Malen-iStock.jpg

Artikel 33 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Schutz vor Suchtstoffen

Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen einschließlich Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Suchtstoffen und psychotropen Stoffen im Sinne der diesbezüglichen internationalen Übereinkünfte zu schützen und den Einsatz von Kindern bei der unerlaubten Herstellung dieser Stoffe und beim unerlaubten Verkehr mit diesen Stoffen zu verhindern.

Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen einschließlich Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Suchtstoffen und psychotropen Stoffen im Sinne der diesbezüglichen internationalen Übereinkünfte zu schützen und den Einsatz von Kindern bei der unerlaubten Herstellung dieser Stoffe und beim unerlaubten Verkehr mit diesen Stoffen zu verhindern.

Kommentar

Foto: Lena Rotter und Julia Kolpin

Ausschnitt aus einem Fachkräftegespräch

Dies sind die Meinungen von Lena Rotter, 34 Jahre, Dipl. Sozialpädagogin/ Projektarbeit und Julia Kolpin, 30 Jahre, Erzieherin in der Tagesgruppe/ DRK Kreisverband Berlin-Nordost e.V.

Lena Rotter:   

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf arbeiten wir in der Arbeitsgemeinschaft Prävention des Bezirks mit. Aktuelle Informationen zum Thema Suchtprävention für Fachkräfte erhält man zum Beispiel von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin. Im Jahr 2014 fand das Projekt „Schlüssel-Kids“ u.a. zu dem Thema Kinderrechte für Kinder und Jugendliche in unserem Kreisverband statt. Ihr arbeitet doch auch schon eine Weile in der Tagesgruppe zum Thema Kinderrechte. Welche Erfahrung hast du in Bezug auf den Artikel 33?

Julia Kolpin:   

Wir können im Rahmen der Tagesgruppe in Elterngesprächen die Lebensumstände transparent machen und fragen zum Beispiel auch danach, wie die Eltern mit belastenden  Situationen umgehen. Wie ist der Umgang mit Alkohol oder Zigaretten und wie bekommen das die Kinder mit? Wir bieten den Eltern dazu Informationsveranstaltungen  an. Wichtig ist, dem Thema „Suchtstoffe“ gegenüber sensibel zu sein und nicht zu tabuisieren. 

zum Anfang