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Newsletter
Familienhilfe
Newsletter Familienhilfe Februar 2016
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Anschreiben

Liebe Leser_innen,

unser aktueller Newsletter enthält eine Fülle von Informationen sowohl aus dem Bundesverband als auch aus  Politik, Verbände, Fachöffentlichkeit und Medien. Das Thema Flüchtlinge und geflüchtete Familien ist vielfältig vertreten.

Ganz besonders möchte ich auf unsere Veranstaltung vom 23.06.-24.06.2016 hinweisen "Inklusion in der Familienbildung". Erinnern möchte ich Sie auch an unsere Kampagne "Näher am Menschen sein" zur Gewinnung von Kursleitungen mit den hierzu entwickelten Printmedien.

Gerne können Sie uns Informationen, die von bundesweitem Interesse sind, zukommen lassen. Senden Sie diese an: yuezenue@drk.de

Die An- und Abmeldung wird durch dieses Format deutlich erleichtert. Sie können den Newsletter direkt in Ihrem E-Mail Programm lesen oder über den Klick auf "HTML" Ansicht direkt auf der Website.

Eine kurzweilige Lektüre wünscht Ihnen

Ümit Yüzen

 Neues aus dem DRK

Neuer Bereichsleiter des Bereichs 4, Jugend und Wohlfahrtspflege im GS

Seit 01.02.2016 ist Herr Dr. Joß Steinke neuer Bereichsleiter des Bereichs 4 im DRK Generalsekretariat. Zuvor war Herr Dr. Steinke über vier Jahre Leiter der Abteilung Arbeit/ Soziales/Europa im AWO Bundesverband.

"Stark für Erfolg": Evaluation und abschließende Dokumentation

Mit "Stark für Erfolg - Begleitung von Kind und Familie bei Bildungsübergängen" wurden zwischen 2012 und 2015 Methoden und Vorgehensweisen erprobt, um durch niedrigschwellig Begleitung und Beratung von zugewanderten Familien eine gelingende Unterstützung von Eltern für die Bildungsverläufe ihrer Kinder zu erreichen.

Im letzten Jahr beschäftigte sich das Projekt mit der nachhaltigen Verankerung dieser Eltern- und BIldungsbegleitung in den Kommunen. Die abschließende Veröffentlichung des bundesweiten Praxisprojektes "Eckpunkte nachhaltiger Eltern- und Bildungsbegleitung" sowie die Evalaution über die Erprobung verschiedener "Vorgehensweisen zur nachhaltigen Verankerung der Eltern- und Bildungsbegleitung in kommunalen Strukturen" liegen nun vor.

"Wertebildung in Familien"

Neues Vorhaben

2016 richtet sich das träger- und verbändeübergreifende Projekt Wertebildung in Familien (gefördert vom BMFSFJ, in Trägerschaft des DRK GS) neu aus. Nach der Entwicklung einer wertesensibilisierenden Praxis der Familienbildung und der Erprobung von Social Media-Kanälen soll nun ein neues Modul für die Schulung von Elternbegleitern entwickelt werden. Thematische Schwerpunkte sollen Elternbegleitung und Wertebildung für neu zugereiste Familien sein. Im Rahmen des Bundesprogramms "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" werden dazu auf 30 bundesweit stattfindenden Regionaltreffen Workshops für bereits ausgebildete Elternbegleiter angeboten und entsprechende Materialien entwickelt und bereitgestellt. Ab 2017 soll daraus dann ein zusätzliches festes Modul für die Ausbildung der Elternbegleiter entstehen. So fließen die umfangreichen Ergebnisse aus Praxis und Theorie rund um die Themen Werte, Familie, Familienbildung und Interkulturalität der zurückliegenden Projektphasen nun auch in die Ausbildung der Elternbegleiter ein. Mehr Infos zum Projekt unter www.wertebildunginfamilien.de

Das Inspirations- und Arbeitsbuch

Das Praxishandbuch liefert eine Fülle von Ideen, Anregungen und Beispielen zur Wertebildung im pädagogischen und familiären Alltag.

Zum Praxishandbuch

DRK schließt Vereinbarung mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmißbrauchs

Als einer der ersten Verbände hat das DRK am 13.01.2016 eine weiterführende Vereinbarung zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch unterzeichnet. DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg sagte bei diesem Anlass: „Die Angebote des DRK für Kinder- und Jugendliche sind vielfältig. Sie sollen bei uns nicht nur gut betreut werden, sondern bei Gewalterfahrungen auch Schutz und Zuspruch finden. Selbstverständlich wollen wir auch sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche bestmöglich vor sexualisierter Gewalt geschützt werden.“

Zur Pressemitteilung

Best Practice in der Väter- und Großväterarbeit und Großelterndiensten des DRK

Dokumentation der Informations- und Fortbildungsveranstlatung am 09.06.-10.06.2015 in Bielefeld

In der Broschüre werden rotkreuzpolitische und pädagogische Grundlagen, Best Practice und gute Praxiserfahrungen in der sozialen Arbeit im DRK mit Vätern und Großvätern und deren Kindern bzw. Enkeln aus- und vorgestellt sowie diskutiert. Unter anderem werden Standpunkte und Erfahrungen zu den Großelterndiensten im DRK aufgezeigt. Die Väter- und Großväterarbeit trägt zur Stärkung der Familienarbeit und –bildung bei, indem Väter und Großväter in auf sie zugeschnittene Freizeit- und Bildungsangebote des DRK einbezogen und damit besser befähigt werden, ihre Erfahrungen und Kompetenzen bei der Entwicklung ihrer Familien, insbesondere bei der (Mit)Erziehung ihrer Kinder bzw. Enkelkinder einzubringen.

Zur Dokumentation

 Bundesweite Programme

Kursleitungsgewinnung für die DRK Familienbildung

Gerne erinnern wir sie an unsere Angebote für die Gewinnung von Kursleitungen für unsere bundesweiten Programme. Um unsre Angebote für potentielle Kursleitungen bekannt zu machen, haben wir eine 8 -seitige Broschüre und ein DinA 3 Plakat entwickelt. Wir wollen darin unterschiedliche Menschen ansprechen, bspw. Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen aber auch Student_innen, die bspw. Babysitter-Kurse leiten können. Als Motto der Kampagne haben wir „Nah am Menschen“ gewählt –um die Freude und Befriedigung der Kursleitungsaufgabe herauszustellen.

Begleitend zu den Print-Medien wurde auf der DRK-Kinder-Jugend-und Familiehilfe.de die Seite DRK-Familienprogramme.de angelegt, über die frau/ man zu den Programmen, den Ausbildungsterminen und Orten unserer Kurse gelangen kann.

Link und Password zu den druckfähigen Dateien sendet Ihnen Frau Ümit Yüzen gerne zu. Die Druckvorlage der Broschüre ist individualisierbar, d.h. Adresse und Ansprechpartner vor Ort lassen sich eingeben.

ElBa-Kursleitungs-Ausbildungen

Termine zur Fortbildung zur ElBa Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier.

Fit fürs Babysitting - Lehrberater_innen-Fortbildung, 22.04.-24.04.2016, Münster

Die diesjährige Lehrberaterinnen-Fortbildung "Fit fürs Babysitting" findet vom 22.04.-24.04.2016 in Münster zu folgenden Schwerpunktthemen statt:

  • Fit fürs babysitting in Schulen: Unterschiede zum klassischen Kurs, Erfahrungen, Formate

SpieKo- Kursleitungs-Ausbildung

Termine zur Fortbildung zur SpieKo Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier

Fit fürs Babysitting - Kursleitungsausbildung

Termine zur Fortbildung zur Babysitting Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier

 Termine

23.06.-24.06.2016, Inklusion in der Familienbildung, Berlin

Inklusion umfasst die Teilhabe aller Menschen ohne jeden Unterschied durch die vollständige Öffnung aller gesellschaftlichen Bereiche. An einer inklusiven Gesellschaft hat jeder Mensch gleichberechtigt und selbstbestimmt teil – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, Behinderungen, Religionszugehörigkeit, Bildung oder sonstigen individuellen Merkmalen.

Die Familienbildung hat die Aufgabe, die Teilhabemöglichkeiten der Familien an der Gesellschaft zu stärken durch Angebote, die die Ressourcen von Familien nutzen und ihre Selbsthilfestrategien unterstützen. Die Idee der Inklusion ist in der Familienbildung lebendig.

In der Veranstaltung wird anhand von Inputs und praktischen Übungen geklärt, was der Begriff Inklusion beinhaltet. In (selbst-) reflexiven Phasen erarbeitet die Gruppe, welche Haltung Inklusion erfordert.

Gerne können sich noch Best-Praxis-Beispiele bei Ümit Yüzen melden!

Zur Anmeldung.

25.-29.04.2016, Grundkurs Kinderschutz - Kinderschutzkategorie Flucht und Krieg - jetzt noch anmelden!

Die Themen Krieg und Flucht beschäftigen uns derzeit wie kein anderes. Ein Drittel der geflüchteten Menschen, die im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen sind, sind Kinder und Jugendliche. Zum größten Teil mit ihren Familien. Die Kinder und Jugendlichen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, haben extreme Belastungen erlebt: Monate oder Jahre Krieg, möglicherweise eine lange Zeit in einem Flüchtlingscamp in einem der Nachbarländer ihres Heimatlandes, die gefährliche Flucht und das Ankommen in einem fremden Land mit einer ungewissen Zukunft. Nach Artikel 22 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen hat Deutschland  für ihren angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu sorgen.
Im Grundkurs "Kinderschutz - eine Aufgabe für DRK-Einrichtungen und deren Netzwerkpartner_innen!" beschäftigen sich die Teilnehmer_innen mit allen Kinderschutzkategorien, so auch mit dem Thema Krieg und Flucht. Was erleben die Kinder? Was macht das mit Ihnen? Was können wir bei den Kindern beobachten, wenn Sie in unseren Einrichtungen sind? UND: Was können wir tun, wie gehen wir als Fachkräfte damit um?
In dem einwöchigen Kurs vom 25.-29.04.2016 in Oberwinter beschäftigen wir uns unter anderem mit diesen Fragestellungen. Es stehen noch wenige Plätze zur Verfügung. Die Anmeldefrist ist verlängert! Anmelden können Sie sich noch bis zum 04. März 2016.

10.03.- 11. 03.2016, Jeder Vater ist anders - Strategien moderner Väterpolitik, Bundesforum Männer, Berlin

Was heißt moderne Väterpolitik? Was brauchen Väter? Wie können Väter unterstützt werden, andere als traditionelle Einstellungen zu entwickeln? Wie können ‚andere‘ Modelle in die alltägliche Lebensführung integriert werden? Wie ist mit den unterschiedlichen oder sogar widersprüchlichen Bedarfslagen von Vätern umzugehen? Nicht zuletzt: Welche Berührungspunkte gibt es mit gleichstellungspolitischen Ideen und wie können Väter und Männer für eine geschlechtergerechte politische Praxis gewonnen werden? Wie sieht die Situation von Vätern 2026 aus, was sind markante Rahmenbedingungen, wie erleben die Väter sich selbst und wie werden sie erlebt? Welchen Stellenwert haben sie in der Gesellschaft und wie sind Politik und Unternehmen mit den Bedürfnissen der Väter beschäftigt?
Die Fachtagung wird Gelegenheit geben, gemeinsam eine Zukunftsvision von Väterpolitik und Väterarbeit zu erarbeiten sowie politische Positionen und Strategien zu entwickeln. Dabei ist einerseits der Vielfalt von Vätern und Vaterschaft gerecht zu werden und anderseits sind partnerschaftliche Lebensmodelle zu befördern. Neben fachlichen Impulsen zu Hintergründen, Notwendigkeit und Chancen einer Politik für Väter wird es viel Gelegenheit zu fachlichem Austausch, Vernetzung und praktischer Arbeit geben.

Programm und baldmöglichst Anmeldung zur Fachtagung hier

 Familienpolitik

Bundesrat billigt Asylpaket II

Der Bundesrat hat am 26.02.2016 das Ayslpaket II gebilligt, nachdem am Vortag die Mehrheit der Abgeordneten dem Paket zugestimmt haben.

Im Kern soll die Liste der sicheren Herkunftsstaaten erweitert, die Abschiebung erleichert, der Nachzug von Familienangehörigen von Flüchtlingen, die subsidiären Schutz erhalten, für zwei Jahre ausgesetzt werden. Auszubildende Flüchtlinge sollen besser gefördert werden.

Zivilgesellschaft und Verbände kritisieren die Erleichterung von Abschiebungen - auch bei gesundheitlichen Problemen der Betroffenen sowie den eingeschränken Familiennachzug. Befürchtet wird, dass sich Familienangehörige vermehrt auf den oftmals gefährlichen Weg nach Deutschland machen.

Weitere Informationen

 

 

MGH: "Unverzichtbar im sozialen Füreinander"

Bundesfamilienministerium fördert Mehrgenerationenhäuser ab 2017 mit neuer inhaltlicher Fokussierung

Bei der Bewältigung des demografischen Wandels spielen die Mehrgenerationenhäuser eine zunehmend wichtige Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) plant deshalb ab 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Es setzt die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fort. Dafür stehen jährlich rund 14 Millionen Euro zur Verfügung. Der Start des Interessenbekundungsverfahrens ist für April 2016 geplant.
Dazu erklärte der Staatssekretär im BMFSFJ, Dr. Ralf Kleindiek, heute (Freitag) in Berlin: "Die Mehrgenerationenhäuser leisten erfolgreiche und wertvolle Arbeit in den Kommunen und haben sich für viele Gemeinden, Städte und Landkreise mittlerweile zu unverzichtbaren Bestandteilen im sozialen Füreinander der Bewohnerinnen und Bewohner gemacht. Mehrgenerationenhäuser fördern gezielt das generationenübergreifende Miteinander und Engagement: Jung und Alt können sich hier begegnen, voneinander lernen, aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen. Daher plant das Bundesfamilienministerium ein neues Bundesprogramm ab 2017."
Das neue Programm soll zunächst bis 2020 laufen. Hauptziel ist, die Kommunen in ihrer Koordinierungsfunktion zur Bewältigung des demografischen Wandels und aktueller Herausforderungen wie zum Beispiel der Flüchtlingsintegration zu stärken. Das BMFSFJ fördert seit 2006 Mehrgenerationenhäuser in rund 450 Kommunen. Das 2. Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser startete im Januar 2012 und endet am 31.12.2016. Um Erfahrungswissen zu sichern, sollen die bisherigen Standorte und Trägerstrukturen im neuen Bundesprogramm möglichst erhalten bleiben.
Bisher geförderte Mehrgenerationenhäuser, die am Folgeprogramm nicht mehr teilnehmen werden, sollen durch neue Häuser ersetzt werden. Eine Bewerbung neuer Häuser ist also möglich und erwünscht. Antragsteller können kommunale und freie Träger sein.
Die konzeptionelle Neugestaltung beruht auf Anregungen aus der Rahmenvereinbarung zwischen dem BMFSFJ, den zuständigen Fachressorts der Länder und den Kommunalen Spitzenverbänden sowie aus bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Programmbegleitung.
Statt, wie bisher vier, wird es ab 2017 nur noch zwei Schwerpunkte geben. Die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Außerdem werden drei Querschnittsziele verfolgt: generationenübergreifende Arbeit, Einbindung von freiwilligem Engagement und Sozialraumorientierung.
Um die kommunale Verankerung der Mehrgenerationenhäuser im neuen Programm zu stärken, ist neben der Kofinanzierung von Kommune, Landkreis und/oder Land künftig auch ein Beschluss der kommunalen Vertretungskörperschaft erforderlich. Dieser Beschluss soll konzeptionelle Überlegungen dazu beinhalten, wie das Mehrgenerationenhaus in die kommunalen Planungen zur Bewältigung des demografischen Wandels einbezogen werden kann.
Der Bund wird weiterhin für eine wissenschaftliche Begleitung sorgen. 2016 werden zudem in einem Pilotprojekt mit bis zu zehn weiteren Mehrgenerationenhäusern die Vorgaben und Inhalte des im Januar 2017 startenden neuen Bundesprogramms erprobt.

Nationalen Präventionskonferenz: Rahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten und Betrieben

Am vergangenen Freitag hat die mit dem Präventionsgesetz im Sommer 2015 eingeführte Nationale Präventionskonferenz erstmals bundeseinheitliche trägerübergreifende Bundesrahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten und Betrieben verabschiedet. Damit hat das von gesetzlicher Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung getragene Gremium die Voraussetzungen für den Start der nationalen Präventionsstrategie geschaffen und eine gesetzliche Kernaufgabe umgesetzt. Neben den vier Sozialversicherungen als Träger haben auch Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landesministerien, kommunalen Spitzenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern, Patientinnen und Patienten sowie der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung an der Entwicklung der Bundesrahmenempfehlungen mitgewirkt. Mit ihnen werden nun als gemeinsame Ziele "gesund aufwachsen", "gesund leben und arbeiten" und "gesund im Alter" definiert.

Weitere Informationen

Armutsbericht 2016: Verbände kritisieren anhaltend hohe Armut und fordern von Bundesregierung sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint. Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege.

Weitere Informationen

Babynahrung: Europa-Parlament lehnt großzügige Zucker-Grenzwerte ab

Das Parlament hat am Mittwoch einen Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, nach dem Säuglings- und Kleinkindernahrung bis zu drei Mal mehr Zucker enthalten darf, als von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. So können Säuglinge und Kleinkinder nicht vor Fettleibigkeit geschützt werden, sagen die Abgeordneten und fordern, dass der zulässige Zuckerhöchstgehalt in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO deutlich gesenkt werden sollte.

Zur Pressemeldung des europäischen Parlaments

Elterngeld: 14 % der Neuein­steiger entscheiden sich für Elterngeld Plus

Im dritten Quartal 2015 haben in Deutschland insgesamt 885 000 Personen Elterngeld bezogen. Davon waren 83 % (738 000) Mütter und 17 % (147 000) Väter. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Bestandsstatistik zum Elterngeld mit. Die Statistik liefert erstmals auch Daten zum neu eingeführten Elterngeld Plus. Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können zwischen dem Bezug von Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Bezug von Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Die Bezugsdauer für Eltern kann sich hierdurch erheblich verlängern, denn aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei Elterngeld-Plus-Monate.

Für die überwiegende Mehrheit der Beziehenden (rund 800 000 Personen) galt noch die frühere Rechtslage, sodass Elterngeld Plus für diesen Personenkreis nicht in Betracht kam.

Von den Beziehenden, deren Kind ab dem 1. Juli 2015 geboren wurde, entschieden sich bislang knapp 14 % für die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus. Spitzenreiter beim Einstieg in das Elterngeld Plus ist das Land Thüringen; hier entschieden sich bereits 23 % der Berechtigten für die neue Art der Inanspruchnahme.

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 Initiativen

Kommunale Gesundheitsmoderation: Manual für Trainerinnen und Trainer erschienen

Mit ihrem Projekt "Regionen mit peb IN FORM" verfolgt die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. das Ziel, regionale Akteure aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und Kindergesundheit bei ihrer Vernetzung zu unterstützen und zu qualifizieren.

Bereits 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 Bundesländern wurden über die von peb entwickelte berufsbegleitende Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation zu Kommunalen Gesundheitsmoderatorinnen und -moderatoren qualifiziert. Das knapp 300-seitige Manual zur Weiterbildung ist nun erschienen. Mit der Weiterbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimal auf die vielfältigen Anforderungen der Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene vorbereitet.

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Ausschreibung des Deutschen Frühförderpreises (VIFF)

Die Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung (VIFF) e.V. schreibt den
1. Deutschen Frühförderpreis aus. Mit dem Deutschen Frühförderpreis werden herausragende und innovative Projekte / Arbeiten aus dem Handlungsfeld der interdisziplinären Frühförderung ausgezeichnet.

Den Preis können Personen / Institutionen / Verbände / Vereine / Organisationen erhalten, die sich in vorbildlicher Weise für die interdisziplinäre Frühförderung, deren Kinder und Familien in Deutschland eingesetzt haben. Gleichzeitig sollen die Ergebnisse dieser Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Kinder / Familien beitragen.
Entscheidungsgrundlage bilden eingereichte schriftliche Projektberichte und in der Praxis belegte Aktivitäten.
Der Frühförderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss ist der 30.11.2016

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Kurzfilmfestival der Lebenshilfe

Menschen mit und ohne Behinderung, Familien mit behinderten Angehörigen und solche „ohne“, Wohnstätten- und Freizeitgruppen, WfbM-Teams und Schüler, Kollegen, Nachbarn, Vereine, Mannschaften und Kaffeerunden: Amateurfilmerinnen und -filmer aller Art – und solche, die es werden wollen – sind aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Mit einer Doku, einem Zeichentrick- oder einem Mini-Spielfilm.

Seit dem 1. Februar können beim "große Wettbewerb für kleine Filme zum Thema Familie" Werke eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2016.

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„Kindern ein Zuhause geben“, Motto zum Weltkindertag 2016

„Kindern ein Zuhause geben“ – so lautet das Motto zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September. Deutsches Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen unter diesem Motto dazu auf, die Interessen, Rechte und Bedürfnisse von Kindern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. Eltern in Deutschland müssen besser unterstützt werden, ihren Kindern ein Zuhause geben zu können, das ihre vielfältigen Fähigkeiten und Begabungen fördert. Defizite sehen die Kinderrechtsorganisationen zum Beispiel bei den Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder, in der mangelnden Umsetzung des Kinderrechts auf Spiel, Freizeit und Erholung und bei der Versorgung und Integration von Flüchtlingskindern.

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 Literatur und Medien

Zanzu.de - das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen

Das multilinguale Onlineangebot www.zanzu.de wurde von der BZgA in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa erarbeitet. Ein nationales und internationales Beratungsgremium, in dem auch die WHO vertreten ist, hat das Projekt begleitet. www.zanzu.de bietet anschauliche Informationen zu sexueller Gesundheit und erleichtert damit die Kommunikation über sensible Themen.

Hilfe für Flüchtlinge mit Behinderung: Familienratgeber stellt Informationen zusammen

Unter den Flüchtlingen, die nach Europa kommen, sind zunehmend Menschen mit Behinderung. Schätzungen zufolge haben zehn bis fünfzehn Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden in Deutschland eine chronische Krankheit oder Behinderung. Ihre angemessene medizinische Betreuung und soziale Versorgung im Aufnahmeland regelt die EU-Aufnahmerichtlinie für Schutzsuchende. Doch wie ist die Lage aktuell in Deutschland? Welche Hilfen gibt es?
Der Familienratgeber der Aktion Mensch, ein kostenloses Internet-Angebot für Menschen mit Behinderung und ihre Familien, hat hierzu Informationen zusammengestellt. Der Text informiert zu Beratungungsstellen für Flüchtlinge mit Behinderung und deren Angehörige, zu ihren Rechten was die medizinische Versorgung angeht sowie zu Anlaufstellen für Flüchtlinge, die wenig oder noch kein Deutsch sprechen. Neben einer ausführlichen Linkliste mit weitere Informationen zum Thema "Flüchtlinge und Behinderung" finden auch Menschen, die Flüchtlingen helfen wollen, Anlaufstellen.
Die Informationen zur Hilfe für Flüchtlinge mit Behinderung sind hier zu finden.

"Ankommen" - eine App für Flüchtlinge

Eine mehrsprachige App für Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, hilft, die deutsche Sprache zu lernen, und will Kultur und Werte vermitteln und praktische Tipps für den Alltag liefern.
Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Flüchtlinge in der kostenlosen App "Ankommen". Ihr Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur Verfügung zu stellen. Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.
Entwickelt wurde die bundesweit bisher einmalige Service- und Lern-App gemeinsam von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesagentur für Arbeit (BA) und Goethe-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR).
"Ankommen" steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.ankommenapp.de

Inklusion auf dem Weg - Trainigshandbuch zur Prozessbegleitung

Das Trainigshandbuch richtet sich an alle Träger und Einrichtungen, die sich auf den Weg der Inklusion gemacht haben. Sie erhalten vielfältige Anregungen zum Aufbau eigener Strukturen und Prozesse für die inklusive Weiterbildung von Mitarbeiter/innen und Partner/innen. Zudem richtet es sich an alle, die sich für praktische Erfahrungen bei der Begleitung und Umsetzung von Inklusion und für die konkrete Anwendung inklusiver Werte in der Praxis interessieren.

Weitere Informationen

Statistisches Bundesamt: In 20 Prozent der Familien leben Kinder nur mit Mutter oder Vater

Im Jahr 2014 waren 20 % der 8,1 Millionen in Deutschland lebenden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Familien von Alleinerziehenden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage des Mikrozensus weiter mitteilt, ist dieser Anteil seit 1996 um 6 Prozentpunkte gestiegen. Damals hatte er 14 % betragen. 

Die Zahl der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern hat sich zwischen 1996 und 2014 von 1,3 Millionen auf gut 1,6 Millionen erhöht (+ 335 000). Dabei hat sich der Anteil der alleinerziehenden Mütter an allen Alleinerziehenden nur geringfügig verändert. 1996 hatte er bei 87 % gelegen. Im Jahr 2014 waren es 89 %.

Weitere Informationen

LBS-Kinderbarometer Schule und Familie haben den größten Einfluss auf das Wohlbefinden der Kinder

Den meisten Kindern in Deutschland geht es gut. Auf einer Skala von 1 bis 7 sehen die in Deutschland lebenden Kinder ihr allgemeines Wohlbefinden bei 5,6. Knapp zwei Drittel der Neun- bis 14-Jährigen fühlen sich meistens 'gut' oder 'sehr gut', ein Drittel 'mittelmäßig' oder 'eher gut'. Allerdings sehen sich auch 6 Prozent der Kinder bei 'eher schlecht' bis 'sehr schlecht'. Das sind erste Ergebnisse des aktuellen LBS-Kinderbarometers, die am Mittwoch auf der didacta in Köln vorgestellt wurden.

Weitere Informationen

Kinderreport 2016 des Deutschen Kinderhilfswerkes: Umfangreiche Reformen für mehr Bildungsgerechtigkeit notwendig

Eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fordert umfangreiche Reformen im Bildungssystem, um von Armut betroffenen Kindern mehr Bildungschancen zu bieten. 93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass dafür ein einheitliches Bildungssystem ohne deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern „sehr wichtig“ oder „wichtig“ ist. Als weitere wichtige Maßnahmen werden die spezielle Förderung von benachteiligten Kindern in Kitas und Schulen (95 Prozent), mehr Erzieher und Lehrer (95 Prozent), aktuelleres und besseres Lehrmaterial (92 Prozent) sowie geringere Kostenbeiträge für Kita und Schule und Kostenfreistellungen für Lernmaterial, Tagesverpflegung und Teilnahme an Sport und Kultur (92 Prozent) befürwortet. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Kinderreport 2016.

Weitere Informationen und Download des Reports

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur vertraulichen Geburt

Am 1. Mai 2014 ist das „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“ in Kraft getreten. Vorrangiges Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, schwangere Frauen mit Anonymitätswunsch zu beraten und ihnen eine medizinisch begleitete Geburt zu ermöglichen. Das Verfahren der vertraulichen Geburt gewährleistet ihnen auch den Zugang zur Schwangerenvorsorge und zur medizinischen Nachsorge sowie zur Beratung hinsichtlich ihrer weiteren Perspektive. Zugleich stellt es eine Perspektivplanung für das Kind sicher. Die in §§ 33, 37 Abs. 1 SGB VIII formulierte Perspektivplanung für Pflegeverhältnisse ist eine zentrale Aufgabe im Rahmen der Hilfeplanung des Jugendamtes, bei der es darum geht, für das Kind einen stabilen Lebensort zu schaffen. Ziel des Gesetzes ist auch, dem Bedürfnis des Kindes nach Kenntnis seiner Abstammung und der Umstände seiner vertraulichen Geburt Rechnung zu tragen. Je früher Frauen, die ihre Schwangerschaft und Mutterschaft geheim halten wollen, den Weg in das Beratungssystem finden, desto besser können die zuständigen Stellen ihre Aufgaben wahrnehmen. (Presseinfo Deutscher Verein)

Zur  Empfehlung

Migration und Familie, Kindheit mit Zuwanderungshintergrund, Januar 2016

Dieses Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim BMFSFJ untersucht die drei Teilhabedimensionen Bildung, Einbettung in soziale Netze und Gesundheit daraufhin, wann und unter welchen Bedingungen ein von Migration geprägtes Familienleben für Kinder mit Risiken und wann mit Chancen verbunden ist. Die Untersuchung zielt mittels einer eigenständigen empirischen Analyse in den ausgewählten Bereichen frühe Bildung und Betreuung sowie non-formale Bildung und soziale Netzwerke außerhalb der Familie auf Basis von Survey-Daten darauf ab, neue Erkenntnisse mit bereits bestehenden zu vergleichen und so systematische familienpolitische Empfehlungen herzuleiten.

Zur Kurzfassung

Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug von Kindergeld für Asylbewerer und Flüchtlinge

Die Bundesagentur für Arbeit hat Informationsblätter zum Kindergeld in den Sprachen Englisch, Französisch, Arbabisch und Farsi entwickelt.

Weitere Informationen

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Ümit Yüzen
Familienbildung und Familienpolitik
Telefon: 030 / 030 8 54 04 - 359
E-Mail: yuezenue@drk.de


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