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Artikel 18 der Kinderrechtskonvention

Artikel

Verantwortung für das Kindeswohl

(1) Die Vertragsstaaten bemühen sich nach besten Kräften, die Anerkennung des Grundsatzes sicherzustellen, dass beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich sind. Für die Erziehung und Entwicklung des Kindes sind in erster Linie die Eltern oder gegebenenfalls der Vormund verantwortlich. Dabei ist das Wohl des Kindes ihr Grundanliegen.

(2) Zur Gewährleistung und Förderung der in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte unterstützen die Vertragsstaaten die Eltern und den Vormund in angemessener Weise bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, das Kind zu erziehen, und sorgen für den Ausbau von Institutionen, Einrichtungen und Diensten für die Betreuung von Kindern.

(3) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Kinder berufstätiger Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kommenden Kinderbetreuungsdienste und -einrichtungen zu nutzen.

Kommentar

»Die Verantwortung für das Kindeswohl ist auch immer eine gesellschaftliche Verantwortung!«

Im Rahmen des Aufbaukurses »Kinderschutz – eine Aufgabe für DRK-Kindertageseinrichtungen!« im März 2015 haben sich die Teilnehmerinnen mit der UN-Kinderrechtskonvention auseinandergesetzt und dieses bildliche Statement zu Artikel 18 erarbeitet.

Dies ist eine Collage von: Ines Müller, Fachbereichsleiterin Kita im DRK Kreisverband Parchim e.V. Franka Hänsel, Fachberaterin im DRK Kreisverband Bad Doberan e.V. Elisabeth Hüls, Grundschulleiterin der Gebrüder Grimm Grundschule in Neuss Wencke Otto, Lehrerin der der Gebrüder Grimm Grundschule in Neuss
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