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Newsletter
Kinderhilfe
Newsletter Kinderhilfe Dezenber 2015
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Liebe Leser_innen,

im Dezember-Newsletter der DRK Kinderhilfe finden Sie Aktuelles aus von der Bundesebene sowie Hinweise zu aktuellen Materialien und Medien.

In diesem Jahr haben wir in der DRK-Kinderhilfe eine Vielzahl von Themen bewegt. Von der Diskussion um Qualität der Kindertagesbetreuung über die Begleitung der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes, inhaltliche Themen wie Partizipation - Inklusion und die Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt. Ein Thema bewegt uns spätestens seit Mitte des Jahres immens. Viele Familien mit Kindern und Kinder ohne ihre Familien suchen Schutz in Deutschland. Um die 70.000 - 100.000 Kinder aus geflüchteten Famillien haben oder werden einen Anspruch auf Kindertagesbetreuung haben. Wir stellen uns auch im kommenden Jahr l einer sowohl quantitativen als auch qualitativen Herausforderung. Als erste Bildungsinstitution wohnt den Kindertageseinrichtungen eine besondere Bedeutung für das Aufwachsen von allen Kindern inne. Als Verband setzen wir uns für auf verschiedenen Ebenen für bessere Voraussetzungen, mehr Unterstützung und Ressourcen für eine gelingende Inklusion ein.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle herzlich für die verlässliche und immer konstruktive Zusammenarbeit im Jahr 2015 mit den DRK Landesreferent_innen, den Fachberater_innen, den Einrichtungsträgern, den Fachkräften, Eltern und Kindern. Ich freue mich sehr diese gute Zusammenarbeit und Kommunikation auch im kommenden Jahr mit Ihnen fortführen zu können.

Einen besinnlichen Dezember und schöne Feiertage mit lieben Menschen wünscht

Sabine Urban
Referentin Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung

 Neues aus dem DRK

DRK-Stellen für Bundesfreiwilligendienst aufgestockt

Ab 1. Dezember setzt das Deutsche Rote Kreuz bundesweit fast 600 zusätzliche Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst (BFD) ein. Diese sollen vor allem die Flüchtlingshilfe des DRK unterstützen. „Wir freuen uns sehr über diese zusätzlichen Plätze“, betont die Vize-Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg. „Wir könnten jedoch fast doppelt so viele Freiwillige gebrauchen. Unser zusätzlicher Bedarf liegt bei knapp 1.000 Plätzen. Wichtig ist uns, dass jetzt auch Flüchtlinge und Asylsuchende eingesetzt werden können“, so die Vizepräsidentin.

Angesichts der großen Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe hatte sich das DRK in den letzten Monaten intensiv dafür eingesetzt, den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) stärker in diese Arbeit einzubringen. „Dass dies jetzt im Bundesfreiwilligendienst möglich ist, begrüßen wir sehr. Es wäre jedoch gut, wenn auch zusätzliche Kontingente für das Freiwillige Soziale Jahr geschaffen werden. Wir sehen momentan viele Möglichkeiten für ein sinnvolles gesellschaftliches Engagement von Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe und wollen dies für Menschen, die selbst geflüchtet sind, und für deutsche Freiwillige weiter ausbauen. Freiwilligendienste können die Arbeit mit geflüchteten Menschen unterstützen und entlasten, eine professionelle soziale und psychologische Betreuung aber keinesfalls ersetzen“, so Frau von Schenck. Gegenwärtig betreut das DRK bundesweit allein in 440 Notunterkünften mehr als 140.000 Flüchtlinge. Hinsichtlich der langfristigen Integration geflüchteter Menschen ist der Einsatz von Freiwilligen insbesondere auch in anderen Einrichtungen, wie Schulen oder Kitas mit einem hohen Anteil von Kindern mit Fluchterfahrung, geplant.

Die zusätzlichen BFD-Plätze stammen aus dem Sonderprogramm der Bundesregierung "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug". Unter der Maßgabe auch dieses Sonderprogramm als Bildungs- und Orientierungszeit umzusetzen, hat der Bund insgesamt 10.000 zusätzliche Plätze bewilligt.

Das DRK ist aktuell mit 11.500 FSJ-Plätzen bundesweit größter Anbieter. Zusätzlich werden bisher ca. 2.800 BFD-Plätze sowie über 400 Plätze in den Internationalen Freiwilligendiensten in 24 Ländern angeboten

 Veranstaltungen

DRK Qualifizierung zum/zur Inklusionsmanager_in

Wir im DRK wollen Inklusion voranbringen, nicht nur, weil wir uns der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verpflichtet fühlen, sondern weil Inklusion als Menschenrecht unmittelbar aufdie Verwirklichung der Menschenwürde – und damit die Umsetzung des ersten DRK-Grundsatzes »Menschlichkeit« – zielt. Diese Aufgabe fordert den gesamten Verband.

Wer an der Fortbildung Ink-Plan teilnimmt, erwirbt die Querschnittskompetenz »Inklusionsmanagement und Sozialraumorientierung«. Mit eigenen Tools zur Personal- und Organisationsentwicklung qualifiziert Ink-Plan Führungs- und Fachkräfte dazu, in ihren Einrichtungen und Diensten Personalentwicklung mit einem inklusiven Change Management zu verbinden. Ink-Plan arbeitet methodisch u.a. mit Aktionsplänen. Diese werden für die eigene Organisation oder das jeweilige Aufgabenfeld entwickelt. Aktionspläne mit Zielen und konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK werden bereits an vielen Orten in Deutschland erstellt und umgesetzt und haben sich als geeignetes Instrument erwiesen. An diese guten Erfahrungen knüpft Ink-Plan an.

Ink-Plan vermittelt:

• Grundlagenwissen zu Inklusion und Sozialraumorientierung • Verfahren zur Erstellung von Sozialraumanalysen• Handwerkszeug für die Entwicklung inklusiver Projekte • Methoden der arbeitsfeldübergreifenden Kooperation und Vernetzung • die Bedeutung von Grundhaltungen für inklusives Handeln.

Mehr Informationen finden Sie unter www.drk-pink.de sowie direkt im Flyer zur Qualifizierung.

Tagung "Kinderunfallprävention Online"

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. lädt Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Frühe Bildung, Kommunikation und Medienpädagogik sowie alle Interessierten zur Fachtagung "Kinderunfallprävention Online" ein, die am 26.01.2016 in Berlin stattfindet. Die Tagung will aufzeigen, wie digitale Medien zur Stärkung der Kinderunfallprävention genutzt werden können. Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Alltagstauglichkeit sollen ebenso wie Qualitätsanforderungen diskutiert werden. Die Teilnehmenden werden Erkenntnisse zur effektiven Kommunikation gewinnen und sich darüber austauschen, wie sie Unfallprävention interaktiv umsetzen und in ihre Praxis integrieren können. Neben Vorträgen zu den Themen "Multimedia und Gesundheit", "Eltern in der digitalen Welt" und "Qualitätssiegel für Internetseiten" werden drei Fachforen aufzeigen, wie Kinder, Eltern und Multiplikatoren erreicht werden können.Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Düsseldorf ist Gastgeber von Europas größtem Kinder- und Jugendhilfegipfel

Der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag findet vom 28. bis 30. März 2017 in Düsseldorf statt. Das Motto lautet "22 mio. junge chancen – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten." Die Anmeldung von Ständen auf der Fachmesse des 16. DJHT ist ab sofort möglich.

Der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag findet 2017 in Düsseldorf statt. Diese Entscheidung traf die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, die den Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag alle drei beziehungsweise vier Jahre ausrichtet. Das Motto des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages im Messe-/Kongresszentrum lautet "22 mio. junge chancen – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten."

Entwickelt wurde das Motto von einer Expertengruppe, in der auch die Zuwendungsgeber des Kinder- und Jugendhilfetages Bund, Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Düsseldorf mitwirkten. Wichtig war es der Gruppe, damit ein gesellschaftspolitisches Signal zu setzen. "Im Mittelpunkt stand die Maxime einer gerechten Gesellschaft, in der alle jungen Menschen in unserem Land die bestmöglichen Chancen für ihr Aufwachsen erhalten," erklärte die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Karin Böllert im gemeinsamen Pressegespräch mit der Stadt Düsseldorf. Voraussetzung dafür seien Erziehung, Bildung, Teilhabe und Inklusion für alle 22 Millionen junge Menschen. Den damit verbundenen Herausforderungen wird sich die Kinder- und Jugendhilfe auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 2017 gemeinsam mit anderen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und den Medien stellen.

"Düsseldorf hatte sich um die Ausrichtung von Europas größtem Kinder- und Jugendhilfegipfel beworben, um einer breiten Fachöffentlichkeit auch unsere eigenen Leistungen und innovativen Projekte in der Kinder- und Jugendhilfe zu präsentieren. Daher bin ich froh und glücklich, dass sich die AGJ für Düsseldorf entschieden hat", so Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkhard Hintzsche. Zusammen mit der AGJ-Vorsitzenden Prof. Dr. Karin Böllert und dem AGJ-Geschäftsführer Peter Klausch stellte er in dem Pressegespräch zugleich auch das Werbeplakat für den Kinder- und Jugendhilfetag 2017 vor.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche betonte, dass Düsseldorf eine wachsende und familienfreundliche Stadt ist. Daher werde der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag vom 28. bis 30. März 2017 im richtigen Umfeld durchgeführt: "Wir unterstützen Eltern bei der Erziehung, Betreuung, Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen, um gute Lebensbedingungen zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen. So reicht beispielsweise das Angebot des Jugendamtes von einer qualitativ hochwertigen und zukunftsweisenden Kinderbetreuung, Erziehungs- und Familienberatung, dem Schutz des Kindeswohls bis hin zu wohnortnahen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen. Im Zusammenspiel mit den freien Trägern werden dabei oftmals neue und innovative Wege beschritten. Ein Beispiel ist der i-Punkt Familie, mit dem wir in Düsseldorf seit vielen Jahren eine Anlaufstelle für Eltern haben, die eine Kinderbetreuung suchen."

"Der Kinder- und Jugendhilfetag ist Messe und Fachkongress einer starken Branche: Rund 800.000 Menschen arbeiten bundesweit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – von Kitas über Beratungsstellen bis hin zum Jugendamt," sagte der Geschäftsführer der AGJ, Peter Klausch. Der Kinder- und Jugendhilfetag sei die größte kostenlose Fortbildungsveranstaltung für diese Fachkräfte. Aber auch Interessierte aus Politik und Wirtschaft sind eingeladen, ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger. 40.000 bis 50.000 Besucherinnen und Besucher werden an den drei Tagen erwartet.

Themen werden unter anderem Kinderarmut, Ganztagsbildung (Jugendhilfe und Schule), Inklusion aber auch neue Wege der Finanzierung, der demographische Wandel oder die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern sein. Als Forum dafür wird es innerhalb des Fachkongresses rund 200 Veranstaltungen für bis zu 5.000 Menschen zeitgleich und eine Ausstellerfläche von 20.000 Quadratmeter geben.

Die AGJ veranstaltet Kinder- und Jugendhilfetage seit dem Jahr 1964. "Wir danken der Stadt Düsseldorf für die Einladung 2017 und freuen uns auf dieses Großevent," sagte die Vorsitzende der AGJ, Prof. Dr. Karin Böllert, abschließend.

Die Anmeldung von Ständen auf der Fachmesse des 16. DJHT ist ab sofort möglich. Interessierte Ausstellerinnen und Aussteller können ihre Messestände bis zum 31. März 2016 anmelden. Die Vertragsunterlagen stehen auf der Internetseite www.jugendhilfetag.de/richtlinien/ zur Verfügung. Flyer und Plakate zum 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag können kostenlos unter djht@DontReadMeagj.de bezogen werden.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ vom 20.11.2015

Fachkräftebedarfe in sozialen Dienstleistungsberufen – Herausforderungen und Perspektiven

Gesamtgesellschaftliche Veränderungen machen eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Bedeutung sozialer Dienstleistungsberufe notwendig. Der demographische Wandel führt in Deutschland nicht nur zu einer stetigen Alterung der Bevölkerung, sondern auch zu einer kontinuierlichen Abnahme des Erwerbspersonenpotentials. Die sozialen Dienstleistungsberufe als „helfende Professionen“ sind von diesen Entwicklungen doppelt betroffen: die Zahl ihrer Klienten steigt, während die Fachkräfte bereits jetzt Mangelware sind. Zudem werden immer wieder Diskurse um die Qualität der sozialen Dienstleistungen geführt.

Die eintägige Konferenz am 12.02.2016 in Berlin wendet sich diesen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden Perspektiven für die sozialen Dienstleistungsberufe unter einem interdisziplinären Blick-winkel zu. In einer Kooperation des Deutschen Jugendinstituts e.V. mit der Alice-Salomon-Hochschule Berlin und dem IAB Berlin Brandenburg laden wir Sie herzlich ein, die angesprochenen Aspekte in unseren Beiträgen und Workshops konstruktiv zu thematisieren, diskutieren und reflektieren.

Mehr zurm Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

 Fördermittel und Ausschreibungen

Kindergärten online: Förderverein ermöglicht kostenfreie Webseitengestaltung

Kindertagesstätten oder pädagogische Einrichtungen, die für Kinder eine Webseite benötigen oder ihrer bereits bestehenden einen neuen ansprechenden Anstrich verleihen möchten, können sich beim Förderverein für regionale Entwicklung e.V. bewerben.

Die eigene Webseite des Kindergartens oder der pädagogischen Einrichtung für Kinder ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, um mit Eltern, Erziehern und Pädagogen, anderen pädagogischen Einrichtungen oder Fördervereinen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Auf diesem Wege kann über die Einrichtung, das pädagogische Konzepte und Veranstaltungen informiert werden. Durch das einfach zu bedienende integrierte Redaktionssystem können Einrichtungen die Verwaltung und Pflege der Homepage ohne Programmierkenntnisse vornehmen. Zusätzliche Förderprogramme, wie das passwortgeschützte Intranet oder eine mobile Ansicht für Smartphones und Tablets, erleichtern die tägliche Arbeit. Sämtliche Förderprogramme des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. sind für die Projektpartner kostenfrei.

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. blickt auf ein mehr als 10-jähriges Bestehen und auf über 3.000 Projekte zurück und hat dabei stets die Bedürfnisse seiner Projektpartner im Blick. "Kindergärten online" heißt das Förderprogramm, dass eine kostenfreie Erstellung von Webseiten ermöglicht. Lediglich für die Einrichtung der Internetadresse und den benötigten Speicherplatz fallen kostenreduzierte Gebühren für Projektpartner an.

Die "Azubi-Projekte" des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. macht die kostenfreie Erstellung der eigenen Homepage durch die enge Zusammenarbeit mit Auszubildenden möglich. Die Auszubildenden kommen aus den Bereichen Kaufmann/-frau für Büromanagement, Mediengestalter/in Digital + Print und Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung. In der Begleitung der zahlreichen Projekte erleben die Auszubildenden somit eine praxisnahe Ausbildung und einen optimalen Berufseinstieg.
Weiterführende Informationen erhalten Interessierte unter www.kindergaerten.azubi-projekte.de.
Quelle: Pressemitteilung des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. vom 10.11.2015

 Fachpolitisch Aktuelles

Kita-Besuch in Berlin ab 2018 kostenlos

In Berlin soll der Besuch der Kindertagesstätten künftig vollständig kostenfrei sein. Nach Informationen des rbb haben sich die Fraktionen von SPD und CDU am 23. November bei den Beratungen für den kommenden Doppelhaushalt darauf geeinigt. Danach soll die Beitragsfreiheit schrittweise eingeführt werden. Begonnen werden soll damit bereits im nächsten August. Ab 2018 wäre dann der Besuch der Kita von Anfang bis Ende kostenlos. Der Beschluss sieht außerdem vor, 60 Millionen Euro frei zu geben, um unter anderem mehr Erzieher einstellen zu können. Die Regierungsfraktionen einigten sich auch darauf, in den kommenden beiden Jahren 33 Millionen Euro mehr für Polizei und Sicherheit auszugeben. Die Situation in den Bürgerämtern will die Koalition ebenfalls verbessern: Dazu bekommen die Bezirke 36 zusätzliche Stellen.

Quelle: Pressemitteilung des Rundfunks Berlin-Brandenburg vom 23.11.2015

BAGFW-Integrationskonzept – Aktuelle Standortbestimmung der BAGFW zu den Herausforderungen der Aufnahme und Integration von Geflüchteten

Aus Anlass des 2. Flüchtlingsgipfels bei der Bundeskanzlerin am 10.12.2015 legt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) eine „Aktuelle Standortbestimmung zu den Herausforderungen der Aufnahme und Integration von Geflüchteten“ vor. BAGFW-Präsident Prof. Dr. Rolf Rosenbrock: „Die Freie Wohlfahrtspflege ist –neben den Kommunen –eine tragende Säule für die Integration von Geflüchteten in Deutschland. Mit dem vorgelegten Papier fassen wir unsere Einschätzung der Lage zusammen und geben konkrete Handlungsempfehlungen. Die Integration ist eine große Aufgabe, sie kann aber gelingen, wenn die Gesellschaft insgesamt sie annimmt. Wir möchten als Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege dazu einen konstruktiven Beitrag leisten.“Die Verbände erwarten, dass der Aufnahme in Deutschland so früh wie möglich umfassende Angebote der Integration folgen, die allen offen stehen, die sich voraussichtlich länger oder auch dauerhaft in Deutschland aufhalten werden –damit aus Flüchtlingen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes werden. Dazu gehört z.B. auch ihre nachhaltige Einbeziehung in Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements als Ausdruck von Teilhabe und Integration. Zu Beginn steht jedoch eine unabhängige Beratung der Geflüchteten, die sie über ihre Rechte und Pflichten aufklärt und damit zur Verbesserung –auch Beschleunigung –der Asylverfahren beiträgt. Das vorliegende Papier gibt die Positionen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in wesentlichen sozialen Bereichen wieder. Es gliedert sich in die Abschnitte: Erstaufnahme, Kinder-und Jugendhilfe und Schule, Ausbildung und Arbeit, Gesundheit, Wohnen, Zusammenleben in Deutschland, Bürgerschaftliches Engagement und Beratungsstrukturen. Die BAGFW wendet sich damit vor allem an politische Entscheider und die zuständigen Verwaltungen auf Bundes-, Länder-und kommunaler Ebene. Das Papier stellt aber zugleich eine Selbstverpflichtung der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege dar, an der Schaffung guter Lebensbedingungen für Flüchtlinge in Deutschland auch weiterhin mitzuwirken.

Pressemeldung: BAGFW, 09.12.2015

Erster Tag der Bildung - gelungener Start

Zum ersten Tag der Bildung am 8. Dezember trafen sich Bildungsbotschafter, Jugendliche und Initiatoren am Brandenburger Tor, um symbolisch den Tag der Bildung ins Leben zu rufen. Ob Überflieger oder Spätstarter – bessere Bildungschancen für alle sind dringend notwendig.  

Im Anschluss hatten der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die SOS-Kinderdörfer weltweit sowie die Deutschen Kinder und Jugendstiftung Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ins FAZ-Atrium Berlin eingeladen. Die Initiatoren des Tags der Bildung forderten vor dem Hintergrund der zahlreichen Schutzsuchenden im Jahr 2015 bessere Bildungschancen für alle.

Claude Meisch, Bildungsminister des Großherzogtums Luxemburg, sprach vom „sozialen Lift“, den Bildung  bewirken könne und der in den fast allen europäischen Ländern stecken geblieben sei. Er appellierte daran, Diversität nicht nur als große Herausforderung, sondern auch als Chance wahrzunehmen.

„Bildung ist kein Luxusthema“, sagte Dr. Elke Völmicke als Vertreterin des Stifterverbands und verwies darauf, dass „beste Bildung für alle“ nicht umsonst zu haben sei. Dr. Wilfried Vyslozil von SOS Kinderdörfer weltweit sprach von „Bildung, die gesellschaftlichen Nutzen und Mehrwert für den Einzelnen bringt. Dabei geht es darum, Werte, Haltung und Verantwortung zu vermitteln. Denn: Nachhaltige Bildung meint ausdrücklich mehr als formale Schulbildung.“ Der Tag der Bildung biete keine fertigen Rezepte, erklärte Dr. Heike Kahl von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Er stehe für einen Anfang in Richtung Dialog, Ideen und Kräftebündeln.

Im folgenden Podiumsgespräch diskutierten Tim Achtermeyer, Grüner und Stadtverordneter aus Bonn, Nicola Beer, MdL der FDP und ehemalige Bildungsministerin, Dr. Stefan Kaufmann, MdB der CDU, und Prof. Klaus Semlinger, Präsident der HTW Berlin, Wege zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

Der Tag der Bildung soll alljährlich als fester Termin etabliert werden. Prominente Politiker aus Landes- und Bundespolitik, darunter Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Brunhild Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, unterstützen ihn als Bildungsbotschafter.

Der Tag der Bildung fand am 8. Dezember auf Initiative des Stifterverbandes, der SOS-Kinderdörfer weltweit und der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in diesem Jahr zum ersten Mal statt.

Quelle: Pressemitteilung der DKJS, 08.12.2015

 Tipps und Links

Musikalischer Bewegungskalender 2016

Der Bewegungskalender der Deutschen Sportjungend hat 2016 ein ganz neues Element - Musik! Bewegung und Musik verstehen es gleichermaßen, Kinder unterschiedlicher Herkunft, verschiedenen Alters oder mit und ohne Behinderung miteinander zu verbinden, den Kontakt zueinander zu stärken und eine gemeinsame Basis zu schaffen. Für unser diesjähriges Schwerpunktthema "Teilhabe und Vielfalt" ist die Verknüpfung von Bewegung und Musik daher ideal. Die diesjährigen wie immer wunderschön bebilderten Spiel-, Sport- und Bewegungsideen sind auf der Grundlage von zwölf Kinderliedern des bekannten Kinderliedermachers Reinhard Horn entstanden. Die Lieder kommen mal fröhlich-frech, mal beschaulich-ruhig oder auch leicht und beschwingt daher und bilden so den Ausgangspunkt für einen bunten Kanon aus verschiedensten Bewegungsmöglichkeiten. Diese unterstützen insbesondere auch heterogen zusammengesetzte Kindergruppen in Musik und Bewegung zusammenzufinden. Dabei können sich die Kinder im Rahmen von Choregraphien, Entspannungsübungen oder Bewegungsspielen besser kennenlernen und gemeinsam Spaß haben.

Den Kalender können Sie hier auf der Website der Deutschen Sportjugend bestellen.

Was Eltern bei vernetztem Spielzeug beachten sollten

Die Zeit zum Jahresende, Weihnachten, in vielen Familien auch Zeit des Beschenkes. 
Eltern und Verwandte stehen heute im Spielwarenladen einer immer größer werdenden Auswahl von Spielzeugen gegenüber, gern nach Geschlechstern getrennt. Was aber viele dieser Spielzeuge für beide Geschlechter heute gemein haben, ist ihre Internetfähigkeit. Per W-Lan angeschlossen ans World Wide Web, versprechen LernComputer Kindern mehr Technikkompetenz und Lernerfolge. Mit Teddykameras können Sie heute schon ihre Kleinsten überwachen. Die vernetzte Barbie spricht mit Kindern über ihre Gefühle, Wünsche und Berufsträume. Mal ganz abgesehen, dass Eltern damit leicht Erziehungskompetenzen auf Spielzeuge übertragen, hat das noch einen ganz anderen Hintergrund, nämlich einen Datenschutzrechtlichen. Was passiert mit den Daten, wer nutzt sie wofür und wie sicher sind sie? Mit diesem Thema setzt sich der folgende Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 5.12.2015 auseinander: Artikel

Website "Willkommen bei Freunden" mit viel Fachwissen und Projekten online

In ganz Deutschland stehen Kommunen derzeit vor der Herausforderung junge Geflüchtete aufzunehmen und sie beim Ankommen im neuen Land zu unterstützen. Die wachsenden Zahlen machen es erforderlich neue Wege zu gehen und individuelle Lösungen für die eigene Kommune zu entwickeln. Um Sie dabei zu unterstützen, hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" ins Leben gerufen. Ziel ist es, vor Ort Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägern und der Zivilgesellschaft zu stärken und neue zu etablieren.
Das Bundesprogramm Willkommen bei Freunden" ist seit Ende November mit einer neuen Webseite online. Hier wird Fachwissen aufbereitet, Best Practice in der Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten vorgestellt und natürlich finden Sie auch aktuelle Informationen und Veranstaltungen rund um das Thema "junge Geflüchtete". Kernstück der Webseite ist ein Fachportal, dessen Fokus auf den Themen Frühe Bildung, Schule und kommunale Zusammenarbeit liegt.

Unfälle von Kindern vermeiden: Online-Datenbank bietet umfangreichen Überblick

Kinder sind durch Unfälle besonders gefährdet: Sei es zu Hause, beim Spielen draußen, im Straßenverkehr oder im Schwimmbad. Wer gut informiert ist oder Sicherheitsmaßnahmen beachtet, kann die Gefahr von Unfällen bei Kindern deutlich reduzieren. Die Online-Datenbank www.bzga.de/kindersicherheit wurde dazu kürzlich umfassend überarbeitet.
Hierzu erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Die von der BZgA betriebene und von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) „Mehr Sicherheit für Kinder“ redaktionell betreute Datenbank ermöglicht auf dem Gebiet der Kinderunfallprävention einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl von Akteuren, Maßnahmen und Angeboten. Damit erhalten nicht nur Eltern, Lehrerinnen und Lehrer oder Erzieherinnen und Erzieher eine Orientierung, sondern auch die Anbieter selbst können sich über qualitätsgesicherte Angebote zur Unfallverhütung für Kinder in anderen Regionen oder Bundesländern informieren.“
Die Datenbank umfasst etwa 600 Materialien und Maßnahmen, wie Faltblätter, Broschüren, Checklisten, CD-ROM, Poster und Medienpakete, die dazu beitragen sollen, Unfälle bei Kindern zu vermeiden. Sie bietet außerdem Informationen über Projekte, Veranstaltungen und Fortbildungsprogramme, die in Deutschland rund um das Thema Verhütung von Kinderunfällen durchgeführt werden. Fachkräfte wie Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher finden Medienpakete, mit denen sie das Thema Unfallverhütung in ihrem beruflichen Alltag bearbeiten können. Kinderarztpraxen und Beratungseinrichtungen können für Eltern Merkblätter oder Informationsflyer in der Datenbank anfordern.
„Es ist gut und wichtig, dass bereits viele Organisationen über die Verhütung von Kinderunfällen aufklären“, sagt Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG. „Aber wir müssen noch mehr Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Praxis davon überzeugen, dass die Stärkung der Kindersicherheit ein wichtiger Beitrag zur Kindergesundheit ist.“
Die meisten der über 220 in der Datenbank verzeichneten Anbieter kommen aus dem Bereich der Unfallversicherungen, des Öffentlichen Gesundheitswesens, von Krankenkassen, freien Trägern und Initiativen, von Polizei, Familienzentren und Kliniken. Mit qualitätsgesicherter und wirksamer Prävention kann ein Großteil der Kinderunfälle vermieden werden.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Sitz in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Die BAG informiert auf ihrer Webseite www.kindersicherheit.de


Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. vom 19.11.2015

Themenseite der Bundeszentrale für politische Bildung zu Flucht

Auf der Themenseite der bpb finden Sie alle Infoamtionen und Angebote der Bundeszentrale zum Thema Flucht und Zuwanderung. Aktuelle Zahlen, ebenso wie Materialien und Filmtipps, vielleicht für eine Teamsitzung oder einen Elternnachmittag. Die Website finden Sie hier.

Der 100. Kita-Fachtext ist jetzt online – Kinder als Philosophen

Der 100. KiTa-Fachtext steht jetzt online. In ihm beschreiben die Philosoph(inn)en Eva Stollreiter, Vorsitzende des gemeinnützigen Berliner Vereins „Die kleinen Denker. Philosophieren mit Kindern e.V.“ und Alexander Scheidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit an der Fachhochschule Potsdam, wie bereits mit kleinen Kindern in der Kita in alltäglichen Situationen die großen Fragen des Lebens erörtert werden können und mit ihnen philosophiert werden kann. Notwendig sei ihrer Meinung nach vor allem Neugier und Offenheit und ein dialogisches Aufgreifen und Hineindenken in die Themen und Positionen der Kinder. 2011 starteten die Alice Salomon Hochschule (ASH), die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) und FRÖBEL e.V. die gemeinsame Initiative, mit den KiTa-Fachtexten online quasi ein sich ständig erweiterndes Lehrbuch zur Verfügung zu stellen. Inzwischen bietet das Portal vielfältige kindheitspädagogische und entwicklungspsychologische Aufsätzen zum kostenfreien download an. Das Spektrum reicht von der sozial-emotionalen Begleitung von Krippenkindern in wichtigen Situationen wie der Eingewöhnung, dem Essen, Schlafen oder bei Stress, über die Darstellung von pädagogischen Ansätze wie dem der Freinet-Pädagogik oder einer Inklusionspädagogik mit den Schwerpunkten Armut bzw. sexuelle Orientierung bis hin zu einem Artikel über Krippen in der DDR. Autorinnen und Autoren der Texte sind bekannte Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen der Frühpädagogik wie Dörte Weltzien, Kornelia Schneider, Timm Albers oder Lothar Klein, aber auch Fachberater/innen und Master- und Bachelorabsolvent/innen. In den zurückliegenden vier Jahren erwiesen sich die KiTa-Fachtexte als eine wichtige Unterstützung für die Aus- und Weiterbildung von Erzieher/innen, Frühpädagog(inn)en und Sozialpädagog(inn)en. Nach Aussagen von Lehrkräften an Fachschulen sind diese Texte für sie wichtiger als herkömmliche Lehrbücher.
Die wissenschaftliche Leitung der Kita-Fachtexte liegt bei Prof. Dr. Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule Berlin, die Koordination verantwortet die Journalistin und Fortbildnerin Barbara Leitner. Alle Texte sind unter www.kita-fachtexte.de abrufbar. Kontakt zu dem Fachtexte-Team kann man über fachtext@ash-berlin.eu aufnehmen.

Quelle: Pressemitteilung des Koordination-Projekts „KiTa - Fachtexte“ der Alice Salomon Hochschule, FRÖBEL-Gruppe & Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte vom 25.11.2015

Neuer Webauftritt des Online-Familienhandbuchs www.familienhandbuch.de

Seit vielen Jahren bietet das Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik für Eltern, pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie alle Interessierten Informationen zu Bildung und Erziehung sowie rund um das Familienleben an – aktuell, kostenlos und werbefrei. Nun wurde ein Relaunch der Website durchgeführt. Mit einer klaren Struktur, frischem Design und starken Bildern präsentiert sich www.familienhandbuch.de im neuen Look. Der Webauftritt des Online-Familienhandbuches wurde vollständig überarbeitet sowie moderner und benutzerfreundlicher gestaltet. Eine neue, übersichtlichere Rubrikenstruktur und eine unkomplizierte Menüführung erleichtern die Orientierung in der thematischen Vielfalt. Insgesamt bietet das Familienhandbuch ca. 1.000 Fachartikel von renommierten Autorinnen und Autoren. Dazu gibt es täglich eine aktuelle Meldung aus Wissenschaft und Forschung, Politik und Rechtsprechung sowie aus der Fachwelt. Diese Kurzbeiträge bilden ein riesiges Archiv mit reichhaltigen Informationen zu aktuellen familienrelevanten Themen. Mit Hilfe der Suchfunktion finden Nutzerinnen und Nutzer passgenaue Antworten auf ihre Fragen – auf PC, Laptop oder Smartphone. Wie bisher wird das Online-Familienhandbuch laufend durch neue Beiträge thematisch erweitert und aktualisiert. Neu eingerichtet wurde ein Expertenbeirat für das Familienhandbuch. Mitglieder des Expertenbeirats sind Mitarbeiter und Mitarbeiter des IFP sowie externe Experten, die zu den Themenbereichen ihre Fachkenntnisse einbringen und damit die Redaktion bei der Überprüfung der Fachbeiträge sowie in der fachgerechten Aufarbeitung neuer Themen unterstützen. Die Themenschwerpunkte des Online-Familienhandbuchs sind Elternschaft, Bildung und Entwicklung von Kindern aller Altersstufen, häufige Fragen des Familienlebens, Gesundheit und Ernährung, Umgang mit Medien, Bildung und Betreuung in Kita, Schule & Co sowie Informationen zu Unterstützungsangeboten.

Quelle: Pressemitteilung des Staatsinstituts für Frühpädagogik vom 25.11.2015

Gesundheitsförderung - Voll verzuckert

Der Bunte Teller zu Weihnachten ist oft süß - Süßigkeiten und Schokolade gehören zum Fest dazu.

Aber was nehmen wir oder unsere Kinder eigentlich täglich mit vermeintlich "gesunden" Lebensmitteln zu uns? Welchen Effekt hat Zucker auf uns? Was passiert, wenn die Ernährung vor allem aus zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht? Diese Fragen stellte sich der australische Schauspieler und Filmemacher Damon Gameau Im Film "Voll verzuckert - That Sugar Film" und wagte den Selbstversuch. Nicht etwa Limonade, Eiscreme oder Schokolade stehen hier im Mittelpunkt, sondern Lebensmittel, die als „gesund“ verkauft werden: ob fettarmer Joghurt, Müsli, Fruchtriegel, Säfte oder Smoothies. 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker täglich aus ebensolchem „Wellness-Food“ zugeführt – so sah Gameaus Diät unter Aufsicht von Wissenschaftlern und Ernährungsberatern aus. Während seines Experiments reiste Damon Gameau zudem durch die süße, weite Welt des Zuckers und schaute der Lebensmittelindustrie auf die Finger, besuchte Fachleute, Ärzte, Wissenschaftler und nicht zuletzt Zucker-Geschädigte. Der Film läuft derzeit in Deutschen Programmkinos und kann ab Februar 2016 auch auf DVD erworben werden. Zum Film gibt es Begleitmaterial, welches für Kinder und Erwachsene ab 13 Jahren genutzt werden kann. Mehr unter www.vollverzuckert-thatsugarfilm.de

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Sabine Urban
Kinderhilfe/Kindertagesbetreuung
Telefon: 030 8 54 04 - 239
E-Mail: urbans@drk.de

Djamila Younis
Projektleiterin Profilbildung und Qualitätsentwicklung / Hauptaufgabenfeld Kindertagesbetreuung Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
Telefon: 030/ 8 54 04 - 822
E-Mail: younisd@drk.de

Ramona Sikora
Projektleitung »Demokratie leben ‒ von Anfang an! Demokratieförderung in DRK-Kindertageseinrichtungen«
Telefon: 030 8 54 04 - 284
E-Mail: r.sikora@drk.de


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Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
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