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Newsletter
Jugendhilfe
Newsletter Jugendhilfe Juni 2015
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie erhalten heute den Newsletter Jugendhilfe für den Monat Juni.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und einen schönen Sommerauftakt.

 Neues aus dem DRK

Reader Schulsozialarbeit Band 3 erschienen

Unter dem Titel: "Von den Nachbarn lernen - Internationaler Vergleich von Jugendsozialarbeit und Schule" ist der Reader Schulsozialarbeit Band 3 des Deutschen Roten Kreuz e.V. erschienen. Die Publikation vergleicht Strukturen, Konzepte und Entwicklungen des Arbeitsbereiches "Schulsozialarbeit" in den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweiz. Die Autoren Carsten Speck und Thomas Olk stützen sich dabei auf empirische Untersuchungen aus den genannten Ländern und führen zusätzlich einige Beispiele aus den USA und Schweden an. Mit einem Resümee werden die Erkenntnisse zusammengefasst und Impulse für die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in Deutschland gegeben.

Im Rotkreuzshop können Sie die Publikation kostenfrei unter www.rotkreuzshop.de  bestellen. Dort können auch die Bände 1 und 2 geordert werden. Die pdf-Version finden Sie auf unserer Internetseite unter Veröffentlichungen.

Neue Broschüre zum Thema Flüchtlinge erschienen

Unter dem Titel "Gemeinsam mit Flüchtlingen - Angebote des DRK zum Mitmachen" ist eine Broschüre neu erschienen. Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie erleiden den Verlust von Heimat, Familienangehörigen, Gesundheit, Sicherheit und Lebensperspektiven sowie traumatisierende Erlebnisse, oft auch Folter. 

Wir übernehmen Verantwortung: für Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften, als Begleitung auf ihrem schwierigen Weg in eine neue Zukunft in Deutschland, mittels Beratung im Asylverfahren und bei alltäglichen Fragen, die für Flüchtlinge meist von existenzieller Bedeutung sind. Wir verstehen uns zudem als ihre politische Interessenvertretung und fordern Politik und Gesetzgebung dazu auf, dafür zu sorgen, dass Flüchtlinge ein gutes Leben führen können und ihre Menschenrechte gewahrt werden.

Die neu erschienene Publikation "Gemeinsam mit Flüchtlingen - Angebote des DRK zum Mitmachen" richtet sich an Menschen, die sich im DRK ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren wollen, informiert über Grundlagen der Flüchtlingshilfe und Mitwirkungsmöglichkeiten.

5000 Exemplare wurden über den Bereich Migration aktuell den Landesverbänden zur Verfügung gestellt, die auch Auskunft über weitere Bezugsmöglichkeiten geben können.

Die pdf-Version finden Sie auf unserer Internetseite unter Veröffentlichungen.

Einladung Fachtagung "Jugendsozialarbeit in Bewegung" am 7./8. Oktober 2015

Die Veranstaltung wird federführend durch das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen der Aufgaben im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit durchgeführt.

Im Mittelpunkt der bundesweiten Fachtagung steht der Themenkomplex „Körper, Bewegung und Tanz in der Jugendsozialarbeit“. Ein zentrales Element in der sozialen Arbeit ist die Kommunikation, die ohne Körper und Bewegung nicht denkbar ist. Jedoch gerät die Reflektion dieser Aspekte aus theoretischer und praktischer Perspektive meist zu kurz. Vor allem tiefer liegende Dimensionen geraten aus dem Blick, wie etwa die Betrachtung des Körpers als Träger sozialer Ungleichheit, als Verkörperung gesellschaftlicher Normen oder als unhintergehbares Kommunikationsmittel. Ziel dieser Fachtagung ist es, mit Blick auf die Schulsozialarbeit diese Themen auf praktischer und theoretischer Ebene aufzugreifen und neue Impulse für die Fachpraxis sowie den Fachdiskurs zu setzen. Es sind keine besonderen Tanz- oder Bewegungskenntnisse erforderlich. 

Anmeldungen sind nur online möglich unter: http://drk-kinder-jugend-familienhilfe.de/veranstaltungen.htm

Termin: Mittwoch, 07. Oktober (12:30) bis Donnerstag, 08. Oktober 2015 (14 Uhr)

Veranstaltungsort: Uferstudios Uferstraße 8/23 13357 Berlin www.uferstudios.com

Anmeldeschluss: 01. September 2015

Kosten: Die Teilnahmegebühren betragen 40,00 €. Eine Rechnung wird Ihnen nach der Veranstaltung zugesandt.

Den Flyer mit Programm finden Sie hier.

 Fachpolitische Neuigkeiten

Positionspapier des DRK zum Thema Inklusion erschienen

Spätestens seitdem die UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 in Deutschland geltendes Recht geworden ist, sind Inklusion und Teilhabe in aller Munde. Aber was meinen diese beiden Begriffe? Was bedeuten sie konkret für die Wohlfahrtspflege unseres Verbandes?´

Das neue erschienene Positionspapier des DRK richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte der DRK-Wohlfahrtspflege. Es erläutert, was wir unter Inklusion und Teilhabe verstehen, um alle dabei zu unterstützen, sich in der Debatte zurecht zu finden und eigene Ideen entwickeln zu können. Der Verband soll im Umgang mit dem Thema gestärkt werden. Nach einer übergreifenden Verständigung wird in Kapitel 4 der Fokus auf einzelne Tätigkeitsfelder, wie auch der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gelegt und Wege zu einer inklusiveren DRK-Wohlfahrtspflege vorgeschlagen. Die Erarbeitung des Papiers geht unter anderem auf eine Initivative aus der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zurück. Den Wunsch nach einer verbandlichen gemeinsamen Verständigung zur Inklusion und Teilhabe sind wir mit diesem Papier einen Schritt näher. Das Positionspapier ist sehr gut für die innerverbandliche Auseinandersetzung gedacht, zeigt aber auch nach außen das Verständig, welches das DRK von Inklusion und Teilhabe hat.

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert Ausbildung für junge Flüchtlinge

Am 20. Juni war Weltflüchtlingstag. Anlässlich dieses Tages fordert der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit ausbildungsvorbereitende und -unterstützende Maßnahmen auch für junge Flüchtlinge in Deutschland. Für Jugendliche, die als Asylsuchende in Deutschland leben, sind Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) – so etwa die Ausbildungsbeihilfen/BAB – sowie der Ausbildungsförderung nach SGB III erst nach 15 Monaten zugänglich. Für diese jungen Menschen ist das ein zu langer Zeitraum.

"Die Politik ist gefordert, Ausbildungsmöglichkeiten für alle zu schaffen – unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status!", fordert Doris Beneke, die Sprecherin des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit.

Der Kooperationsverbund plädiert für:

  • eine umgehende Sprachförderung
  • die Möglichkeit zur Teilnahme an Jugendintegrationskursen
  • einen sicheren Aufenthalt während der Ausbildung
  • den Zugang zu allen Unterstützungsleistungen während der Berufsausbildung

Beneke macht deutlich, dass Jugendsozialarbeit auch junge Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus erreichen, verlässlich begleiten und gezielt fördern will. So sollen alle Jugendlichen in Deutschland eine Chancen auf einen Schul- oder Berufsabschluss erhalten und ihre Potenziale verwirklichen können.

Weitere Informationen und die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: http://www.jugendsozialarbeit.de/pm_19_06_2015

 Fördermittel und Ausschreibungen

Modellprojekt zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmißhandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V. führt von 2015 bis 2018 ein bundesweites Modellprojekt zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen durch. Das Projekt verfolgt das Ziel, Mädchen und Jungen mit Behinderung nachhaltig vor (sexualisierter) Gewalt in Institutionen zu schützen. Gesucht werden bundesweit 100 (teil-) stationäre Einrichtungen, die in den nächsten Jahren am Modellprojekt teilnehmen möchten.

Ziel des Modellprojektes ist die gezielte und nachhaltige Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Einrichtungen. Hierzu werden bundesweit 80 - 100 Einrichtungen gesucht, in denen von 2015 bis 2018 modellhaft drei zentrale Maßnahmen durchgeführt werden:

 

  • Implementierung/Optimierung von Kinderschutzkonzepten auf Grundlage der 2011 vom Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ veröffentlichten Leitlinien,
  • Sensibilisierung und Qualifizierung von Leitungskräften und MitarbeiterInnen dieser Einrichtungen zum Thema sexualisierte Gewalt,
  • Durchführung und Implementierung von Präventionsmaßnahmen für dort lebende Mädchen und Jungen.

 

Die Projekt-Ergebnisse sollen u.a. in Form von „Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Kinderschutzkonzepten sowie zur Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen und Präventionsprogrammen in Einrichtungen der Behindertenhilfe“ veröffentlicht werden. Die bundesweite Ausschreibung des vom Bundesfamilienministerium geförderten und von Frau Verena Bentele unterstützen Modellprojektes: BeST – Beraten und Stärken zum Schutz von Mädchen und Jugend mit Behinderung vor (sexualisierter) Gewalt in Institutionen startet jetzt.

Alle weiteren Informationen zu dem Modellprojekt finden Sie auf der Internetseite der DGfPI

Projektförderung "MeinLand - Zeit für Zukunft"

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) lädt im Rahmen des Programmes "MeinLand – Zeit für Zukunft" dazu ein, Fördermittel zu beantragen. 

Falls Sie im Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2017 Schreib- oder Fotowerkstätten, Videoworkshops, Medienwerkstätten oder Ausstellungen mit 14 bis 18 jährigen bildungsbenachteiligten Jugendlichen realisieren möchten, können Sie Ihre Interessenbekundung (eine Antragsskizze und Kalkulation) bis zum 31.07.2015 einreichen. Sie können auch mehrere Maßnahmen jahresübergreifend beantragen. Alle notwendigen Infos zum Programm und zu den Fördermöglichkeiten, die Antragsskizze und das Kalkulationsblatt finden Sie auf www.tgd.de/projekte/meinland-zeit-fur-zukunft.

Quelle: Türkische Gemeinde in Deutschland

 Veranstaltungen

Von Care-Leavern lernen!

17. und 18. September 2015 in Berlin

Care-Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in stationären Erziehungshilfen (Pflegefamilien, Heimen, Wohngruppen, Kinderdorffamilien) verbracht haben und von dort ihren Weg ins Erwachsenenleben beginnen. Sie sind im Hinblick auf ihre Bildungschancen, ihre ökonomische Absicherung, aber auch hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Situation benachteiligt. 

Die Fachtagung „Von Care-Leavern lernen!“ setzt an den Erfahrungen von jungen Menschen im Übergang aus der Erziehungshilfe an. Care-Leaver wirken als Expertinnen und Experten in eigener Sache im gesamten Programm mit. So entsteht Raum für einen Austausch über die aktuelle Fachdiskussion zu Übergängen aus der stationären Erziehungshilfe und zu den Erfahrungen von jungen Menschen, die diesen Übergang selbst erlebt haben.

Veranstalter: SOS-Kinderdorf e.V., Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) und Stiftung Universität Hildesheim.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite SOS-Fachportal

Anspruch und Wirklichkeit in der Heimerziehung - Unmögliches möglich machen?

IGfH-Fachtag am 07. Oktober 2015 in Frankfurt am Main

Im Rahmen des Fachtages „Anspruch und Wirklichkeit in der Heimerziehung – Unmögliches möglich machen?“, der von der IGfH-Fachgruppe Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen veranstaltet wird, sollen aktuelle thematische Schwerpunkte der Heimerziehung mit Mitarbeiter_innen „an der Basis“ sowie mit Kolleg_innen von Jugendämtern bearbeitet werden. Ziel ist es, Anregungen und Optionen für eine gelingende Umsetzung im pädagogischen Alltag zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der IGfH

Zielsysteme in der Eingliederungshilfe SGB VIII und XII

Vom 14. bis 15. September 2015 führt der Deutsche Verein erstmalig eine Akademietagung mit dem Titel „Ziele entwickeln und Klienten gerecht formulieren - Aufbau und Verfahrensweisen von Zielsystemen und deren praxisnahe Entwicklung für Leistungserbringer in der Eingliederungshilfe SGB VIII und XII“ in Augsburg durch.

Schwerpunkte im Verlauf der Akademietagung sind:

  • Die Bedeutung von Zielen in der Hilfeplanung (Hilfe- und Gesamtpläne)
  • Vorstellung eines dreistufigen Zielsystems zur Einzelfallsteuerung im Rahmen von Hilfe- und Gesamtplänen
  • Umfangreiches Training des Zielsystems anhand von praktischen Fällen
  • Überlegungen für den Transfer in die eigene Organisation 

Die Anmeldung kann online erfolgen: www.veranstaltungen.deutscher-verein.de

(Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Hanna Geier
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 286
E-Mail: geierh@drk.de

Dr. Oliver Trisch
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 226
E-Mail: trischo@drk.de 

Alexandra Hepp
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 384
E-Mail: heppa@drk.de

Janine Stückemann
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 241
E-Mail: stueckej@drk.de


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Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727