Malen-iStock.jpg

Artikel 26 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Soziale Sicherheit

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf Leistungen der sozialen Sicherheit einschließlich der Sozialversicherung an und treffen die erforderlichen Maßnahmen, um die volle Verwirklichung dieses Rechts in Übereinstimmung mit dem innerstaatlichen Recht sicherzustellen.

(2) Die Leistungen sollen gegebenenfalls unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der sonstigen Umstände des Kindes und der Unterhaltspflichtigen sowie anderer für die Beantragung von Leistungen durch das Kind oder im Namen des Kindes maßgeblicher Gesichtspunkte gewährt werden.

Kommentar

Bild: DRK-Kreisverband Bremen e.V.

»Gesundheitliche Versorgung absichern!«

Ein Beitrag von Kirsten Schild-Ostmann, sie ist 44 Jahre alt und koordiniert das Projekt Buddy-Guard im Zentrum für Schule und Beruf beim DRK-Kreisverband Bremen e.V.

In Bremen erhalten Flüchtlinge eine eigene Gesundheitskarte, mit der sie bei Krankheiten oder Schmerzen zum Arzt gehen können, das gilt auch für die Kinder und Jugendlichen mit Ansprüchen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wo eine Behandlung vor Beginn beim Sozialamt angemeldet werden muss. Durch diese aufwändige Regelung besteht die Gefahr, das Krankheiten verschleppt und zu Notfällen werden. 

Durch das Bremer Modell sollen die Lebensbedingungen der Menschen verbessert werden – auch wenn sie noch nicht dieselben Leistungen wie gesetzlich Versicherte erhalten. Bremen ist damit Vorreiter für andere Bundesländer!

Weitere Infos zum Bremer Modell hier: http://www.fluechtlingsinitiative-bremen.de/?q=eGK

zum Anfang