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Artikel 19 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Verwahrlosung

(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenzufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.

(2) Diese Schutzmaßnahmen sollen je nach den Gegebenheiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozialprogrammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erforderliche Unterstützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Maßnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiterverweisung, Untersuchung, Behandlung und Nachbetreuung in den in Absatz 1 beschriebenen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebenenfalls für das Einschreiten der Gerichte.

Kommentar

»Gewalt gegenüber Kindern lässt sich nur verhindern, wenn die Erwachsenen auf jede Art von Gewalt verzichten wollen!«

Im Rahmen des Aufbaukurses „Kinderschutz – eine Aufgabe für DRK-Kindertageseinrichtungen!“ im März 2015 haben sich die Teilnehmerinnen mit der UN-Kinderrechtskonvention auseinandergesetzt und mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln diesen kurzen Filmbeitrag zu Artikel 19 erarbeitet.

Das Video wurde gestaltet von Rebecca Ester, Jennifer Schmidt, Bernadette Nattler und Gabriele Steffan.

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