Malen-iStock.jpg

Sie befinden sich hier:

  1. Arbeitsfelder
  2. Weitere Themen und Querschnittsthemen

Kinderrechte in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Die UN-Kinderrechtkonvention wurde am 20. November 1989 als völkerrechtlich verbindliches Abkommen vereinbart und formuliert in 54 Artikeln Mindeststandards zur Sicherung der Würde, des Überlebens und der bestmöglichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren. Mit der Ratifizierung der Konvention gelten die Kinderrechte uneingeschränkt für jedes in diesen Staaten lebende Kind. Die Rechtspositionen sind für die Regierungen wie auch für alle Gerichte und Behörden bindend.

In der Konvention gilt als Kind, „jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat“ (Artikel 1). In der deutschen Umsetzung müsste man also eigentlich von den Rechten der Kinder und Jugendlichen sprechen, womit zugleich deutlicher würde, dass es sich nicht ausschließlich um  Schutzrechte, sondern gleichfalls um Förder- und Beteiligungsrechte handelt. 

Das Deutsche Rote Kreuz setzt sich auch auf nationaler Ebene intensiv für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein, wie beispielsweise für die Verhinderung von Kinder- und Jugendarmut, die Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung oder die Realisierung bestmöglicher Bildungschancen (vergleiche DRK: Erwartungen an den 18. Deutschen Bundestag). Gemeinsam mit dem Jugendverband des DRK, dem Jugendrotkreuz, beteiligen wir junge Menschen an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und treten auch für diejenigen ein, die selbst wenig Gehör finden.

Die DRK-Kinder-, Jugend- und Familienhilfe fragt mit dem Projekt »Die Rechte der Kinder - wir fragen nach!« Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem DRK nach ihrer Meinung zu den 54 Artikeln der Konvention.

zum Anfang