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Artikel 2 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot

(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

(2) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormundes oder seiner Familienangehörigen geschützt wird.

(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

(2) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormundes oder seiner Familienangehörigen geschützt wird. 

Kommentar

Artikel 2 der Kinderrechtskonvention
Foto: Juliane Ostrop

»Es gibt also noch viel zu tun!«

Kommentar von Andreas Bergmann, 65 Jahre, Großvater einer 2jährigen Enkelin, Heilpädagoge, langjähriger Referent für Kinder- und Jugendhilfe beim DRK-Landesverband Niedersachsen

Werden die in der Kinderrechtskonvention beschriebenen Kinderrechte in Deutschland gewährleistet oder sind Kinder auch in Deutschland benachteiligt? Zu beantworten ist diese Frage wohl eher mit einem klaren jein.

Natürlich geht es in Deutschland vielen Kindern sehr viel besser als in vielen anderen Ländern auf diesem Erdball. Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch in Deutschland immer noch unzählig viele Kinder gibt, die in Armut leben, nicht jeden Tag satt zu essen haben, geschweige denn eine ausgewogene Ernährung bekommen und eine Kleidung, die den Witterungsverhältnissen angemessen ist. Auch haben sie nicht die gleichen Bildungschancen, wie die aus gut situierten Familien, angefangen bei früher Bildung bis hin zu weiterführenden Schulen.  Andere Kinder werden wegen ihrer Herkunft diskriminiert und können nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Es gibt also noch viel zu tun! Ich wünsche mir, dass im Interesse der Kinder und auch unserer Gesellschaft die einzelnen Artikel zügig und konsequent umgesetzt werden! Dabei sollten  wir uns an Ländern orientieren, in denen manches weitaus besser geregelt ist. Schließlich  geht es um das Wohl und die Entwicklung von Kindern!

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