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Artikel 28 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Recht auf Bildung; Schule; Berufsausbildung

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancengleichheit fortschreitend zu erreichen, werden sie insbesondere

a) den Besuch der Grundschule für alle zur Pflicht und unentgeltlich machen;

b) die Entwicklung verschiedener Formen der weiterführenden Schulen allgemein bildender und berufsbildender Art fördern, sie allen Kindern verfügbar und zugänglich machen und geeignete Maßnahmen wie die Einführung der Unentgeltlichkeit und die Bereitstellung finanzieller Unterstützung bei Bedürftigkeit treffen;

c) allen entsprechend ihren Fähigkeiten den Zugang zu den Hochschulen mit allen geeigneten Mitteln ermöglichen;

d) Bildungs- und Berufsberatung allen Kindern verfügbar und zugänglich machen;

e) Maßnahmen treffen, die den regelmäßigen Schulbesuch fördern und den Anteil derjenigen, welche die Schule vorzeitig verlassen, verringern.

(2) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Disziplin in der Schule in einer Weise gewahrt wird, die der Menschenwürde des Kindes entspricht und im Einklang mit diesem Übereinkommen steht.

(3) Die Vertragsstaaten fördern die internationale Zusammenarbeit im Bildungswesen, insbesondere um zur Beseitigung von Unwissenheit und Analphabetentum in der Welt beizutragen und den Zugang zu wissenschaftlichen und technischen Kenntnissen und modernen Unterrichtsmethoden zu erleichtern. Dabei sind die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders zu berücksichtigen.

Kommentar

Bild: DRK-Kreisverband Bremen e.V.

»Bildungserfolge ermöglichen - dafür setzen wir uns ein!«

Ein Beitrag von Jörg Achenbach, er ist 57 alt und arbeitet als Sozialpädagoge und pädagogischer Leiter im Zentrum für Schule und Beruf beim DRK Kreisverband Bremen e.V.

Viele Kinder und Jugendliche brauchen unsere Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf. Deshalb engagieren wir uns für den Bildungserfolg Bremer Jugendlicher mit besonderem Unterstützungsbedarf und ihre erfolgreiche Integration ins Erwerbsleben.

An der Allgemeinen Berufsschule beraten und unterstützen wir junge Menschen, die vor dem Hintergrund belastender Lebenslagen und fehlender Bildungserfolge nur schwer Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt finden.

An der Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule entwickeln und realisieren wir, in enger Kooperation mit unseren Partnern, Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung, u.a. auch für Flüchtlingsjugendliche und junge Mütter mit ihren Kindern.

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