Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

Newsletter
Jugendhilfe
Newsletter Jugendhilfe April 2015
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Anschreiben

Liebe Leser_innen,

wir freuen uns, Ihnen den Newsletter Jugendhilfe im DRK nun in neuem Design präsentieren zu können. In diesem Newsletter werden wir künftig interessante Hinweise aus den Arbeitsfeldern Jugendsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung und Offene Kinder- und Jugendarbeit zusammen führen.

Die An- und Abmeldung wird durch das neue Format deutlich erleichtert, den Link dazu finden Sie ganz unten im Newsletter. Sie können den Newsletter direkt in Ihrem E-Mail Programm lesen oder über den Klick auf den Link in der Kopfzeile direkt auf der Website.

Gerne können Sie auch Artikel und Themen für den Newsletter vorschlagen, senden Sie dazu eine Mail an jugendhilfe@drk.de.

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Peggy Ziethen, Rüdiger Fritz und Oliver Trisch

 Neues aus dem DRK

Christian Reuter ist neuer DRK-Generalsekretär

Seit dem 01.04.2015 ist Christian Reuter neuer Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Roten Kreuz e.V. Der Diplom-Volkswirt und gebürtige Münsteraner war zuvor seit 2011 Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. "Menschen in Not zu helfen - darin sehe ich die Hauptaufgabe des Deutschen Roten Kreues. Dabei mitwirken zu können, sehe ich als großes Geschenk an und bin sehr dankbar dafür", sagte Christian Reuter zu Beginn seiner Tätigkeit.

Link zur DRK-Homepage:

http://www.drk.de/ueber-uns/drk-verbandsstruktur/vorstand.html

 Aktuelles aus der Bundespolitik

Berufsbildungsbericht 2015 veröffentlicht

Das Bundeskabinett hat am 16. April den Berufsbildungsbericht 2015 veröffentlicht. Dieser zeigt, dass das duale System in Deutschland eine wichtige Säule für Deckung des aktuellen Fachkräftebedarfs ist. Mit 7,4 % hat Deutschland im europäischen Vergleich die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa. Die Ausbildungslage hat sich seit 2005 stetig verbessert. So ist die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 13,1 % leicht zurückgegangen. 

Allerdings zeigen die Zahlen des Berichts auch, dass weiterhin eine erhebliche Anzahl junger Menschen nicht von der guten Situation am Ausbildungsmarkt profitieren kann. Neben den 20.872 jungen Menschen, die als unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gezählt werden, sind zusätzlich 60.316 Jugendliche trotz einer Übergangslösung weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle.

Link zum Download des Berichts

Assistierte Ausbildung

Die Assistierte Ausbildung wird Wirklichkeit! Die Bundesagentur für Arbeit hat unlängst die Ausschreibung zur Assistierten Ausbildung nach § 130 SGB III veröffentlicht. Den Paragraphen wird man erst ab 01.05.2015 in den entsprechenden Verzeichnissen finden, da er an diesem Tag - sinnigerweise dem Tag der Arbeit - in Kraft tritt. In der Bundestagsdrucksache 18/4114 wurde der vorgesehene Gesetzestext veröffentlicht. Weitere nützliche Hinweise finden sich auch auf den Seiten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) unter http://www.bibb.de/de/1301.php

Stärkung der Zusammenarbeit von Schule und Kinder- und Jugendhilfe

Der Deutsche Verein hat Empfehlungen für die Sicherstellung und Weiterentwicklung eines flächendeckenden, verläßlichen und qualitativ hochwertigen Angebotes der Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder im schulpflichtigen Alter verabschiedet. Insbesondere wird darin eine Stärkung der Zusammenarbeit von Schule und Kinder- und Jugendhilfe gefordert. Das ausführliche Dokument können Sie im angehängten Link downloaden. 

Der Download ist hier möglich:

http://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/Kinder_und_Jugendhilfe/Empfehlungen-des-Deutschen-Vereins-zur-oeffentlichen-Erziehung-Bildung-und-Betreuung-von-Kindern-im-Alter-von-Schuleintritt-bis-zum-vollendeten-14.-Lebensjahr

Junge Flüchtlinge

Die Bundesregierung plant eine Neuregelung der Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Bislang ist das Jugendamt zuständig, in dessen Bereich die Minderjährigen erstmalig aufgenommen werden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bereitet zur Zeit einen Gesetzentwurf vor, nach dem auch bei minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen eine (bundesweite) Verteilung nach dem so genannten Königssteiner Schlüssel erfolgen soll. Zu den Eckpunkten des Gesetzentwurfes haben sich bereits unterschiedliche Verbände geäußert.

Auf unserer Webseite stellen wir die aktuellen Materialien zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Jugendhilfeportals: https://www.jugendhilfeportal.de/fokus/fluechtlingspolitik/

 Fördermittel

Aktion Mensch fördert Flüchtlingssozialarbeit

Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Die Aktion Mensch fördert Dienste und Projekte der Kinder- und Jugendhilfe, die junge Flüchtlinge begleiten, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken und den Auf- und Ausbau von Netzwerken zum Ziel haben.

Unterstützung von Menschen mit Traumaerfahrung

Sehr viele schutzsuchende Flüchtlinge sind traumatisiert und benötigen professionelle Unterstützung. Zudem ist der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe vielen Flüchtlingen mit Behinderungen versperrt. Daher will die Aktion Mensch dazu beitragen, dass Dienste und Projekte aufgebaut werden, die Menschen mit Traumaerfahrung den Zugang zu gesundheitlicher- und sozialer Versorgung ermöglichen.

Begegnung ermöglichen, Ehrenamtliches Engagement fördern

Die Aktion Mensch will dazu beitragen, dass Flüchtlinge und Asylsuchende von Beginn ihres Aufenthaltes in Deutschland an die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben teilzuhaben und auf Augenhöhe mit allen anderen Menschen zu kommunizieren. Wesentliche Voraussetzung hierfür ist Begegnung. Um das große Potential an ehrenamtlichem Engagement aufzugreifen und zu unterstützen, fördert die Aktion Mensch insbesondere Projekte zur Gewinnung, Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen oder zur Ausbildung und Qualifikation von Multiplikatoren. Das sind zum Beispiel Projekte zu den Themen Ehrenamtlichenmanagement, gemeinwesenorientierte Arbeit, Stadtteilarbeit, Tagesstruktur, Patenschaften, etc.

Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier:

https://www.aktion-mensch.de/projekte-engagieren-und-foerdern/foerderung/foerderprogramme/menschen-in-besonderen-sozialen-schwierigkeiten.html

 Tipps für Literatur und Veranstaltungen

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Das neue Heft der Zeitschrift der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) befasst sich mit dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz. Dieser stand lange Zeit im Windschatten einer eher ordnungsrechtlichen Perspektive auf den Kinder- und Jugendschutz. Die Autorinnen und Autoren legen ihren Fokus auf die Umsetzung des in §14 SGB VIII verankerten erzieherischen Kinder- und Jugendschutz und schärfen den Blick auf die vielfältigen Bedeutungszusammenhänge dieses wichtigen sozialpädagogischen Handlungsfeldes.

Das Heft kann zum Preis von 16,00 Euro beim Herausgeber bestellt werden. Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030/40040333 oder per Mail: kjug@bag-jugendschutz.de 

Link zur Zeitschrift:

http://www.kjug-zeitschrift.de/kjug-22015-der-erzieherische-kinder-und-jugendschutz-%c2%a7-14-sgb-viii/

Link zur Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz:

http://www.bag-jugendschutz.de/

Sozialräumlich ausgerichtete, integrierte Erziehungshilfen

Fachtag der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) am 26. Juni in Hamburg

Wie entwickelt sich aktuell die konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung? Wie sehen deren Möglichkeiten und Grenzen sowie Beispiele gelingender Praxis aus? Wie funktionieren die Kooperation und Verzahnung von einzelfallbezogenen Hilfen zur Erziehung und Regelangeboten (wie z.B. Schule, Kita etc.)? Quelle: IGfH

Link zum Tagungsprogramm:

http://www.igfh.de/cms/sites/default/files/IGfH-Fachtag-Integrierte-Erziehungshilfen-2015-Online.pdf

 Linktipps

InkluMat für die Kinder- und Jugendarbeit

Praxisbox InkluMat: Kinder- und Jugendarbeit fit für Inklusion machen: Wie lässt sich Inklusion in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit gelingend umsetzen? Auf der Internetplattform InkluMat finden Einrichtungen, Organisationen, Vereine oder Verbände Werkzeuge zur Gestaltung von Inklusion in der Praxis.

Hier geht es zum InkluMat

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Hanna Geier
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 286
E-Mail: geierh@drk.de

Dr. Oliver Trisch
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 226
E-Mail: trischo@drk.de 

Alexandra Hepp
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 384
E-Mail: heppa@drk.de

Janine Stückemann
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 241
E-Mail: stueckej@drk.de


Alle angegebenen Informationen über externe Veranstaltungen, Wettbewerbe, Kampagnen, Links etc. haben wir gründlich recherchiert. Für dennoch enthaltene Fehler übernehmen wir keine Gewähr.

Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, klicken Sie bitte einfach hier.

Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 122123471
Steuernummer für Körperschaften: 27/630/50727