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SpieKo®-Spiel- und Kontaktgruppen für Eltern mit Kindern ab einem Jahr

Was ist SpieKo®?

SpieKo steht für Spiel- und Kontaktgruppen des Deutschen Roten Kreuzes für Eltern mit Kindern ab einem Jahr. Das Programm wendet sich an Kinder ab einem Jahr und ihre Eltern. Die Gruppe trift sich an einem festgelegten Tag und einer festgelegten Uhrzeit 1* die Woche für 11/2 Stunden.

Warum gibt es das SpieKo®-Programm?

Das Konzept der Spiel- und Kontaktgruppen für Eltern mit Kindern ab einem Jahr knüpft an die mitunter schwierige Lebenssituation junger Familien an und unterstützt und begleitet Mütter und Väter in ihren alltäglichen Erziehungsaufgaben.

Eltern (evtl. auch Großeltern, Tagesmütter usw.) und Kinder ab einem Jahr besuchen eine Spiel- und Kontaktgruppe, um gemeinsam zu spielen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Das Konzept der Spiel- und Kontaktgruppe des DRK orientiert sich mit seinem Angebot an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kinder unter Einbeziehung der Kompetenzen der Eltern und bietet eine Spiel- und Gesprächsgruppe mit ergänzenden Elterntreffen unter fachkundiger Begleitung. Es basiert dabei auf einem erfahrungs- und situationsbezogenen Konzept. Für Kinder werden ihrem Alter und ihrer Entwicklung angemessene Spiel- und Bewegungsanregungen sowie vielfältige soziale Kontakte zu anderen Kindern und Erwachsenen geboten. Die Erwachsenen erleben ihr Kind in einem anderen Umfeld als in ihrem Familienalltag und entdecken immer wieder neue Fähigkeiten ihres Kindes. Sie können ihren Alltag reflektieren, um neue Handlungsstrategien auszuprobieren. Sie erhalten zahlreiche Informationen und Anregungen, die sie für zu Hause nutzen können.

Ziele des SpieKo®-Konzeptes

Ziele sind die Begleitung der positiven Beziehung zum Kind, die Stärkung der erzieherischen Kompetenzen der Mütter und Väter sowie die Förderung der kindlichen Entwicklung.

Wie ist das SpieKo®-Programm aufgebaut?

Das Konzept gibt einen klaren Rahmen zu den einzelnen Spielstunden vor, die aber immer nach der aktuellen Situation in der Gruppe abgeändert und erweitert werden können. Ein Spielangebot steht dabei im Mittelpunkt der einzelnen Stunden, bspw. Bälle, Klettern, große oder kleine Gegenstände, Kniereiterspiele, Bewegungsspiele in Verbindung mit Sprache, Spiele mit Papier u. a.

Ein wichtiger Teil des Programms sind die Elterngesprächstreffen. Neben einer Einführung in die Spiel- und Kontaktgruppe sind auch übergreifende Entwicklungsthemen wie Bindung, Sprachentwicklung, kindliche Ängste aber auch Übergänge in außerfamiliäre Betreuung u.a. ausgearbeitet.

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