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Familienhilfe
Newsletter Familienhilfe August 2016
DRK-Generalsekretariat
Team Hauptaufgabenfelder, Ehrenamt, Leistungsfragen und Projekte
Inhalt

Anschreiben

Liebe Leser*innen,

anbei erhalten Sie aktuelle Informationen aus dem Bundesverband, der Fachpolitik, den anderen Wohlfahrtsverbänden, der Fachöffentlichkeit und den Medien.

Das DRK-Positionspapier "Mehr Zeit für Fürsorge in Familien" ist erschienen. Es bereitet Argumente für mehr Familienfreundlichkeit auf und unterstreicht die Verantwortung des DRK, auf mehr Familienfreundlichkeit hinzuwirken.

Ein weiteres Highlight ist die Abschiedsgabe von Herrn Dr. Mosemann vor seinem wohlverdienten Ruhestand, der Leitfaden der "Väter- und Großväterarbeit im DRK". 

Gerne können Sie uns Informationen, die von bundesweitem Interesse sind, zukommen lassen. Senden Sie sie an: yuezenue@drk.de

Die An- und Abmeldung wird durch dieses Format deutlich erleichtert. Sie können den Newsletter direkt in Ihrem E-Mail Programm lesen oder über den Klick auf "HTML" Ansicht direkt auf der Website.

Eine kurzweilige Lektüre wünscht Ihnen

Ümit Yüzen

 Neues aus dem DRK

Positionspapier "Mehr Zeit für Fürsorge in Familien"

Das Positionspapier liefert auf der Grundlage der Werte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung Argumente für mehr Familienfreundlichkeit und unterstreicht die Verantwortung des DRK, auf mehr Familienfreundlichkeit hinzuwirken. Es wendet sich an verbandsinterne Entscheidungsträger und – mit einigen Forderungen – auch an die Politik.

Die Publikation kann in gedruckter Form bei Frau Ümit Yüzen angefordert werden

Zum Positionspapier

Grundlagen der Väter- und Großväterarbeit im DRK

Der langjährige Referent für die Väter- und Großväterarbeit im DRK, Herr Dr. Mosemann, hat als Abschiedsgabe den vorliegenden Leitfaden entwickelt, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Der Leitfaden gibt erstmalig einen Überblick über die Grundlagen, Rahmenbedingungen, Ziele und inhaltliche Beispiele der Väter- und Großväterarbeit im DRK. Ebenso informiert er über deren Einbindung in das Aufgabenfeld des DRK als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.

Zum Leitfaden

Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften

BMFSFJ, UNICEF, DRK und andere Verbände veröffentlichen gemeinsame Leitlinien für mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften

Unter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" wurden gemeinsame "Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet.
Diese bilden erstmals eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen, Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen vor Gewalt sowie den Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern. Die von einem breiten Netzwerk von Partnern unter der Leitung des BMFSFJ und in Kooperation mit UNICEF erarbeiteten Mindeststandards können als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in jeder Form von Flüchtlingsunterkunft gelten.

Zu den Leitlinien

Ankommen – So geht Deutschland, Buch für Flüchtlingskinder

Das Buch erscheint auf Deutsch und Arabisch und wendet sich an Flüchtlingskinder. Ziel ist die Sensibilisierung der Kinder im Hinblick auf Vertrauen und grenzüberschreitende Situationen. Hierbei werden insbesondere die Kinderrechte in den Vordergrund gestellt. Das Buch ist von Willkommenskultur geprägt und richtet sich an arabischsprachige Kinder im Grundschulalter sowie deutschsprachige Kinder, die erfahren möchten, wie sich das Ankommen in Deutschland gestaltet. Mit einem Vorwort von Doris Schröder-Köpf.

Die Verteilung der 1. Auflage wird in Niedersachsen über die Landesaufnahmebehörde und das Deutsche Rote Kreuz stattfinden. Weitere Bundesländer werden zeitnah folgen. Es ist eine bundesweite Verteilung vorgesehen.
 
Ankommen – So geht Deutschland ist ein Buch von WhiteIT mit Unterstützung des Landes Niedersachsen, der Polizei Niedersachsen, des Deutschen Roten Kreuz Landesverband Niedersachsen, des Behörden Spiegel, der Deutschen Kinderhilfe und des Diplomatic Council.

Zum Buch

 Bundesweite Programme

Kursleitungsgewinnung für die DRK Familienbildung

Gerne erinnern wir sie an unsere Angebote für die Gewinnung von Kursleitungen für unsere bundesweiten Programme. Um unsre Angebote für potentielle Kursleitungen bekannt zu machen, haben wir eine 8 -seitige Broschüre und ein DinA 3 Plakat entwickelt. Wir wollen darin unterschiedliche Menschen ansprechen, bspw. Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen aber auch Student_innen, die bspw. Babysitter-Kurse leiten können. Als Motto der Kampagne haben wir „Nah am Menschen“ gewählt –um die Freude und Befriedigung der Kursleitungsaufgabe herauszustellen.

Begleitend zu den Print-Medien wurde auf der DRK-Kinder-Jugend-und Familiehilfe.de die Seite DRK-Familienprogramme.de angelegt, über die frau/ man zu den Programmen, den Ausbildungsterminen und Orten unserer Kurse gelangen kann.

Link und Password zu den druckfähigen Dateien sendet Ihnen Frau Ümit Yüzen gerne zu. Die Druckvorlage der Broschüre ist individualisierbar, d.h. Adresse und Ansprechpartner vor Ort lassen sich eingeben.

ElBa-Kursleitungs-Ausbildungen

Termine zur Fortbildung zur ElBa Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier.

SpieKo- Kursleitungs-Ausbildung

Termine zur Fortbildung zur SpieKo Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier

Fit fürs Babysitting - Kursleitungsausbildung

Termine zur Fortbildung zur Babysitting Kursleiterin oder Kursleiter finden Sie hier

 Termine

Neue Formate in der Familienbildung, 28.11.- 30.11.2016, Berlin

Welche Formate der Familienbildung werden von den Eltern nachgefragt, welche Angebote gibt es für die wachsenden Anzahl von Alleinerziehenden Familien und Patchwork-Familien? Wie stellen sich klassische Familienbildungsangbeote neuen Anforderungen? Zur neuen Partnerschafltichkeit gehören auch die Väter in der Familienbildung. Welche Angebote nehmen sie gerne an? Wie erreichen wir Väter mit Migrationshintergrund? Welche Unterstützungsangebote für Familien mit Fluchterfahrung gibt es? Patendienste als familienunterstützendes Angebot - immer ein Win-Win in Zeiten des demografischen Wandels? Worauf ist zu achten, wo sind die Knackpunkte?

Zum Programm

Zur Anmeldung

2. DRK-Wohlfahrtskongress vom 18.11. – 19.11.2016 in Berlin

Der 2. Wohlfahrtskongress des Deutschen Roten Kreuzes, trägt den Titel "Deutsches Rotes Team. Ein Zeichen setzen für Engagement und Personal der Zukunft" - ganz nach dem Motto unserer aktuellen DRK-Kampagne.

Unser spannendes, abwechslungsreiches und vielfältiges Programm thematisiert Personalfragen und Fragen des Engagements der ehren- und hauptamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Hier liegen große Herausforderungen für die Zukunft unseres Verbands und wir freuen uns schon jetzt auf die Inputs, Diskussionen und Austausche hierzu.

weitere Informationen

 Familienpolitik

Konzept einer neuen Familienarbeitszeit

Bundesfamilienministerin Schwesig stellte am 18. Juli 2016 das Konzept zur Einführung einer Familienarbeitszeit vor. Dies ist zu begrüßen, da die meisten jungen Familien partnerschaftlich Berufstätigkeit und Familienarbeit miteinander vereinbaren möchten. Im Rahmen der Familienarbeitszeit soll Eltern die Möglichkeit gegeben werden, die Arbeitszeit von einer Vollzeitbeschäftigung auf 28 bis 32 Wochenstunden zu reduzieren und dafür ein Familiengeld in Höhe von 150 € pro Elternteil zu erhalten. Alleinerziehenden würde der gesamte Betrag von 300 € zugestanden werden.

Allerdings muss geprüft werden, wie voraussetzungsreich dieses Konzept ist, d.h. wie viele Eltern davon profitieren können und wie praktikabel der vorgeschlagene Stundenkorridor zwischen 28 bis 36 Stunden ist.

Weitere Informationen

Bundestag berät über Entwurf zur Modernisierung des Mutterschutzes

Der Deutsche Bundestag hat am 6. Juli in erster Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beraten.
Die Reform wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgearbeitet und hat das Ziel, neuere medizinische Erkenntnisse umzusetzen und gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen. Die jetzigen Regelungen zum Mutterschutz stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1952.
„Diese Reform ist überfällig“, betont Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Wir passen den Mutterschutz an die heutigen Realitäten an. Die Bedürfnisse von Frauen in der Schwangerschaft und nach der Entbindung haben sich grundlegend verändert, gerade auch im Hinblick auf Ausbildung und Berufsleben. Künftig werden auch Studentinnen und Schülerinnen das Recht auf Mutterschutz haben. Außerdem verbessern wir die Regelungen für Mütter von Kindern mit Behinderung“, so Manuela Schwesig weiter.
Insgesamt wirkt die Reform der Diskriminierung schwangerer und stillender Frauen entscheidend entgegen. Sie steht zugleich auch für eine Flexibilisierung – denn viele Frauen möchten gerne länger bis zur Geburt arbeiten als es ihnen bisher gesetzlich möglich ist. Die Neuregelung enthält deshalb erstmals Mitspracherechte, die die Position der Frau stärken.
Geplant ist, dass das Gesetz zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

Weitere Informationen

Mutterschutzgesetz - Stillzeit soll verkürzt werden, Stellungnahme AFS

Die AFS (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) registriert in seiner Stellungnahme bei der aktuellen Überarbeitung des Mutterschutzgesetztes eine Begrenzung der Stillpausen auf die ersten 12 Monate. Bislang waren sie zeitlich unbegrenzt.

Zur Stellungnahme

Eurochild präsentiert Erklärung zu Kinderrechten

Anfang Juli hatte die europäischen Kinderrechtsorganisation Eurochild zu einer dreitätigen Konferenz unter dem Titel „Warum Europa in Kinder investieren muss“ nach Brüssel eingeladen. Dort wurde eine Erklärung präsentiert und diskutiert, die zusammenfasst, welchen Handlungsbedarf Eurochild im Bereich der Rechte von Kindern und Jugendlichen sieht. Besonderes Augenmerk legt sie auf vier Punkte: Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse in allen EU-Ländern; Überwachung und Berichterstattung darüber, wie öffentliche Mittel für Kinder ausgegeben werden, sowie die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Haushaltsplanungen; Entwicklung von Trainings für Kinder bezüglich ihrer Rechte; ein Kinderrechtepass für jedes Kind, der über Kinderrechte informiert; Integration von geflüchteten Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund; Garantie gleichen Schutzes und gleichen Zugangs z u ihrem Recht auf ein Aufwachsen in einer sicheren Umgebung, idealerweise bei ihrer eigenen Familie.

Zur Erklärung

Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderzuschlag umfassend reformieren

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt eine umfassende Reform des Kinderzuschlags an. Zwar sei der Kinderzuschlag ein wirksames Instrument, um das Armutsrisiko von Familien zu verringern. Nur würden sehr viele Familien mit Kindern gar nicht erst erreicht. Armutsforscher gingen davon aus, dass rund zwei Drittel der Anspruchsberechtigten den Kinderzuschlag nicht in Anspruch nehmen. Hier kämen zu den komplizierten Beantragungsprozeduren komplexe Anrechnungsregelungen und die Höchsteinkommensgrenze, die dazu führten, dass Eltern zwischen Ämtern hin- und hergeschoben werden sowie bei mehr Erwerbsarbeit der Bezug abrupt ende und der Familie weniger Geld zur Verfügung stehe. Deshalb brauche der Kinderzuschlag eine grundlegende Reform. 

Zur Presseerklärung

 Initiativen

Gutes Aufwachsen mit Medien

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ bietet mit seiner Website einen Einstieg für die Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Unter dem Motto „Informieren - Weiterbilden - Vernetzen“ bündelt das Projekt Informationen, Materialien und Vernetzungsangebote.

Zur Website

Bundesweiter Vorlesetag am 18. November 2016

Bundesweiter Vorlesetag am 18. November 2016: Jetzt anmelden!
Über 110.000 Menschen haben im letzten Jahr am Bundesweiten Vorlesetag teilgenommen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Das größte Vorlesefest Deutschlands, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, findet in diesem Jahr am 18. November statt und ist wieder auf Rekordjagd. Vorleserinnen und Vorleser, die ihre Lesefreude weitergeben möchten, können sich und ihre Vorleseaktion ab sofort unter www.vorlesetag.de anmelden.
Auf www.vorlesetag.de finden alle Interessierten Tipps zur Organisation einer Vorleseaktion sowie eine Übersicht über bereits angemeldete Lesungen. Außerdem können sich Vorleser, die noch einen Leseort suchen, und Zuhörer, die noch einen Vorleser benötigen, über die Seite vernetzen. Bei der Wahl des Vorleseortes sind dabei keine Grenzen gesetzt: Kindergärten, Schulen und Bibliotheken sind genauso geeignet wie Museen, Züge oder sogar Karussells.
Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und Freude am Lesen wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit durch Vorlesen ein Bezug zum Lesen vermittelt wurde, haben später selbst mehr Freude daran. Sie lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten. Zudem prägt regelmäßiges Vorlesen das soziale Empfinden und Verhalten von Kindern positiv.

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung richtet Internetportal zur Flüchtlingshilfe ein

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland geflüchtet. In Kommunen, in Schulen und Unternehmen stehen viele Menschen den Geflüchteten zur Seite und helfen – häufig auch im Ehrenamt – überaus engagiert bei der Integration. Dabei ergeben sich immer wieder Fragen, auch mit Blick auf Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten.
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben hierzu bereits verschiedene Informationen herausgegeben, diese waren jedoch nicht an einer zentralen Stelle gebündelt. Daher hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ein Internetportal zur Flüchtlingshilfe eingerichtet, das zahlreiche, teils auch mehrsprachige, Informationen enthält und Fragen beantwortet – von Anforderungen in Erstaufnahmeeinrichtungen, Hinweisen zum Umgang mit Flüchtlingskindern in Schulen und Kitas bis hin zum Versicherungsschutz der ehrenamtlich Tätigen.
Arbeitgeber finden hier Informationen, die sie bei der Integration von Geflüchteten unterstützen, insbesondere mit Blick auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Die Inhalte des Portals werden laufend erweitert und aktualisiert.

Zum Portal 

 Literatur und Medien

Alle Jungen haben Rechte: Zartbitter veröffentlicht neue Broschüren gegen Gewalt

Alle Jungen haben Rechte: Informationsbroschüre für Jungen von 10 bis 99 Jahre

Die Broschüre vermittelt Jungen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund Informationen über ihre Rechte (zum Beispiel auf Schutz vor sexueller Belästigung, gewaltfreie Erziehung, auf Ruhe) und gibt zugleich Orientierung über gesellschaftlich anerkannte Normen (zum Beispiel, dass Diebstahl strafbar ist, niemand Jungen bedrohen und erpressen darf und jeder das Recht hat, respektvoll behandelt zu werden). Die Illustrationen sind sehr aussagestark, so dass die Broschüre auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist.
Die Abbildungen eignen sich zur Illustration von institutionellen Regeln und institutionellen Schutzkonzepten – nicht nur für Flüchtlingsunterkünfte. Einige Beispiele
Zu beziehen über den Zartbitter-Onlineshop unter www.zartbitter.de
Zur Ansicht der Broschüre (leider ist diese im Onlineshop aufgrund der begrenzten Datenzahl von schlechter Qualität).
Arbeitshilfe „Flüchtlingskinder vor Gewalt schützen“: Zartbitter e.V. hat eine Arbeitshilfe für die Entwicklung von Kinder- und Gewaltschutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften erstellt. Die Arbeitshilfe im Taschenbuchformat mit 112 Seiten enthält viele Beispiele aus dem Alltag der Unterkünfte und gibt zahlreiche Anregungen für die Praxis. Sie wurde von der Kölner Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch auf der Basis von Interviews mit geflüchteten Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen aus Gemeinschaftsunterkünften und der Jugendhilfe entwickelt. Kostengünstig gegen Unkostenbeitrag zu beziehen über den Zartbitter-Onlineshop.

Stiftung Frühe Hilfen, NEST-Material Erweiterungsset erschienen

Das NEST-Material wurde speziell für die Arbeit der Fachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien entwickelt. Es besteht zum einen aus Arbeitsblättern, die die Fachkräfte mit den Familien bearbeiten und die bei den Familien verbleiben. Zum anderen aus Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern. NEST deckt ein breites Spektrum an Themen der Frühen Hilfen ab, die für Familien von der Schwangerschaft bis zum Ende des zweiten Lebensjahres wichtig sind.

Mit dem Erweiterungsset kommen 54 neue Arbeitsblätter zum NEST-Ordner hinzu – damit begleiten sie das Elternwerden jetzt auch im dritten Lebensjahr des Kindes. Das Erweiterungsset umfasst auch die aktualisierten Versionen zum Austauschen. Ein Poster bietet eine Übersicht über nun insgesamt 265 Arbeitsblätter.

Weitere Informationen

Kinder mit Fluchterfahrung: Materialien, Arbeitshilfen und Web-Links

Kinder mit Fluchterfahrung sind in erster Linie eines: Sie sind Kinder! Um gerade diesen Kindern nach ihrer oft langwierigen und traumatisierenden Flucht wieder Sicherheit vermitteln zu können und sie nachhaltig zu integrieren, ist der Besuch einer Kindertageseinrichtung von besonderer Bedeutung. Kitas sind sichere Orte, an denen Kinder mit Fluchterfahrung und ihre Familien zur Ruhe kommen und neue Zuversicht schöpfen können.Um Kitas und pädagogische Fachkräfte bei dieser Herausforderung zu unterstützen, hat der Bundesverband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. (KTV) eine Sammlung von Materialien, Hinweisen auf Arbeitshilfen und Web-Links zum Thema „Kinder mit Fluchterfahrung“ angelegt. Die Informationen sind nach folgenden Kategorien sortiert: Handreichungen für die tägliche Arbeit in der Kita, Allgemeine, rechtliche und politische Informationen, Stichwort: Trauma, Filmmaterial, Weiterführende Literatur, Impulse über die Kita hinaus. Es wurde darauf geachtet, dass das Material überregional einsetzbar ist. Dennoch können einige Informationen diözesanspezifisch sein.

Die Sammlung kann hier abgerufen werden.

Elternbriefe du + wir komplett überarbeitet

Die Elternbriefe du + wir sind eine Initiative der katholischen Kirche, die damit junge Familien begleiten und Mütter und Väter bei der Erziehung unterstützen will. Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. hat diese Elternbriefe nun komplett überarbeitet.
Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Dabei gibt es fast jeden Tag etwas Neues zu entdecken, so rasant entwickeln sich die Kinder in den ersten beiden Lebensjahren. Um noch näher am Alltag der Kinder und ihrer Eltern „dran“ zu sein, wurden jetzt die Inhalte komplett überarbeitet und dabei die Anzahl der Elternbriefe für die ersten beiden Lebensjahre verdoppelt.
In der Mappe „Mein Kind im 2. Lebensjahr“ sind die Briefe 10 bis 17 zusammengefasst und begleiten die Entwicklung des Kindes im Alter von 13½ Monaten bis 24 Monaten. Die Mappe kann kostenfrei bei der Geschäftsstelle der Elternbriefe bezogen werden, um sie an Mütter und Väter mit Kindern im betreffenden Alter weiterzugeben. Eltern können die Briefe bestellen und erhalten dann die weiteren Briefe 18 bis 44 bis zum 9. Lebensjahr des Kindes kostenlos zugeschickt: per Post zweimal jährlich, per Mail viermal jährlich. Bestellung können gerichtet werden an:
Elternbriefe du + wir, AKF e.V., Mainzer Str. 47, 53179 Bonn, Tel.: 0228-93299795
E-Mail: info@elternbriefe.de, www.elternbriefe.de

Broschüre „Orientierungen für Eltern - die beste Betreuung für mein Kind“

Die Broschüre „Orientierungen für Eltern. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr Kind in eine Krippe, Kita oder Kindertagespflegestelle geben“ wurde inhaltlich überarbeitet und ist nun neu erschienen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Übergang in Tagesbetreuung? Wie viele Stunden täglicher Betreuung sind angemessen? Woran kann ich eine gute Qualität erkennen? Beeinträchtigt frühe Tagesbetreuung die Bindung des Kindes an mich als Mutter oder Vater? Welche Bildungs- und Förderangebote kann ich erwarten? Inwiefern profitiert mein Kind vom Zusammensein mit anderen Kindern? Wann ist es überfordert? Mache ich etwas falsch, wenn ich mich gegen frühe Tagesbetreuung entscheide? Wie sollte eine gute Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Erzieherinnen und Erziehern bzw. Tagespflegepersonen aussehen? Was tun, wenn mein Kind nicht zurechtkommt?
In der Broschüre bekommen Eltern Orientierungen, wie der Übergang in frühe Tagesbetreuung im besten Interesse des Kindes gelingen kann.
Die Broschüre wird von der Deutschen Liga für das Kind herausgegeben und kann dort in gedruckter Form bestellt werden unter www.fruehe-kindheit-online.de.
Unter www.fruehe-tagesbetreuung.de ist ein kostenloser Download möglich.

So registrieren Sie Ihr neugeborenes Kind – Informationen für Geflüchtete

Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte hat jetzt das Infoblatt „So registrieren Sie Ihr neugeborenes Kind – Informationen für Geflüchtete“ in 2. Auflage veröffentlicht. Das Infoblatt wurde nach Gesprächen mit dem Berliner Senat angepasst und für die Praxis in Berliner Standesämtern optimiert. Es zeigt nun einen geeigneten Weg zur Registrierung auf.
Zielgruppen sind geflüchtete Frauen oder Eltern, die eine Berliner Geburtsklinik aufsuchen, aber auch an Geburt, Vorsorge und Registrierung beteiligte Fachkräfte, auch in den Standesämtern. Das Infoblatt erscheint auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi. Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention hat die Informationen gemeinsam mit dem Berliner Hebammenverband und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. entwickelt und stellt sie Kliniken, Vorsorgeeinrichtungen sowie Standesämtern zur Auslage zur Verfügung.
Können Eltern eines Neugeborenen nicht alle notwendigen Unterlagen für die Ausstellung einer Geburtsurkunde vorlegen, steht ihnen ein Auszug aus dem Geburtenregister (§ 35 Abs. 1 PStV) zu, der ebenfalls ein offizielles Dokument ist. Bis der Auszug aus dem Geburtenregister ausgestellt ist, haben die Eltern Anspruch auf eine Bescheinigung, dass die Geburt angezeigt wurde (§ 7 Abs. 2 PStV). Diese kann bereits für Leistungsanträge genutzt werden.
„Es gibt viele Schwierigkeiten bei der Ausstellung einer Geburtsurkunde, wenn Eltern nicht direkt alle notwendigen Unterlagen vorlegen können. Doch es kann nicht angehen, dass Neugeborene deswegen über Monate hinweg unregistriert bleiben und damit für die Behörden nicht existieren“, so Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention. „Die UN-Kinderrechtskonvention mit ihrem Vorrang des Kindeswohls und ihrer Forderung nach einer unverzüglichen Registrierung macht hier klare Vorgaben“.
Dass die Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention auch für alle Standesämter in Deutschland bindend sind, hat die Bundesregierung in ihrer Vorbemerkung der gerade erschienenen Antwort auf die Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Geburtsurkunden von Flüchtlingskindern“ (BT-Drs. 18/9163) bekräftigt. Darin macht die Bundesregierung deutlich, dass die Beurkundung einer Geburt in angemessener Frist zu erfolgen hat. Hinsichtlich des Grundsatzes der unverzüglichen Beurkundung (Artikel 24 Absatz 2 UN-Zivilpakt, Artikel 7 Absatz 1 UN-Kinderrechtskonvention) seien Zeiträume von Tagen und Wochen zwischen Geburt und Registrierung als „unverzüglich“ im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention anzusehen. „Das ist eine sehr konkrete Frist für die Ausstellung eines Auszugs aus dem Geburtenregister, wenn die notwendigen Unterlagen für eine Geburtsurkunde fehlen“, so Claudia Kittel. Die Länder sollten hier Re gelungen schaffen und somit dafür Sorge tragen, dass Neugeborene von Eltern ohne Papiere „unverzüglich“ im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention registriert werden. „Wünschenswert wäre, dass sämtliche Bundesländer einen solchen Wegweiser für geflüchtete Menschen erstellen und diesen in möglichst vielen Sprachen verbreiten“, so die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention weiter.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention eingerichtet. Die Monitoring-Stelle soll die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland unabhängig beobachten und überwachen.
Informationen für Geflüchtete „So registrieren Sie Ihr neugeborenes Kind“ auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi 

Zähneputzen von Anfang an: Empfehlungen der DAJ zur Prävention frühkindlicher Karies

Unter dem Titel „Frühkindliche Karies: zentrale Inhalte der Gruppenprophylaxe für unter 3-jährige Kinder“ hat die DAJ (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V.) Empfehlungen zur Prävention frühkindlicher Karies veröffentlicht, die die bisherigen Empfehlungen aus dem Jahr 2012 um kindheitswissenschaftliche Aspekte erweitern und aktualisieren.  Sowohl die neuen Empfehlungen als auch die zugrundeliegende kindheitswissenschaftliche Expertise von Frau Professor Dr. Christina Jasmund stehen hier zur Verfügung.

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Kinder- und Jugendfilme zum Themenkomplex Flucht und Migration

97 Filme zum Thema Migration präsentiert das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum auf seiner neuen Microsite www.migration-im-film.de. Die Seite ist ein spezielles Angebot für die Filmbildung und für den Einsatz in der filmkulturellen Arbeit.
Neben den für die Filmbildung relevanten Filmempfehlungen bietet die Website auch einen Überblick an Projekten, Links zu didaktischen Materialien sowie Hintergrundinformationen, wie etwa Literaturtipps und Adressen von Filmanbietern.
Für eine differenzierte und vertiefende Auseinandersetzung mit dem Themenfeld sind die Filme nach vielschichtigen Aspekten aufgefächert: „Begegnung der Kulturen“, „Fluchterfahrungen“, „Auswanderung“ (gestern und heute), „Menschenrechte“, „Asyl“ oder „Xenophobie“. Denn zwischen existenzieller Not und der Sehnsucht nach einem besseren Leben gibt es ein breites Erzählspektrum, das die aktuelle politische Auseinandersetzung um kulturelle und pädagogische Dimensionen erweitert.
Die Filmauswahl auf der Website zeigt vor allem, dass man sich dem Thema auf vielfältige Weise nähern kann: nicht nur anhand von dramatischen Flüchtlingsschicksalen, sondern auch sehr unterhaltsam, wie etwa im Film „Almanya“, der Chronik einer „Gastarbeiterfamilie“ aus der Türkei. Berücksichtigt werden dabei ebenso der historische Rückblick auf „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz oder reizvolle Vergleiche mit Filmklassikern wie „Tee im Harem des Archimedes“.
Zugleich deutlich werden die vielfältigen Gründe, die Menschen dazu bewegen, ihre angestammte Heimat zu verlassen und die Erfahrungen die sie in fremden Kulturen machen. Exemplarisch genannt seien hier „Mediterranea – Refugees Welcome?“, „Deine Schönheit ist nichts wert“ oder „The Immigrant“.
Zur Auswahl gehören auch Filme, die von den Schwierigkeiten der Integration handeln, wie z.B. „Die Fremde“ oder „Fightgirl“. Um schleppende Asylverfahren und Abschiebungen geht es in „Weil ich schöner bin“ oder „Bread and Roses“.
Schließlich thematisieren eine ganze Reihe von Arbeiten aller Genres den sogenannten „Culture Clash“ und die Suche nach einer Identität zwischen verschiedenen Kulturen, wie etwa die autobiografische Comicverfilmung „Persepolis“ von Marjane Sartrapi oder „Geh und lebe“.
Eine kleinere Auswahl speziell an Kinderfilmen zum Thema Migration ist übrigens auch auf der Seite www.kinderfilmwelt.de zu finden, beispielsweise so wichtige wie „Bekas“, „Deine Schönheit ist nichts wert“, „Paddington“ oder „Lola auf der Erbse“.
Die Website www.migration-im-film.de basiert auf den Filmempfehlungen des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF), das kontinuierlich über aktuelle Kinder- und Jugendfilme im Kino und auf Video informiert auf den Portalen: www.top-videonews.de, www.kinderfilmwelt.de und www.kjf.de

  Ansprechpartner*innen

DRK-Generalsekretariat

Team Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Ümit Yüzen
Familienbildung und Familienpolitik
Telefon: 030 / 030 8 54 04 - 359
E-Mail: yuezenue@drk.de


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Gesetzliche Vertreter: Christian Reuter (Vorsitzender des Vorstands) 
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
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