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Newsletter
Jugendhilfe
Newsletter Jugendhilfe 3. Quartal 2017
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt
 Aktuelles

Neuer Newsletter

Der Newsletter der DRK Jugendhilfe erscheint jetzt nach einer längeren Zeit der Unterbrechung wieder regelmäßig – ab sofort immer einmal im Quartal!

Die neuen Rubriken des Newsletters sind:

  • Aktuelles aus dem DRK
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Tipps und Links

Viel Spaß bei der Lektüre und einen angenehmen Sommer wünscht das Newsletter Team der DRK Jugendhilfe im Generalsekretariat.

 Veranstaltungen

Fachtagung: "Jugendsozialarbeit in Bewegung. Körper & Bewegung im Kontext von Prävention und Intervention"

Datum: 17. und 18.10.2017

Ort: Berlin

Anmeldeschluss: 01. September 2017

Die Breite der Möglichkeiten und die positiven Effekte des Einbezugs von Körper und Bewegung werden - auch in der Jugendsozialarbeit - bislang wenig systematisch in den Blick genommen und für die eigene Arbeit nutzbar gemacht. Im Mittelpunkt der bundesweiten Fachtagung steht daher der Themenkomplex Körper und Bewegung. In verschiedenen Praxisworkshops sollen die Möglichkeiten an Prävention und Intervention veranschaulicht werden, so z.B. in der Arbeit mit jungen Menschen im Starfvollzug, in der Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrungen oder in der Schule. Der Fokus liegt dabei auf dem eigenen Erleben verschiedener Methoden und Ansätze. Die einführenden Vorträge befassen sich mit der Frage nach Schnittmengen und Unterschiedlichkeiten zwischen Kulturarbeit und Sozialer Arbeit/Jugendsozialarbeit sowie dem Thema Persönlichkeitsentwicklung durch Tanz.

Ziel der Fachtagung ist es, neue Impulse für die Fachpraxis sowie den Fachdiskurs zu setzen. Es sind keine besonderen Tanz- oder Bewegungserfahrungen erforderlich.

Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte, Verantwortliche bei Trägern bzw. in Kommunen sowie Multiplikator_innen aus Schule und der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Jugendsozialarbeit. Die Veranstaltung wird federführend durch das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen der Aufgaben im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit durchgeführt.

Kosten: 60 € mit Übernachtung bzw. 30 € ohne Übernachtung

Zur Anmeldung und weiteren Infos zum Programm gelangen Sie hier.

DRK-Jahrestagung Jugendsozialarbeit: "Junge Menschen & ihre Erfahrungen mit Flucht, Migration & Rassismus - Bedeutung & Anforderungen für die Praxis der JSA“

Datum: 24.- 27.10.2017

Ort: Freiburg

Anmeldeschluss: 28. August 2017

Deutschland ist eine (junge) Migrationsgesellschaft: Mehr als 50% der Flüchtlinge, die meisten darunter mit langfristiger Bleibeperspektive in Deutschland, sind jünger als 25 Jahre. Jungen Menschen mit Migrationserfahrung Inklusion und Teilhabe in sozialen Netzwerken zu ermöglichen, ist eine aktuell zentrale Aufgabe für nahezu alle Bereiche der Jugendsozialarbeit. Das erfordert seitens der Fachkräfte der Jugendsozialarbeit ein spezifisches Wissen um veränderte Anforderungen ihrer Berufspraxis, neue transkulturelle Sichtweisen und Kompetenzen.

Dazu gehören z.B.:ein grundlegendes Faktenwissen über die aktuelle Migrations- und Asylpolitik, Wissen über mit Flucht und Migration verbundene Psychotraumata / emotionale Belastungen, Wissen / Reflexion der Ergebnisse der aktuellen Migrations- und Rassismusforschung, Pädagogische Handlungskompetenz im Umgang mit Jungen Menschen mit spezifischen Flucht-, Migrations- und Rassismuserfahrungen etc.

Auf der diesjährigen Jahrestagung wollen wir uns mit diesen Aspekten vertiefend auseinandersetzen und gemeinsam in einen fachlichen Austausch darüber kommen. Eingeladen sind ausschließlich Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe der DRK- Landes- und Kreisverbände.

Kosten: 150 €

Anmeldung und weitere Infos zum Programm unter hier.

Fachtagung der BAG ÖRT: "Be(nach)teiligt! – Partizipation und Politische Bildung im Kontext von Jugendsozialarbeit“

Datum: 27. und 28.09.2017

Ort: Berlin

Anmeldeschluss: 4. September 2017

Die jährlich stattfindende Fachtagung der BAG ÖRT widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Partizipation und Politische Bildung im Kontext von Jugendsozialarbeit“. Partizipation und politische Bildung stehen in einem engen Wechselverhältnis zueinander: politische Bildung ist eine grundlegende Voraussetzung für die Partizipation benachteiligter Jugendlicher - Partizipation erfolgt durch die Möglichkeit, Angebote der politischen Bildung wahrzunehmen. Im Rahmen der Fachtagung werden folgende Fragen näher in den Blick genommen:

  • Warum hat Jugendsozialarbeit auch einen Auftrag der politischen Bildung für junge Menschen?
  • Was kann, soll und muss Jugendsozialarbeit im Kontext von politischer Bildung und Partizipation leisten?
  • Wie kann politische Bildungsarbeit im Kontext von Jugendsozialarbeit gelingen?

Kosten: 130 €

Anmeldung und weitere Infos zum Programm unter: sekretariat@bag-oert.de

IDA-Workshop: „Ist doch normal, oder?“ – Diversitätsbewusstsein in Einrichtungen der Jugend- (bildungs-)arbeit entwickeln und verankern

Datum: 13. bis 15.10.2017

Ort: Hannover

Anmeldeschluss: 8. September 2017

Die Gesellschaft, in der wir leben, ist geprägt von Diskriminierung und Ungleichheit. Der Zugang zu Ressourcen und Institutionen ist u. a. davon abhängig, wie Menschen im Hinblick auf unterschiedliche Differenzlinien — etwa Religion, sexuelle Orientierung, Geschlecht, soziale und ethnisierte Herkunft oder Gesundheit – positioniert werden.

Diese Differenzlinien und ihre diskriminierenden Folgen wirken sich auch auf die Jugend(verbands)- und Bildungsarbeit aus. Sie werden relevant im Verhältnis zwischen Pädagog_innen und Adressat_innen, Haupt- und Ehrenamtlichen, zwischen Kolleg_innen oder in Kooperationen zwischen Einrichtungen. Dabei äußern sie sich nicht nur im direkten Kontakt zwischen Menschen, sondern prägen auch die Strukturen und Routinen von Einrichtungen oder die Materialien, mit denen gearbeitet wird. Diskriminierende Strukturen wirken daher oft unbeabsichtigt, z. B. weil Vorstellungen davon, was und wer als „normal“ angesehen wird, aber auch was als „normal“ in der Einrichtung gilt, Menschen ausschließen und abwerten können. Ein diskriminierungskritischer Diversitätsansatz thematisiert in diesem Zusammenhang sowohl die eigene Haltung und das eigene Verhalten als auch die ausschließenden Wirkungen von Institutionen und Strukturen.

Dabei geht es nicht darum, den Zeigefinger zu erheben, sondern um die Fragen,

  • wie eine diskriminerungskritische Entwicklung des eigenen Verbandes aussehen kann,
  • welcher Voraussetzungen und Bedingungen sie bedarf,
  • was Theoriegrundlagen sein können,
  • welche Tools und Methoden sich anbieten und
  • wie jede_r im Arbeitsalltag Impulse setzen kann, um eine ehrliche, selbstkritische, aber auch motivierende Reflexion der Normalität in der eigenen Einrichtung oder in den eigenen Zusammenhängen anzustoßen.

Der Workshop richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche, die in der Jugend(verbands)- und Bildungsarbeit tätig sind.

Kosten:

  • 20 Euro: für Menschen ohne oder mit wenig Einkommen (nach Selbsteinschätzung/ohne Nachweis)
  • 40 Euro: wenn der_die Arbeitgeber_in den Beitrag nicht übernimmt
  • 60 Euro: wenn der_die Arbeitgeber_in den Beitrag übernimmt

Anmeldung und weitere Infos zum Programm unter: Info@idaev.de

 Veröffentlichungen

UBSKM-Positionspapier: "Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verhindern - Betroffenen Unterstützung, Hilfe und Anerkennung ermöglichen"

Am 23. Mai 2017 hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) gemeinsam mit dem bei seinem Amt angesiedelten Beirat, dem Betroffenenrat und im Einvernehmen mit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs Empfehlungen an Politik und Gesellschaft verabschiedet, um die Unterstützung im Kampf gegen sexuellen Kindesmißbrauch und seine Folgen über die 18. Legislaturperiode hinaus zu verstärken und befristeten Minimallösungen bei Schutz, Hilfe, Forschung und Aufarbeitung ein Ende zu setzen.

Auch das DRK ist seit Januar 2016 erneut Vereinbarungspartner des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und angehalten, sich dauerhaft für den wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und optimale Hilfe im Fall der Fälle einzusetzen.

Das Positionspapier: "Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verhindern - Betroffenen Unterstützung, Hilfe und Anerkennung ermöglichen" steht auf www.beauftragter-missbrauch.de als Download in der Rubrik "Presse&Service" zur Verfügung.

Handreichung: Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind

Gemeinsam sind UNICEF Deutschland und der Bundesfachverband umF e.V. der Frage nachgegangen, wie sich der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien gestaltet, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind. In diesem Rahmen wurden schriftliche Rückmeldungen und telefonische Interviews mit Mitarbeitenden aus Jugendämtern, Beratungsstellen und Flüchtlingsunterkünften aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet. Daraus ist eine Handreichung für Jugendämter entstanden.

Das Ziel dieser Handreichung ist es, eine fachpolitische Diskussion anzustoßen und dazu einen Beitrag zu leisten, indem anhand konkreter Beispiele und Handlungsempfehlungen aufgezeigt wird, wie sich der Rechtsanspruch geflüchteter Kinder und Jugendlicher auf Leistungen, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis umsetzen lässt.

Zur Handreichung gelangen Sie direkt hier

 Tipps und Links

NEU: Online-Portal "Angebote und Projekte aus der DRK-Jugendsozialarbeit"

Der DRK-Bundesverband entwickelt ein Online-Portal, auf dem sich Angebote und Projekte aus der DRK-Jugendsozialarbeit und angrenzenden Themenfeldern der Jugendhilfe vorstellen können.

Hierzu entsteht eine deutschlandweite Übersicht auf der Website der DRK-Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die ersten Projekte und Angebote präsentieren sich dort bereits.

Hier gelangen direkt Sie zum Online Portal!

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 ausgeschrieben

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 – Hermine-Albers-Preis – in den Kategorien Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe ausgeschrieben. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis – Hermine-Albers-Preis – wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet und vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ alle zwei Jahre verliehen.

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden.

Hier gelangen Sie zum ausführlichen Ausschreibungstext.

Einsendeschluss: 31. Oktober 2017.

Neues Themenportal Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Das neue Themenportal Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet aktuelle Informationen zu diesen Themen:

Inklusive Bildung in Deutschland: Das aktuelle Überblicksheft vergleicht die Situation der Umsetzung inklusiver Bildung in Schule und beruflicher Bildung in den Bundesländern. Die Grundlage bilden 16 Länderhefte, die Sie auch auf dem Themenportal abrufen können.

Integration in Deutschland: Auf Basis der Konferenz "Integration durch Bildung" des Netzwerk Bildung wurden das Konzeptpapier für Schule und das Konzeptpapier für Ausbildung entwickelt. Sie zeigen, welche konkreten Schritte zur Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen beitragen. Best practice-Beispiele ergänzen die Konzepte.

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Hanna Geier
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 286
E-Mail: geierh@drk.de

Dr. Oliver Trisch
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 226
E-Mail: trischo@drk.de 

Alexandra Hepp
Jugendsozialarbeit
Telefon: 030 8 54 04 - 384
E-Mail: heppa@drk.de

Janine Stückemann
Jugendhilfe
Telefon: 030 8 54 04 - 241
E-Mail: stueckej@drk.de


Alle angegebenen Informationen über externe Veranstaltungen, Wettbewerbe, Kampagnen, Links etc. haben wir gründlich recherchiert. Für dennoch enthaltene Fehler übernehmen wir keine Gewähr.

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Deutsches Rotes Kreuz e.V. • DRK-Generalsekretariat • Carstennstraße 58 • 12205 Berlin
Telefon: 030 8 54 04 - 0 • Telefax: 030 8 54 04 - 450 • drk@drk.de • www.drk.de
Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: 95VR590Nz
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