohne direkte Kolleginnen beziehungsweise Kollegen tätig sind. Gabriel Schoyerer, Professor an der Katholischen Stiftungshochschule München, hat nun erstmals erfasst, was Fachberatungsstellen leisten. In einer bundesweiten Studie hat der Sozialwissenschaftler mit seinem Team exemplarisch ihre konkreten Aufgaben und deren Umsetzung analysiert und in mehreren Fallporträts herausgearbeitet, was Qualität in der Praxis der Fachberatung bedeutet. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Ergebnisse sollten zur Transparenz der Arbeit der Fachberatung beitragen und Perspektiven für ihre Weiterentwicklung aufzeigen.

Gabriel Schoyerer, Julia Wiesinger (2017): Die Praxis der Fachberatung für Kindertagespflege. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Qualitätsbedingungen von Fachberatung Kindertagespflege" (QualFa). Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung der Katholischen Stiftungsfachhochschule München vom 13. Dezember 2017

 Tipps und Links

Förderprogramm "Ein Netz für Kinder"

Im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“ fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Modernisierung qualitativ hochwertiger Internetseiten für Kinder. Kindgerechte Angebote sollen verstärkt auch auf Mobilgeräten genutzt und mehrsprachig angeboten werden können.

Monika Grütters betonte: „Die mediale Welt der Kinder hat sich in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt. Es ist daher wichtig, hochwertige Kinderangebote im Netz auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Mit dem Förderprogramm wollen wir dazu beitragen, die hohe Qualität und Vielfalt kindgerechter Internetangebote zu erhalten und zu sichern.“

Die Sitzung der Jury, die für dieses Förderprogramm berufen wurde, fand im Dezember 2017 statt. Den Empfehlungen der unabhängigen Jury folgend unterstützt die Staatsministerin die Modernisierung der acht nachfolgend genannten Internetseiten für Kinder mit insgesamt rund 230.000 Euro:

  • www.audiyou.de ist eine Online-Audiothek, in der Kinder kostenlos Geräusche, Musikstücke und andere Audiodateien für die Produktion eigener Hörspiele herunterladen und ihre eigenen Aufnahmen mit anderen teilen können.
  • Die kostenlose und werbefreie Seite www.ohrka.de bietet Kindern von professionellen Sprechern vertonte Hörbücher, Hörspiele und Reportagen.
  • www.klexikon.de ist ein Online-Lexikon für Kinder.
  • Mit www.kinderzeitmaschine.dehttp://www.kinderzeitmaschine.de/ können Kinder virtuell durch die verschiedenen geschichtlichen Epochen reisen und Wissenswertes dazu erfahren.
  • www.frieden-fragen.de beantwortet kindgerecht Fragen rund um Krieg, Frieden, Streit und Leben in Vielfalt
  • www.junge-klassik.de führt Kinder durch Videos, interaktive Spiele und kurze Wissenstexte in die Welt der klassischen Musik ein und regt sie an, selbst zu musizieren.
  • www.kwerx.de vermittelt Kindern interaktiv und multimedial Wissen von der altägyptischen Kunst über die Kunst der Antike, des Barock und der Renaissance bis hin zur Kunst des Impressionismus und Expressionismus.
  • In der pädagogisch betreuten Videoplattform www.juki.dehttps://www.juki.de/ finden Kinder ausschließlich altersgerechte Videos und lernen, wie sie eigene Trickfilme und Videos erstellen und mit anderen teilen können.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 10.01.2018

Wo ist Wilma? Ein Bilderbuch über Bindungsmuster

Alarm: Erzieherinnenwechsel in der Kita! Die Kinder reagieren extrem unterschiedlich, aber die neue Erzieherin weiß das richtig zu deuten. Sie reagiert auf das unterschiedliche Bindungsverhalten der Kinder und weiß auch, wie sie die Eltern dafür sensibilisiert.

Fachkräfte stecken meist tief im Praxisalltag. Der Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und der reflektierten Anwendung ist oft nicht leicht zu bewerkstelligen. Dieses Bilderbuch präsentiert das Wissen über frühkindliche Entwicklung und das Bindungsverhalten von Kleinkindern in einem Medium, das nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch die Eltern von Kleinkindern lieben.

Mit der Darstellung der Bindungstheorie nach John Bowlby im Bilderbuch wurde eine Form gewählt, die auf einfache und anschauliche Weise Wissen vermittelt, zur Selbstreflexion einlädt und die Kommunikation mit Kindern und Eltern erleichtert. In der dargestellten Geschichte finden alle Beteiligten »angewandte Wissenschaft« zu Bindungs- und Beziehungsstrukturen, ihren Voraussetzungen und Mustern.

Thomas Köhler-Saretzki, Anika Merten: Wo ist Wilma - Ein Bilderbuch zu Bindungsmustern. Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

Einen passenden Film zum Thema Bindung und Beziehung für den Einsatz in Fortbildungen und Teambesprechungen finden Sie hier.

Wissen zum Hören - Wie gut sind deutsche Kitas?

Seit 2013 haben Eltern den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihr Kind ab dem 1. Geburtstag. Das Platzangebot ist seitdem bundesweit massiv ausgebaut worden und reicht doch noch immer nicht aus. Endlose Wartelisten in den Großstädten, überarbeitete Erzieher*innen und vernachlässigte Kinder - viele Eltern sind verunsichert, auch von der offensichtlich überforderten Politik. Die Qualitätssicherung von Kitas ist keine leichte Aufgabe. Und das System offenbart Schwachstellen. Was kann die Betreuung der Jüngsten leisten und was nicht? Wer bestimmt, wer kontrolliert, wer beurteilt, was während eines Betreuungstages mit den Kleinkindern passiert? Kurz: Was macht eine gute Kita aus?

Wissen in einer halben Stunde kompakt hören im SWR 2 von Oda Tichewski.

Bildbuch: Kita-Alltag - Neue Publikation des BMFSFJ

Eine gute Kommunikation mit den Eltern ist von hoher Bedeutugn für gute Zusammenarbeit in der Kita. Besonders herausfordernd gestaltet sich das, wenn Fachkräfte und Familien nicht die gleiche Sprache sprechen. Das BMFSFJ hat diesen Bedarf aufgegriffen und das "Bildbuch: Kita-Alltag" entwickelt. Das Bildbuch ist ein Werkzeug zur bildgestützten Kommunikation, das ohne Worte funktioniert. Es nimmt die Perspektive derFachkräfte ein und ist ein Hilfsmittel, um mit familien ins Gespräch zu kommen. Dafür zeigt es beispielhaft wesentliche Abläufe, Situationen und Fragestellungen, die inder Kita relevant sein können. Es ersetzt keine Dolmetscher*innen, kann aber helfen den Kita-Alltag bildhaft verständlich zu machen. Es kann dazu beitragen, dass alle Familien sich eingeladen fühlen teilzuhaben und Kommunikationshürden leichter überwunden werden können.

Das "Bildbuch: Kita-Alltag" kann unter Angabe der Artikelnummer 5BR265 per Mail unter publikationen@bundesregierung.de kostenfrei bestellt werden.

Kinder & YouTube – Zwischen Faszination und Vermarktung

YouTube wird zunehmend von 6- bis 13-Jährigen genutzt. Auch wenn Eltern es häufig nicht nachvollziehen können, sind Kinder fasziniert von der Videoplattform, den Social-Media-Stars und den dort präsentierten Themen. Ob Let’s Plays, lustige Challenges oder Erklärungen zu Problemen des Alltags oder zu Fragen aus der Schule: Mädchen und Jungen finden teilweise anschauliche Hilfestellung. Manches ist für sie aber auch nicht geeignet. In der aktuellen kostenfreien FLIMMO-Ausgabe finden Eltern Tipps, worauf sie achten sollten, wenn ihre Kinder YouTube nutzen.

  • Rund ums Fernsehen: Fernseherziehung - Regeln richtig machen
  • FLIMMO erklärt: Alterseinstufungen - Wer macht was und warum?
  • Rundum vermarktet: Mascha und der Bär

Wie immer gibt es die komplette Broschüre auch als PDF zum Herunterladen auf www.flimmo.de

Essen und Wohlbefinden Forschung über ausgewogene Kost für Kinder

Wenn Kinder ausgewogen essen, sind sie offenbar nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesünder. Sie haben ein höheres Selbstbewusstsein und seltener Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, lassen die Resultate einer europäischen Studie vermuten. Wissenschaftler von der Universität Göteborg in Schweden hatten knapp 7.700 Kinder im Alter von 2 bis 9 Jahren aus acht europäischen Ländern, darunter auch Deutschland begleitet. Zu Beginn der Studie und nach zwei Jahren wurden die Eltern zu den Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder befragt. Per Definition umfasste eine gesunde Kost wenig Zucker und Fett (vor allem gesättigte Fettsäuren), regelmäßig Fisch und Vollkorn sowie viel Obst und Gemüse (400-500 g pro Tag). Auch das Wohlbefinden wurde anhand von Fragebögen eingeschätzt. Dazu gehörten Aspekte wie Selbstvertrauen, Beziehung zu den Eltern, emotionale Probleme und Konflikte im Kindergarten und in der Schule. Zudem bestimmten die Wissenschaftler den Körpermassenindex (BMI) der jungen Probanden. Bei Kindern verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet.

Möglicherweise wirken sich die in einer gesunden Kost enthaltenen Mikronährstoffe und Omega-3-Fettsäuren positiv auf die mentale Gesundheit aus. Außerdem neigen selbstbewusste Kinder seltener dazu, innere Konflikte durch den Verzehr von Süßigkeiten und Fastfood auszugleichen. Allerdings gaben die Autoren zu bedenken, dass es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um die Resultate zu stützen. Eine interessante Frage wäre auch, ob Kinder mit Depressionen, Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten von einer ausgewogenen Ernährung profitieren. Die Studienergebnisse wurden im Fachblatt BMC Public Health (in Englisch) veröffentlicht.

Quelle: Bundeszentrums für Ernährung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Newsletter Januar 2018

  Ansprechpersonen

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12205 Berlin
Team 42 Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Team 41 Gesellschaftliche Trends und Innovation aus Sicht des DRK

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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