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Große Lösung SGB VIII

Nach bisherigem Recht ist die Eingliederungshilfe nach SGB XII zuständig für Kinder und Jugendliche mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Demgegenüber sind junge Menschen mit seelischer Behinderung gesetzlich der Kinder- und Jugendhilfe zugeordnet. In der Praxis führt diese Systematik vielfach zu Zuständigkeitsproblemen. Darunter haben die Betroffenen oft zu leiden.

Um über diese Schnittstellenprobleme zu diskutieren, hat die Arbeits- und Sozialministerkonferenz gemeinsam mit der Jugend- und Familienkonferenz im Mai 2012 Vertreter_innen von Verbänden der Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zu einer Anhörung nach Mainz eingeladen. Konkreter Gegenstand der Anhörung war der im November 2011 veröffentlichte Zwischenbericht der Bund-Länderarbeitsgruppe „Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung“.

Das DRK hat sich dabei ausgesprochen, die Zuständigkeit für alle Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zukünftig der Kinder- und Jugendhilfe zuzuordnen. Gleichzeitig hat das DRK die Voraussetzungen dafür definiert. Hier finden Sie die Stellungnahme des DRK.

Seit März 2013 liegt der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe vor, der den Zwischenbericht in wesentlichen Punkten bestätigt.

Das DRK hat in einem Diskussionspapier im September 2015 seine Anliegen an eine SGB VIII-Reform formuliert und bringt diese in die laufende Diskussion um den Gesetzesentwurf mit ein.

Zusammenfassende Informationen rund um den Prozess zur SGB VIII-Reform finden Sie auf der dafür eingerichteten Seite des DiJUF.

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